Diese Texte entstehen aus Momenten des Innehaltens – mitten im Leben.
Hier geht es nicht um Entschleunigung als Programm, sondern um kurze Unterbrechungen, die gut tun.
Kurzgeschichten, Gedanken, Miniaturen oder auch mal Reimgedichte für Menschen, die zwischendurch kurz ausruhen – oder aussteigen? – möchten, ohne gleich alles ändern zu müssen.
Muttertag ist genau der richtige Moment, um etwas anderes zu schenken:
Nicht nur etwas für einen Tag. Sondern etwas für die Seele.
👉 Einen Gedanken. 👉 Oder eine ganze Reise.
✨ Mein Muttertags-Tipp
Wenn du gerade überlegst, was wirklich gut tun würde:
👉 Wähle den Gedankenfunken, wenn du etwas Leichtes, Schnelles suchst (gibt es auch separat als PDF oder als Audio oder eben als Set). 👉 Wähle das Hörbuch, wenn du tiefer eintauchen möchtest.
Oder schenke dir (oder deiner Mutter) einfach beides.
Ein Impuls für den Moment. Und eine Geschichte, die bleibt.
Der Welttag der Poesie am 21. März erinnert daran, wie kraftvoll Sprache sein kann – leise, verspielt, persönlich und manchmal überraschend ehrlich.
Vielleicht kennst du das: Ein Satz, ein Reim, ein alter Eintrag – und plötzlich ist etwas wieder da. Ein Gefühl. Eine Erinnerung. Ein Stück Leben.
Gedichte müssen dabei nicht groß oder bedeutungsschwer sein. Oft sind es gerade die kleinen, spontanen Zeilen, die bleiben – weil sie mitten aus dem Alltag kommen.
Warum Poesie heute wieder näher rückt
In einer schnellen, digitalen Welt wächst die Sehnsucht nach kurzen, echten Momenten. Poesie erfüllt genau das: Sie verdichtet Gedanken, bringt Humor und Ernst zusammen und lässt Raum für eigene Bilder.
Gerade deshalb entdecken viele Menschen Gedichte neu – nicht als Schulstoff, sondern als Begleiter im Alltag.
📖 Das Gedicht zum Welttag der Poesie
Das Poesiealbum
Wenn »Welttag« ist »der Poesie«, und ich nicht weiß gerade, wie ein Gedicht zu schreiben wär, damit ich auffing’ dieses Flair –
hol das Poesiealbum ich raus, von dem ich weiß, ’s ist noch im Haus und zeugt von längst vergang’nen Zeiten mit bunten, doch vergilbten Seiten.
Es wird Von Eichendorff zitiert, und auch Herr Goethe sich nicht ziert. Doch reißt mich mit, wie ’ne Lawine, der Eintrag von der Schmidt Sabine:
So viele Flöhe unser Hund, So viele Jahre bleib gesund! Solltest du mich mal vergessen, Soll dich gleich der Wauwau fressen!
Ein humorvolles Frühlingsgedicht über Pollen und Niesanfälle
Der Frühling wird oft besungen als Zeit des Aufbruchs, der Farben und der Leichtigkeit. Doch nicht für alle fühlt er sich so an. Wenn die Natur erwacht, reagieren manche Körper ganz anders – mit Niesen, tränenden Augen und einer gehörigen Portion Genervtheit.
Dieses kurze Gedicht nimmt den Frühling liebevoll aufs Korn – und zeigt, dass auch die weniger romantischen Seiten ihren Platz haben dürfen.
🌿 Das Gedicht
Frühling und sein blaues Band
Frühling und sein blaues Band kann mir recht gestohlen bleiben. Muss mir stets die Augen reiben, das raubt mir noch den Verstand.
Grün und gelb und blau und pink – Pollen flattern durch die Lüfte. Husten schießt mir in die Hüfte, Niesen macht mich zum Schmierfink.
Alle Pollen sind schon da, blaue Lider sprechen Bände! Ach, wenn ich das Fläschchen fände mit dem Nasenspray – o ja!
Der NDR hat übrigens hier eine schöne Auswahl mit Frühlingsgedichten bekannter deutscher Dichter aufgelistet.
Zwischen Blüten und Befindlichkeiten
Nicht jede Jahreszeit fühlt sich für jeden gleich an. Und vielleicht liegt genau darin eine kleine Wahrheit: Das Leben zeigt sich selten nur von einer Seite.
Manchmal hilft ein Lächeln – selbst dann, wenn die Augen tränen.
Ein humorvolles Frühlingsgedicht über den März, den Staub des Frühjahrs und die kleinen Absurditäten des Alltags.
Der März hat seine eigene Art, den Frühling anzukündigen. Nicht immer mit Vogelgesang und Blüten – manchmal auch mit Staub, von der Frühlingssonne sichtbar gemacht schmutzigen Fenstern und einer gewissen Unruhe im Alltag.
Dieses Gedicht spielt mit der bekannten Melodie des alten Kinderliedes „Im Märzen der Bauer“. Es erzählt vom Frühling – aber so, wie wir ihn heute erleben: mit Staub auf der Fensterbank, mit Nachbarn und Rasenmähern, mit guten Vorsätzen und kleinen Versuchungen.
Ein humorvolles Gedicht über den März, das zeigt: Der Frühling beginnt nicht immer poetisch.
📖 Gedicht: „Im Märzen der Staub fliegt“
(kann auf die Melodie von „Im Märzen der Bauer“ gesungen werden)
Im Märzen der Staub fliegt
Im Märzen der Staub fliegt, der Frühling ist da! Und mit ihm die Fenster voll Streifen – hurra! Der Lappen wird schwingen, es ist höchste Zeit: Die Motten im Schrank zeigten viel Munterkeit.
Im Märzen der Bauer den Traktor einspannt. Da kracht es auf Feldern sehr im ganzen Land. Der Nachbar mäht Rasen. Ich sag ihm: „O Mann! Ein lautloser Roboter auch mähen kann!“
Im Märzen der Bauch zeigt auch viel‘ Streifen an. Sie gehen nicht weg. Nicht mit viel Marzipan. Ich müsst mich mehr rühren, mehr geh‘n, vom Fleck weg. Nicht Schokis! Nicht Sahne! Nicht Kuchen! Nicht Speck!
Im Märzen, der Frühling macht ganz auf entspannt. Er winkt noch dem Winter, der kommt angerannt. Bringt Schnee noch und Kälte, er wehrt sich und faucht. „Was willst? Jetzt bin ich dran!“, der Frühling nur haucht.
Warum der März uns immer ein wenig durcheinanderbringt
Der Frühling beginnt selten ordentlich. Er kommt mit Staub, mit Bewegung und mit kleinen Veränderungen im Alltag.
Vielleicht liegt genau darin sein Charme: Der März erinnert uns daran, dass Aufbruch nicht perfekt sein muss.
Manchmal reicht schon ein offenes Fenster, ein Spaziergang – oder ein kleines Gedicht, das den Alltag mit einem Lächeln betrachtet.
Ein Gedanke zum Mitnehmen
Der Frühling beginnt selten leise – aber fast immer mit einem kleinen Durcheinander.
Und manchmal auch mit einem Gedicht.
Ein weiteres Frühlingsgedicht mit „Aufbruchstimmung“ kannst du, wenn du magst, hier lesen. Und unter dem Titel „11 freche Frühlingsgedichte zum Schmunzeln“ kannst du dir meine weiteren Frühlingsgedichte von mir eingesprochen anhören.
Die Erlebnisfrau – Leben, Arbeit und Sinn in Bewegung
Poesie & Reime · Alltagsminiatur in Versen
Schlafprobleme?
Manchmal ist es das übliche Schlafproblem, das mich weckt – sondern ganz prosaische Körperpolitik: Nase und Blase.
Dieses Gedicht ist eine kleine, humorvolle Liebeserklärung an alle, die nachts im Halbschlaf durchs Zimmer tappen, nach Nasenspray tasten und sich dabei eher wach als weise fühlen.
Wenn du darüber lachen kannst, hast du schon halb gewonnen.
Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann sind diese meistens schuld daran: Die Nase und die Blase.
Die Blase ruft: Leere mich aus! Schon steig ich aus dem Bett hinaus, Schlafwandelnd tast ich mich voran Such die Toilette, setz mich dann, bleib sitzen, schlaf dort wieder ein, dann kipp ich um, stoß mir das Bein,
von diesem Krach werd ich hellwach.
Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann, ist diese meistens schuld daran: Die Nase.
Die Heizungsluft schafft Trockenheit, macht mich plötzlich aufbruchsbereit: Die Nase lässt die Luft nicht rein, und das verursacht mir viel Pein. Wie jede Nacht, die Prozedur: Das Nasenspray – wo ist es nur? Ich tappe auf dem Nachttisch rum Und dabei fällt die Lampe um – Vorbei ist’s mit Silentium.
Die Nase und die Blase sind schuld, wenn ich nicht schlafe.
Ein kleiner Gedanke zum Mitnehmen
Vielleicht ist das Tröstliche am nächtlichen Wachliegen: Man ist damit nicht allein – und manchmal hilft schon ein Reim, um wieder weicher zu werden.
Wenn du magst, schreib mir in die Kommentare: Wer stört bei dir nachts am häufigsten – Kopf, Herz, Nase oder Blase?
Gerne kannst du das Gedicht weiterleiten, wenn es dir passt.
Weiterlesen im Blog
Dieses Gedicht gehört zur Kategorie Poesie & Reime und berührt die Themenräume Arbeit, Wandel & Sinn sowie Familie & Generationen.
Sanfter Hinweis
Aus solchen Texten entstehen bei mir auch Lesungen, Audios und kleine Sammlungen – als Begleiter für ruhige Momente.
Es gibt diesen Moment im Jahr, in dem der Winter plötzlich den Halt verliert. Noch liegt Schnee – aber darunter regt sich schon etwas. Erste Farben, erste Düfte, erste Unruhe.
Genau dort entsteht Aufbruchstimmung: zwischen Schneeglöckchen, Lichtstreifen – und einem Blick in die eigene Küche.
Dieses Gedicht über Aufbruch im Frühling verbindet Naturbeobachtung mit einem Augenzwinkern Richtung Alltag. Denn während draußen alles sprießt, zeigt die Sonne drinnen, was der Winter gut versteckt hat.
🌱 Der Text: „Aufbruch mit Nebenwirkungen“
Aufbruch mit Nebenwirkungen
Schneeglöckchen statt nur weißem Schnee: Der Winter kriegt endlich den Dreh.
Und flächendeckend, guter Dinge, leuchten gelb die Winterlinge.
Krokusse bedecken Wiesen, man weiß, dass bald die Tulpen sprießen.
Schlüsselblumen, im Wettlauf, schließen flugs den Frühling auf.
Fürs Auge grün, scharf für den Bauch, steigt in die Nase der Bärlauch.
Die Tage werden immer länger, gleichzeitig wird mir bang und bänger wenn ich in der Küche steh.
Ich seh zwar grob die Sonne lachen, doch zeigt sie schon beim Frühstückmachen von Osten her den Staub, herrje.
Im Winterdunkel gut verborgen, schickt der mich schnell „Glasrein“ besorgen –
Während draußen alles wächst, zeigt sich drinnen das Gegenteil: Staub, Schlieren, Winterreste.
Der Frühling bringt eben nicht nur Licht – sondern auch Erkenntnis. Wie immer hilft Humor, um damit umzugehen.
Warum uns Frühlingsgedichte so berühren
Gedichte über den Frühling sind mehr als Naturbeschreibungen. Sie spiegeln innere Prozesse:
Neubeginn
Erwachen von Energie
leichte Unruhe
Veränderungsimpulse
Gerade der Februar steht für diese Schwelle: noch Winter – und doch schon Aufbruch.
Weiterlesen im Themenraum
Mehr Texte zwischen Natur, Humor und Lebensbeobachtung findest du in den Themenräumen: Bleibendes. Bestehendes. Begleitendes. · (Arbeit, Wandel & Sinn)
Oder du hörst dir auf YouTube meine 11 Monatsgedichte an. „Aufbruchstimmung“ steht für Februar. Dort gibt es ein anderes Ende des Gedichts. Welches gefällt dir besser?
Manche Gedichte begleiten durch Jahreszeiten. Aus solchen Texten entstehen bei mir Lesungen, Audiofassungen oder kleine poetische Sammlungen – für Momente zwischen Alltag und Aufbruch.
Manche Bilder begleiten uns länger, als wir ahnen. Diese Geschichte erzählt von einem Werbeschild auf einem Gästeklo – und davon, wie früh sich unsere Sehnsucht formt, ohne dass wir es merken.
Vielleicht hast du dich selbst schon gefragt, warum dich bestimmte Menschen immer wieder anziehen. Ob es Zufall ist – oder ob etwas in uns längst eine Richtung vorgibt.
Warum unsere Partnerwahl unbewusst geprägt ist
Wir glauben gern, wir würden frei wählen. Rational. Erwachsen. Und doch wirken Bilder, Stimmungen und frühe Eindrücke oft leiser, aber nachhaltiger als jede bewusste Entscheidung.
Diese Kurzgeschichte nähert sich dem Thema nicht erklärend, sondern erzählend – über ein Bild, das blieb.
🎧 Die Geschichte als Hörfassung
„Lisa und das Werbeblech“ gibt es auch als Lesung auf meinem YouTube-Kanal. Beim Zuhören entstehen oft neue Verbindungen – zwischen Text, Erinnerung und eigener Erfahrung.
👉 Hörfassung auf YouTube: https://youtu.be/UimHhLtY2L8?si=ylarnV4we3P9h2gP
📖 Der Text: „Lisa und das Werbeblech“
Hinweis: Der folgende Text ist eine literarische Kurzgeschichte. Lies sie – oder hör sie dir an.
Wenn man bei uns im Försterweg auf dem Gästeklo saß, konnte man sich mangels anderer Ablenkung eingehend mit dem Werbeblechschild an der Stirnwand beschäftigen. Werner hatte es von einem Spirituosenhändler geschenkt bekommen. An dieser Wand im Haus war noch Platz, und dort also hängten wir es auf. Das Blechbild hatte DIN-A2-Größe und zeigte einen Schnappschuss: Meer, weit und breit nur stürmisches Meer, Seenot, man ahnte die zerbrochenen Schiffsplanken ringsherum. Mitten in tobenden Wellen ein Männerkopf, der gerade nach Luft japsend aus dem Wasser auftauchte. Er müsste verzweifelt sein, ist es aber nicht: In seinen Augen sprühen Freudenfunken, denn, siehe da, nur wenig von ihm entfernt schwimmt die typisch grüne, typisch kugelrunde Flasche »ABC« Kräuterlikör. Die Werbebotschaft war eindeutig: ABC, du bist meine Rettung!
Der Kopf des Mannes, der vorm Schiffbruch gerettet wurde, war schmal, fast hager, die nassen Haare ans Gesicht geklatscht, sein Bart tropfte. Die dunkelgrauen Augen blickten klar und lebhaft unter hoher Stirn und gewölbten Augenbrauen aus dem tosenden Meer.
Manche Bilder prägen uns, ohne dass wir es merken.
Bei einem der Umzüge in den folgenden Jahren beschloss ich, das Werbeblech fände keinen Platz mehr im neuen Haus, und es wurde entsorgt. Das Bild aber …
Die Erde lief seither viele Male um die Sonne. Tschernobyl und der Golfkrieg beunruhigten die Menschen, der Fall der Berliner Mauer und die Wende in den Oststaaten veränderten das Weltbild, Millennium und die Weltwirtschaftskrise machten viel von sich reden, Saddam Hussein und Osama Bin Laden verließen diese Welt, die Abiture der Kinder sowie Ehekrisen beschäftigten die Familie, mehrere Geburtstage nullten sich und die Phase wechselnder Partner unserer Kinder ging über in die Phase fester Beziehungen. Meine erwachsenen Kinder begannen schon in Nostalgie zu schwelgen, und mir wurden erste Enkel geboren.
Die Zeit vergeht – Bilder bleiben.
An verregneten Sonntagen traf sich die Großfamilie manchmal zu Diashows. Mit Kinder- und Familienfotos von früher.
»Oh, war das damals schön, als wir noch Kinder waren und im Försterweg wohnten!«
An jenem Sonntag waren nur Lisa und ihre Brüder Markus und Benjamin anwesend, alle drei ohne Partner. Der knusprige Sonntags-Schweinsbraten war soeben mit viel Oh! und Hm! und Fein! und ebenso vielen Semmelknödeln verschlungen worden, die Küche war wieder sauber und auf der Leinwand erschienen schon Kinderbilder aus eben jener Försterweg-Zeit.
Dann wurde es plötzlich still.
Das Dia zeigte die etwa achtjährige Lisa, die sich auf dem Gästeklo neben dem ABC-Werbeblech positioniert hatte und fröhlich in die Kamera winkte.
»Der sieht doch aus wie Tommy!«, brach es da aus Markus heraus.
Wieder Stille.
Ja, die Ähnlichkeit zu Tommy war nicht zu übersehen.
»Ich hab mich nicht getraut, das zu sagen«, grinste Benjamin.
»Das gibt’s doch nicht! Lisa hat sich den Mann vom Werbeblech geangelt!«
Vielleicht suchen wir unser Leben lang ein Bild.
Sie ist nun schon seit drei Jahren mit Tommy zusammen. Ein Enkel ist unterwegs.
Vielleicht sollte ich Tommy, unserem Märchenprinzen, mal eine Flasche ABC-Kräuterlikör mitbringen!
Partnerwahl: Zufall oder frühe Prägung?
Diese Geschichte beantwortet nichts endgültig. Aber sie zeigt, wie tief frühe Bilder wirken können – manchmal ein Leben lang.
Poesie & Reime · Jahresanfang zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Wenn der Januar ehrlicher ist als der Kalender
Der Jahreswechsel ist laut. Der Januar dagegen leise.
Kaum sind die Lichterketten verschwunden und der Christbaum entsorgt, stehen sie im Raum: die guten Vorsätze. Manche voller Hoffnung. Andere schon mit einem leisen Zweifel versehen.
Dieses Gedicht ist kein Spott über Neujahrsvorsätze. Es ist ein augenzwinkernder Blick auf den Moment danach – wenn Anspruch und Alltag sich wieder begegnen.
📖 Das Gedicht: „Gute Vorsätze“
Hinweis: Lies es langsam. Vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Zeile wieder.
Gute Vorsätze
Der Christbaum, der geleuchtet helle, liegt schon auf der Entsorgungsstelle.
Der Jahresrückblick ist verblasst, der Forecast steht schon, als Kontrast.
Silvester hab’n wir’s krachen lassen, wer wollt’ schon diesen Spaß verpassen!
So manches Vorhaben uns freut. Manch andres uns bald wieder reut.
Wer jeden Tag im See wollt schwimmen, lässt Trock’nes jetzt den Tag bestimmen.
Wer sein Gewicht wollt’ reduzieren, müsste erst Süßes ignorieren.
Ist es den Aufwand wirklich wert? Darf ich nicht leben unbeschwert?
Wer sich das fragt im Januar, fang’ nochmal an im Februar!
Dieses Gedicht habe ich auch auf YouTube eingesprochen, im Video „11 Monate in knackigen Reimen„. Hör es dir gerne an und leite es weiter – ich freu mich drüber!
Zwischen Selbstoptimierung und Milde
Der Januar ist ein Monat voller Erwartungen – oft fremder Erwartungen. Dieses Gedicht erinnert daran, dass Veränderung nicht an einem Datum beginnt.
Manches darf warten. Manches darf bleiben. Und manches darf man im Februar noch einmal freundlich neu betrachten.
Manche Gedanken begleiten länger. Aus solchen Texten entstehen bei mir Gedichte, Audios und kleine Sammlungen – für unterwegs oder ruhige Momente.Dieses Gedicht gehört zur KategoriePoesie & Reime.
Das neue Jahr ist für viele von uns ein besonderer Wendepunkt – Zeit für neue Pläne, für kleine und große Veränderungen, für einen neuen Blick auf die eigene Lebensreise, eine Phase der Selbstreflexion, des Loslassens und der mutigen Aufbrüche.
Mit meinem Neujahrsgedicht möchte ich dich inspirieren, diesen Neubeginn mit Zuversicht, Leichtigkeit und einem Lächeln zu begrüßen.
Vitamine zum Neuen Jahr (Irmgard Rosina Bauer)
Das Jahr war kurz, lang war das Jahr – mal schrecklich und mal wunderbar.
So mag es wohl auch weitergehn. Mal sehn, was wir können dran drehn?
Viel Schwung beim Drehn am Rad der Zeit, wünsch ich uns, dabei Heiterkeit,
viel Frohmut auch, denn auf der Erde gäb’s Anlass für manche Beschwerde!
Mit dem Gemeinsam-Vitamin krieg’n wir’s auch diesmal wieder hin!
Vielleicht spürst du beim Lesen, wie viel Kraft in einem kleinen Reim steckt – und wie sehr Worte uns ermutigen können, den nächsten Schritt zu wagen. Das Gedicht ist Teil meiner Reihe „Lebensreisen in Reimen“, in der ich Erlebtes, Gefühle und neue Perspektiven in poetische Worte fasse.
📖 Hör das Gedicht auch als YouTube-Shorts: https://youtube.com/shorts/6ire_AaMdko?feature=share
Neugierig auf mehr? Auf meinem Blog findest du weitere Gedichte, Geschichten und Inspirationen rund um Mut, Neuanfang und Lebensfreude. Schau dich gern um – oder abonniere meinen Newsletter, um keine Reime und Lebensreisen mehr zu verpassen!
Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.
Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.
📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:
Der vierte Advent erinnert nicht daran, fertig zu werden. Sondern daran, anzukommen.
Vielleicht ist heute der richtige Tag,
den Stundenplan zu zerreißen,
das Tempo zu drosseln,
das Licht wirken zu lassen.
Vier Kerzen. Ein Atemzug. Mehr muss nicht sein.
Weniger muss manchmal mehr sein
Gerade jetzt erinnert uns der vierte Advent daran: Es darf auch entspannt sein! Vier Kerzen sind genug. Atme durch, genieße stimmungsvolle Momente und lass dich nicht hetzen. Weihnachten ist vor allem eins: ein Fest für Herz und Seele. Und das sage ich gerade zu mir selbst. Ich, gerne immer aktiv und von vielen spannenden neuen Ideen durch den Tag geschubst. Ist ja so erfüllend, seine eigenen Ideen zu verwirklichen! Ja. Durchaus. Aber wann ist Schluss? Ich zünde mir vier Kerzen an – ja, das werd ich tun!
Advent Numero vier
Advent Numero vier Irmgard Rosina Bauer
Noch ist’s ein Rennen und ein Laufen, um Geschenke einzukaufen, im Laden oder auch im Netz – ’s ist überall die gleiche Hetz.
Und Jahresabschluss! Obendrein, das Fest im Golfclub und Verein, noch schnell! Damit, erschöpft, man dann – ganz schnell zur Sonne düsen kann.
Ein jede:r halt’ es, wie man* will – so manche:r braucht für sich den Thrill. Zerreiß du deinen Stundenplan und zünde heut vier Kerzen an!
Zum Bild
Das gezeigte Bild stammt aus meinem Weihnachtsbooklet und begleitet dieses Gedicht als leise visuelle Einladung zur Ruhe. Wer diese Texte gesammelt lesen oder verschenken oder vor dem Weihnachtsbaum in der Familie vorlesen möchte, findet das Gedicht unter anderen 14 stillen, frechen oder nachdenklichen Gedichterln in „ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.“ Als Download in meinem Shop.
Und ein weiteres Herzensprojekt zum Jahresende? Heitere TORheiten aus Hermannstadt in einem Kalender 2026
Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.
Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus erstellte ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten. Und als Kompaktversion auch einen Monatskalender mit 13 Seiten. Du kannst ihn hier anschauen und bestellen: TORheiten-Kalender
Mit TORheiten versorg dein Leben! Dann lernen Sorgen wegzuschweben.
Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.
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