Kategorie: Poesie & Reime

Gedichte, Reime und poetische Texte für den Alltag und besondere Lebensmomente. Verdichtete Sprache, Rhythmus und Leichtigkeit – mal humorvoll, mal nachdenklich.

  • Wenn Liebe dich unter die Decke zieht

    Ein Valentinstagsgedicht über Halt im Alltag

    Paar sitzt am Steg am See – stiller Moment der Nähe zum Valentinstag

    Valentinstag jenseits von Rosen und Pralinen

    Valentinstag zeigt sich oft laut: mit Blumen, Herzen, großen Gesten.

    Doch die Liebe, die trägt, lebt meist leiser.

    Sie zeigt sich an Tagen, an denen nichts gelingt. Wenn Mut fehlt. Wenn der Kopf hängt. Wenn man sich am liebsten verkriechen würde.

    Dieses Gedicht erzählt genau davon – von der Liebe, die nicht glänzt, sondern hält.

    📖 Das Gedicht

    Bang – Schopf – Decke
    So manchen Tag wird mir recht bang,
    weil wirklich nichts mir recht gelang.

    Und niemand da, der meinen Kopf
    herauszieht am bekannten Schopf.

    Verkriechen will ich mich, ganz still,
    und mich zurückzieh’n, wie Achill.

    Möcht‘ abhau’n, ohne Plan, spontan –
    wenn’s sein muss nach Rührmichnichtan.

    Zum Glück kommst du dann um die Ecke
    und ziehst mich unter deine Decke.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Auf YouTube kannst du dir das Gedicht von meiner Stimme gesprochen anhören.

    Wenn Liebe Halt gibt

    Vielleicht ist das die stillste Form von Liebe:

    • nicht retten wollen – sondern da sein
    • nicht erklären – sondern wärmen
    • nicht antreiben – sondern schützen

    Manchmal ist die größte Liebeserklärung kein Wort.

    Sondern eine Decke. Und ein Mensch, der sie über dich legt.

    Weiterlesen im Themenraum

    Mehr Texte über gelebte Beziehung findest du in den Themenräumen:
    Poesie & Reime und Bleibendes. Bestehendes. Begleitendes. https://irmgardrosina.de/blog/

    Ein Gedanke zum Valentinstag

    Liebe zeigt sich nicht nur an Feiertagen. Sondern an den Tagen, an denen wir uns selbst gerade nicht halten können.

    Aus solchen Alltagsgedichten entstehen bei mir kleine Lesungen und Audioimpulse – als Begleiter für stille Momente.

    Ich habe das Gedicht bei YouTube eingesprochen, hier kannst du es dir anhören.

  • Aufbruchstimmung – wenn der Frühling anklopft

    Poesie & Reime · Februartext

    Wenn der Februar nach Frühling riecht

    Es gibt diesen Moment im Jahr, in dem der Winter plötzlich den Halt verliert. Noch liegt Schnee – aber darunter regt sich schon etwas. Erste Farben, erste Düfte, erste Unruhe.

    Genau dort entsteht Aufbruchstimmung: zwischen Schneeglöckchen, Lichtstreifen – und einem Blick in die eigene Küche.

    Dieses Gedicht über Aufbruch im Frühling verbindet Naturbeobachtung mit einem Augenzwinkern Richtung Alltag. Denn während draußen alles sprießt, zeigt die Sonne drinnen, was der Winter gut versteckt hat.

    Weiße Schneeglöckchen sprießen zwischen braunen Blättern im Februar und kündigen den Frühling an.
    Winterlinge leuchten gelb am Waldboden und kündigen den Frühling an.

    🌱 Der Text: „Aufbruch mit Nebenwirkungen“

    Aufbruch mit Nebenwirkungen

    Schneeglöckchen
    statt nur weißem Schnee:
    Der Winter kriegt endlich den Dreh.

    Und flächendeckend, guter Dinge,
    leuchten gelb die Winterlinge.

    Krokusse bedecken Wiesen,
    man weiß, dass bald die Tulpen sprießen.

    Schlüsselblumen, im Wettlauf,
    schließen flugs den Frühling auf.

    Fürs Auge grün, scharf für den Bauch,
    steigt in die Nase der Bärlauch.

    Die Tage werden immer länger,
    gleichzeitig wird mir bang und bänger
    wenn ich in der Küche steh.

    Ich seh zwar grob die Sonne lachen,
    doch zeigt sie schon beim Frühstückmachen
    von Osten her den Staub, herrje.

    Im Winterdunkel gut verborgen,
    schickt der mich schnell „Glasrein“ besorgen –

    doch halt ich’s aus bis übermorgen.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Du kannst es auch auf YouTube anhören, da habe ich es eingesprochen (57“)

    Natur im Aufbruch – Mensch im Zwiespalt

    Während draußen alles wächst, zeigt sich drinnen das Gegenteil: Staub, Schlieren, Winterreste.

    Der Frühling bringt eben nicht nur Licht – sondern auch Erkenntnis. Wie immer hilft Humor, um damit umzugehen.

    Warum uns Frühlingsgedichte so berühren

    Gedichte über den Frühling sind mehr als Naturbeschreibungen. Sie spiegeln innere Prozesse:

    • Neubeginn
    • Erwachen von Energie
    • leichte Unruhe
    • Veränderungsimpulse

    Gerade der Februar steht für diese Schwelle: noch Winter – und doch schon Aufbruch.

    Weiterlesen im Themenraum

    Mehr Texte zwischen Natur, Humor und Lebensbeobachtung findest du in den Themenräumen:
    Bleibendes. Bestehendes. Begleitendes. · (Arbeit, Wandel & Sinn)

    Oder du hörst dir auf YouTube meine 11 Monatsgedichte an. „Aufbruchstimmung“ steht für Februar. Dort gibt es ein anderes Ende des Gedichts. Welches gefällt dir besser?

    Hier kannst du dir die obige Textfassung auf YouTube anhören – von mir eingesprochen, 57“

    Manche Gedichte begleiten durch Jahreszeiten. Aus solchen Texten entstehen bei mir Lesungen, Audiofassungen oder kleine poetische Sammlungen – für Momente zwischen Alltag und Aufbruch.

  • Die Erlebnisfrau – Leben, Arbeit und Sinn in Bewegung

    Frische Tulpen in einer Glasvase als leises Symbol für Neubeginn und gute Vorsätze im Januar

    Gute Vorsätze – ein Gedicht für den Januar

    Poesie & Reime · Jahresanfang zwischen Anspruch und Wirklichkeit

    Wenn der Januar ehrlicher ist als der Kalender

    Der Jahreswechsel ist laut. Der Januar dagegen leise.

    Kaum sind die Lichterketten verschwunden und der Christbaum entsorgt, stehen sie im Raum: die guten Vorsätze. Manche voller Hoffnung. Andere schon mit einem leisen Zweifel versehen.

    Dieses Gedicht ist kein Spott über Neujahrsvorsätze. Es ist ein augenzwinkernder Blick auf den Moment danach – wenn Anspruch und Alltag sich wieder begegnen.

    📖 Das Gedicht: „Gute Vorsätze“

    Hinweis: Lies es langsam. Vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Zeile wieder.

    Gute Vorsätze

    Der Christbaum, der geleuchtet helle,
    liegt schon auf der Entsorgungsstelle.

    Der Jahresrückblick ist verblasst,
    der Forecast steht schon, als Kontrast.

    Silvester hab’n wir’s krachen lassen,
    wer wollt’ schon diesen Spaß verpassen!

    So manches Vorhaben uns freut.
    Manch andres uns bald wieder reut.

    Wer jeden Tag im See wollt schwimmen,
    lässt Trock’nes jetzt den Tag bestimmen.

    Wer sein Gewicht wollt’ reduzieren,
    müsste erst Süßes ignorieren.

    Ist es den Aufwand wirklich wert?
    Darf ich nicht leben unbeschwert?

    Wer sich das fragt im Januar,
    fang’ nochmal an im Februar!

    © Irmgard Rosina Bauer
    aus: Das Buch für alle Tage, BoD, Norderstedt, 2023

    Dieses Gedicht habe ich auch auf YouTube eingesprochen, im Video „11 Monate in knackigen Reimen„. Hör es dir gerne an und leite es weiter – ich freu mich drüber!

    Jahreszeiten-Collage mit Kalender und Naturbildern als Symbol für gute Vorsätze im Januar

    Zwischen Selbstoptimierung und Milde

    Der Januar ist ein Monat voller Erwartungen – oft fremder Erwartungen. Dieses Gedicht erinnert daran, dass Veränderung nicht an einem Datum beginnt.

    Manches darf warten. Manches darf bleiben. Und manches darf man im Februar noch einmal freundlich neu betrachten.

    Manche Gedanken begleiten länger. Aus solchen Texten entstehen bei mir Gedichte, Audios und kleine Sammlungen – für unterwegs oder ruhige Momente. Dieses Gedicht gehört zur Kategorie Poesie & Reime.

  • Gedicht zum 70. Geburtstag – eine Hommage an die Lebensreise

    Winterliche Szene mit Menschen auf einem zugefrorenen See vor der Münchner Blutenburg bei Sonnenuntergang

    Vorgestern bin ich siebzig geworden.
    Eine Zahl, die nicht laut daherkommt, sondern Gewicht hat.
    Nicht als Last – eher als Dichte. Als Sammlung von Jahren, Erfahrungen, Umwegen und Einsichten.

    Über viele Jahre hinweg habe ich im Freundeskreis Gedichte zu runden Geburtstagen geschrieben.
    Sie waren gedacht als kleine Wegmarken: humorvoll, ehrlich, manchmal auch ein wenig tröstend.
    Und plötzlich passt es auch für mich!

    Es ist gut. Vieles muss man nicht mehr erklären. Vieles aber hat sich inzwischen erklärt und sogar ge-klärt.


    Siebzig werden – ein Innehalten zwischen Rückblick, aber auch Weitblick

    Wenn jemand siebzig wird, dann hat sich Leben angesammelt.
    Jahre voller Tatendrang, Jahre voller Fragen, Jahre, die getragen haben – und solche, die schwer waren. Ja, auch bei mir war alles da. Viel Schönes, viel Schwieriges, manche Brüche. Und dann: Anlass zu viel Dankbarkeit.

    Und meine wichtigste Erkenntnis:

    Wenn ich so alt werde, wie meine Eltern, dann lebe ich noch 25 Jahre. Oh, da hätte ich noch Pläne! Ich freu mich drauf.


    Gedicht zum 70. Geburtstag

    Dieses Gedicht habe ich für runde Geburtstage im Freundeskreis geschrieben.
    Heute stelle ich es hier ein – unverändert.
    Zum Anhören steht es auch auf YouTube.

    Passt es auch für deine Freunde? Eltern, Onkel, Tante?

    Hommage an die Lebensreise

    Wenn von uns eine*r siebzig wird,
    dann hat man was erlebt.
    So manches aus manchem Jahrzehnt
    uns noch im Hirne klebt.

    So manches Jahr war Freude pur:
    Erfolg, Karriere, Geld.
    Ein Partner und ein Kind dazu,
    man fühlte sich als Held.

    So manches Jahr war g’scheit was los!
    Viel Hektik und Geschrei!
    Routine hätt man sich gewünscht –
    aber: null Chance dem Einheitsbrei.

    So manches Jahr vergessen macht’,
    dass Leben schön sein kann.
    Da hing man in der Hoffnung fest:
    ’s wird wieder, irgendwann.

    Nach manchem Jahr man erst versteht,
    wenn’s tiefer nimmer geht,
    dass Glück doch dann erst kommen kann,
    wenn man kräftig dran dreht.

    So vieles bleibt, was unklar ist,
    Weshalb, wieso, warum?
    Erst wenn man schließlich siebzig ist,
    Kümm-ert man sich darum.

    Wer bin ich, fragt sich jeder Mensch,
    kaum einer findt’s heraus.
    Bei manchem aber spürt man schon:
    Mit achtzig hat er ’s raus!

    Irmgard Rosina Bauer

    Hör es dir auch auf YouTube an oder gratuliere damit auch deinen 70-jährigen Eltern, Onkels, Tanten, Freunden.


    Was sich mit siebzig verändert

    Siebzig ist kein Abschluss.
    Es ist ein Punkt, an dem man innehält und sagt:
    So war mein Weg – und so gehe ich weiter.

    Autorin Irmgard Rosina Bauer im Winter – Porträt zum Gedicht zum 70. Geburtstag

    Und so vieles will ich immer noch machen, tun, erreichen – ja, das Leben ist längst nicht zu Ende!


    Gedanken, die bleiben dürfen

    Manche Texte begleiten länger.
    Sie tauchen wieder auf – beim Lesen, beim Vorlesen, beim Wiedererkennen.

    Aus solchen Gedichten entstehen bei mir später Audios oder kleine Sammlungen –
    für ruhige Momente, für unterwegs, für Menschen, die gern mit Worten gehen.

    (Mehr dazu findest du in der Rubrik „Poesie & Reime“.)

  • Neujahrsgedicht: Mutig ins neue Jahr starten

    Zeit für Poesie

    Das neue Jahr ist für viele von uns ein besonderer Wendepunkt – Zeit für neue Pläne, für kleine und große Veränderungen, für einen neuen Blick auf die eigene Lebensreise, eine Phase der Selbstreflexion, des Loslassens und der mutigen Aufbrüche.

    Mit meinem Neujahrsgedicht möchte ich dich inspirieren, diesen Neubeginn mit Zuversicht, Leichtigkeit und einem Lächeln zu begrüßen.

    Vitamine zum Neuen Jahr
    (Irmgard Rosina Bauer)

    Das Jahr war kurz, lang war das Jahr –
    mal schrecklich und mal wunderbar.

    So mag es wohl auch weitergehn.
    Mal sehn, was wir können dran drehn?

    Viel Schwung beim Drehn am Rad der Zeit,
    wünsch ich uns, dabei Heiterkeit,

    viel Frohmut auch, denn auf der Erde
    gäb’s Anlass für manche Beschwerde!

    Mit dem Gemeinsam-Vitamin
    krieg’n wir’s auch diesmal wieder hin!

    Vielleicht spürst du beim Lesen, wie viel Kraft in einem kleinen Reim steckt – und wie sehr Worte uns ermutigen können, den nächsten Schritt zu wagen. Das Gedicht ist Teil meiner Reihe „Lebensreisen in Reimen“, in der ich Erlebtes, Gefühle und neue Perspektiven in poetische Worte fasse.

    📖 Hör das Gedicht auch als YouTube-Shorts:
    https://youtube.com/shorts/6ire_AaMdko?feature=share

    Neujahrsgedicht „Vitamine zum Neuen Jahr“ von Irmgard Rosina Bauer – inspirierende Reime für einen optimistischen Start ins neue Jahr, mit persönlichem Foto der Autorin in der Natur.

    Neugierig auf mehr?
    Auf meinem Blog findest du weitere Gedichte, Geschichten und Inspirationen rund um Mut, Neuanfang und Lebensfreude. Schau dich gern um – oder abonniere meinen Newsletter, um keine Reime und Lebensreisen mehr zu verpassen!

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:


    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

    Mut & Motivation in 60 Sekunden:

    Poesie zum Abschalten:

    Sonntags-Poesie:

    Reisen in Reimen:

    Quatsch mit Sinn:

    Alltagsgeschichten in Reimen:

    Herz & Liebe Gedichte:

    Gedankenfunken & Tiefgang:

  • Vier Kerzen. Mehr braucht es nicht.

    Zwischen Shopping-Stress und Jahresendtrubel

    Der vierte Advent erinnert nicht daran, fertig zu werden.
    Sondern daran, anzukommen.

    Vielleicht ist heute der richtige Tag,

    • den Stundenplan zu zerreißen,
    • das Tempo zu drosseln,
    • das Licht wirken zu lassen.

    Vier Kerzen.
    Ein Atemzug.
    Mehr muss nicht sein.

    Gedicht „Advent Numero vier“ mit vier Kerzen – ruhige Gedanken zum 4. Advent und Innehalten vor Weihnachten

    Weniger muss manchmal mehr sein

    Gerade jetzt erinnert uns der vierte Advent daran: Es darf auch entspannt sein! Vier Kerzen sind genug. Atme durch, genieße stimmungsvolle Momente und lass dich nicht hetzen. Weihnachten ist vor allem eins: ein Fest für Herz und Seele.
    Und das sage ich gerade zu mir selbst. Ich, gerne immer aktiv und von vielen spannenden neuen Ideen durch den Tag geschubst. Ist ja so erfüllend, seine eigenen Ideen zu verwirklichen! Ja. Durchaus. Aber wann ist Schluss?
    Ich zünde mir vier Kerzen an – ja, das werd ich tun!

    Advent Numero vier

    Advent Numero vier
    Irmgard Rosina Bauer

    Noch ist’s ein Rennen und ein Laufen, um Geschenke einzukaufen,
    im Laden oder auch im Netz – ’s ist überall die gleiche Hetz.

    Und Jahresabschluss! Obendrein, das Fest im Golfclub und Verein,
    noch schnell! Damit, erschöpft, man dann – ganz schnell zur Sonne düsen kann.

    Ein jede:r halt’ es, wie man* will –
    so manche:r braucht für sich den Thrill.
    Zerreiß du deinen Stundenplan und zünde heut vier Kerzen an!

    Zum Bild

    Das gezeigte Bild stammt aus meinem Weihnachtsbooklet und begleitet dieses Gedicht als leise visuelle Einladung zur Ruhe.
    Wer diese Texte gesammelt lesen oder verschenken oder vor dem Weihnachtsbaum in der Familie vorlesen möchte, findet das Gedicht unter anderen 14 stillen, frechen oder nachdenklichen Gedichterln in „ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.“ Als Download in meinem Shop.

    Cover des Weihnachts-Booklets Alle Jahre wieder von Irmgard Rosina Bauer mit grünem Hintergrund, roter Schleife und humorvoller Illustration eines feststeckenden Weihnachts-Elfs.
    Inhaltsverzeichnis des Weihnachtsbooklets mit Gedichten und Texten zur Advents- und Weihnachtszeit

    Und hier bekommst du noch zwei weitere Kostproben aus dem Weihnachtsbooklet „ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit“

    Gedichtseite ‚Kerze Zwei‘ aus dem Weihnachts-Booklet von Irmgard Rosina Bauer mit Text über den zweiten Advent und einer Illustration eines Geschenksacks.
    Illustrative Gedichtseite ‚Ein Christbaum‘ von Irmgard Rosina Bauer mit stilisiertem Tannenbaum und typografisch angeordnetem Text über die frühe Weihnachtsverführung im Oktober.

    Hol dir hier ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.

    Und ein weiteres Herzensprojekt zum Jahresende? Heitere TORheiten aus Hermannstadt in einem Kalender 2026

    Ein Hoftor, daneben etwa 50 Hoftore als Galerie. Text: TORheiten aus Hermannstadt. Links daneben das Cover einer Siebenbürger Studienarbeit mit Coverfoto einer prachtvoller Frauentracht
    Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.

    Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus erstellte ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten. Und als Kompaktversion auch einen Monatskalender mit 13 Seiten. Du kannst ihn hier anschauen und bestellen: TORheiten-Kalender

    Mit TORheiten versorg dein Leben!
    Dann lernen Sorgen wegzuschweben.

    Hole dir als neuer Leser eine gratis Kurzgeschichte als Geschenk zum Download.

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.

  • Gans im Wandel – ein humorvolles Weihnachtsgedicht über Tradition, Tierwohl und Gelassenheit

    Gans im Wandel – ein humorvolles Weihnachtsgedicht über Tradition, Tierwohl und Gelassenheit

    Humor an Weihnachten tut so gut!

    Weihnachten ist wunderschön – aber oft auch anstrengend. Zwischen Erwartungsdruck, Familientraditionen und dem Gefühl, alles „richtig“ machen zu müssen, wächst in vielen Menschen aber auch Anspannung.
    Gerade rund um das Thema Essen geraten Werte, Gewohnheiten und Emotionen leicht aneinander. Carnivoren, Vegitarier, oder rein pflanzenbasierte Veganer?

    Genau hier hilft Humor.

    Er macht Schweres leicht. Er zaubert Entspannung in Situationen, die sich eigentlich verkrampft anfühlen. Und manchmal genügt ein kleiner Reim, um uns daran zu erinnern, dass Weihnachten nicht perfekt, sondern menschlich sein darf.

    Hier ist mein Gedicht von Seite 5 aus meinem Weihnachtsbooklet voller frecher Gedichte:

    Gans im Wandel

    Ein Weihnachtsfest mit keiner Gans
    ist wie Sex ohne Stimulans

    (… sagen die einen.)

    Doch fragt man heut den Einzelhandel,
    befindet sich die Gans im Wandel

    ( … merken die andern.)

    Auf‘s Tierwohl hat man sich besonnen,
    Tierleben hat an Wert gewonnen.
    234
    Und nun?
    Was tun?

    Die Wissenschaft ist längst vernetzt,
    zu forschen, was die Gans ersetzt.

    Lass dich nicht bringen aus der Ruh -
    Rezepte gibt es schon dazu:

    Man nehm‘ den Drucker für 3D
    und druck‘ Gans ohne Fleisch – juchhe!

    Irmgard Rosina Bauer

    Und hier bekommst du noch zwei weitere Kostproben aus dem Weihnachtsbooklet „ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit“

    Gedichtseite ‚Kerze Zwei‘ aus dem Weihnachts-Booklet von Irmgard Rosina Bauer mit Text über den zweiten Advent und einer Illustration eines Geschenksacks.
    Illustrative Gedichtseite ‚Ein Christbaum‘ von Irmgard Rosina Bauer mit stilisiertem Tannenbaum und typografisch angeordnetem Text über die frühe Weihnachtsverführung im Oktober.

    Hol dir hier ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.

    Und ein weiteres Herzensprojekt zum Jahresende? Heitere TORheiten aus Hermannstadt in einem Kalender 2026

    Ein Hoftor, daneben etwa 50 Hoftore als Galerie. Text: TORheiten aus Hermannstadt. Links daneben das Cover einer Siebenbürger Studienarbeit mit Coverfoto einer prachtvoller Frauentracht
    Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.

    Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus erstellte ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten. Und als Kompaktversion auch einen Monatskalender mit 13 Seiten. Du kannst ihn hier anschauen und bestellen: TORheiten-Kalender

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    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.

  • Nikolaustag 2025 – Satire über Nächstenliebe und Fremdenhass

    Nikolaustag 2025 – Satire über Nächstenliebe und Fremdenhass

    Nikolaustag 2025 – Wenn Tradition auf Fremdheit trifft

    In „Alle Jahre wieder“ habe ich versucht, auf satirische Weise darzustellen, wie die Figur des Nikolaus, dieser uralte Botschafter der Nächstenliebe, aus einer anderen Zeit und einem anderen Land, hier bei uns mitunter zur Zielscheibe von Ablehnung wird. Namen, Traditionen und Menschen, die als „fremd“ empfunden werden, werden ausgegrenzt – und dabei verliert man leicht den Blick auf das, wodurch wir eigentlich seit Jahrhunderten geprägt sind.

    Nächstenliebe vs. Ablehnung – Woran erinnern wir uns wirklich?

    Die satirische Schärfe des Gedichts ist mir wichtig, denn ich möchte nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern auch zum Nachdenken. Gerade in dieser Zeit erlebe ich, wie sehr Angst vor dem Unbekannten uns manchmal blind machen kann – für das Gemeinsame und für das Menschliche.

    „Alle Jahre wieder“ – Ein Gedicht, das zum Denken und Schmunzeln einlädt

    Alle Jahre wieder . Satire
    Irmgard Rosina Bauer

    Alle Jahre wieder
    kommt der Nikolaus.
    Geht, als roter Krieger,
    bei uns ein und aus.
    __

    So wie der darf man nicht sein!
    So fremd! Geh endlich wieder heim!

    Sie möchten ihn gern remigriern
    und ihn zur Rückkehr animiern.

    Weil er kein Deutscher, allerhand!
    Die will man nicht in unserm Land.

    Zurück nach Myra soll er gehn!
    Und dort Sozialhilfe erflehn!

    Soll er doch denen Gutes tun!
    Bei uns ist das nicht opportun!

    So manchen trifft es dann gleich mit,
    weil Niklaus sprüht vor Kolorit:

    Der „Klaus“ wird nicht mehr gern gesehn,
    am besten sollt‘ er gleich gestehn!

    Ich frag mich, was aus „Niklas“ wird.
    Der Name ist doch unerhört!

    Und wer sein Kind „Nicole“ genannt,
    gehört nicht mehr in unser Land!

    „Nicolas“ Eltern – sieh dir an,
    den Dreck der an ihr’m Stecken dran!

    Weiters: „Marias“ sollen gehn:
    Wie fremd ist uns doch Bethlehem!

    Und: Wer „Josef“ heißt, geb‘ Acht!
    Ihm wird bald der Garaus gemacht.

    Christus auch, dass ich nicht lache,
    der sprach ja nicht mal unsre Sprache!

    Die Botschaft, die von ihm noch bliebe,
    handelt schließlich bloß von Liebe!

    Sie alle: Weg aus unsrem Land!
    Die Fremden hab’n uns überrannt!
    __

    Alle Jahre wieder
    fehlt das Christuskind.
    Angst vor allem Fremden
    macht uns manchmal blind.

    Mehr freche Weihnachtsgedanken im digitalen Booklet

    Hast du Lust auf weitere freche Verse zur „bedenklichen Weihnachtszeit“? Dann schau dir hier mein hübsch frech gestaltetes Weihnachtsbooklet an: „ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit. Freche Weihnachtsgedichte“. Darin findest du neben dem Nikolaus-Gedicht noch 13 weitere Texte – alle aus meiner Feder, alle mit einem Augenzwinkern und mit liebevoll gestalteten, frechen grafischen Elementen. Das Booklet umfasst 20 Seiten und ist digital in meinem Shop zum Download erhältlich. Ein kleines, besonderes Geschenk für alle, die die Weihnachtszeit gern mit etwas mehr Tiefgang und Humor erleben möchten.

    Hol dir hier ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.

    Cover des Weihnachts-Booklets Alle Jahre wieder von Irmgard Rosina Bauer mit grünem Hintergrund, roter Schleife und humorvoller Illustration eines feststeckenden Weihnachts-Elfs.

    Und ein weiteres Herzensprojekt zum Jahresende: Heitere TORheiten aus Hermannstadt in einem Kalender 2026

    Ein Hoftor, daneben etwa 50 Hoftore als Galerie. Text: TORheiten aus Hermannstadt. Links daneben das Cover einer Siebenbürger Studienarbeit mit Coverfoto einer prachtvoller Frauentracht
    Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.

    Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus erstellte ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten. Und als Kompaktversion auch einen Monatskalender mit 13 Seiten. Du kannst ihn hier anschauen und bestellen: TORheiten-Kalender

    Mit TORheiten versorg dein Leben!
    Dann lernen Sorgen wegzuschweben.

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    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.

  • Herbstgedichte – 11 Reime zwischen Abschied und Ankunft

    Zeit für Poesie

    Wenn die letzten Blätter fallen, fängt etwas Neues an –
    Zeit für Poesie, die den Herbst verabschiedet und die Winterzeit begrüßt.

    In diesem 11-teiligen Gedicht haben unterschiedliche Stimmen meine herbstlichen Reime eingelesen – mal sanft, mal sarkastisch, mal zum Schmunzeln.
    Ein poetischer Rückblick auf den Herbst – und ein leiser Vorgeschmack auf das, was kommt.

    📖 „Herbstgedichte – 11 × Herbst in feinen Reimen“
    Jetzt anhören und eintauchen: https://youtu.be/3MNa2RbL0V4

    Thumbnail zum YouTube-Video „Herbstgedichte – 11× Herbst in feinen Reimen“ mit herbstlichen Farben, Blättern und Fotos von Menschen, Landschaften und Büchern

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:


    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

    Mut & Motivation in 60 Sekunden:

    Poesie zum Abschalten:

    Sonntags-Poesie:

    Reisen in Reimen:

    Quatsch mit Sinn:

    Alltagsgeschichten in Reimen:

    Herz & Liebe Gedichte:

    Gedankenfunken & Tiefgang:

  • November – Zwischen Kälte und Sehnsucht nach Sonne

    November – Zwischen Kälte und Sehnsucht nach Sonne

    Oder Zeit zum Aufbruch?

    Der November ist ein Monat voller Widersprüche. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, und die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Oft empfinden wir den November als trist und grau, als einen stillen Übergang in die kalte Jahreszeit, in der Wärme und Licht Mangelware sind. Doch gerade in dieser Jahreszeit steckt eine ganz eigene Magie – die Sehnsucht nach Licht und Leben erwacht besonders intensiv.

    Mein November Gedicht

    Mein November-Gedicht nimmt dich mit auf eine Reise durch diese Stimmung. Es erzählt von der unverkennbaren Kälte, die man spürt, wenn Mütze und Fellpelz nicht mehr richtig wärmen. Von der Sehnsucht, dem frostigen Alltag zu entfliehen und das Herz vom grauen November zu befreien. Dieser Monat fordert uns heraus, die Dunkelheit auszuhalten und zugleich nach Licht und Wärme zu suchen – sei es im Außen oder im Inneren.

    Zeit zum Aufbruch

    Für mich wurde der November zum Aufbruch. Es ist der Moment, in dem ich der Kälte den Rücken kehre und mich in den Süden aufmache, wo Sonne und Wärme auf mich warten. Dieser Schritt bedeutet mehr als nur einen Ortswechsel – er ist ein Symbol für Hoffnung und Neubeginn, für das Loslassen und die Freude auf das, was kommt. Im Süden bleibt der Wintermantel im Schrank, und das Herz schlägt leichter.

    Zeit zum Innehalten

    Der November lädt uns ein, innezuhalten, zu spüren und vielleicht auch eigene Wege zu finden, wie wir durch diese anspruchsvolle Jahreszeit gehen. Manchmal ist es die kleine Flucht in warme Gedanken oder der Traum von fernen Orten, die uns Kraft schenken. Und manchmal sind es Worte, Poesie, die uns Trost und Inspiration geben.

    Ob du den November als rauen Monat empfindest oder als inspirierende Zeit des Übergangs – er ist einzigartig. Lass dich von meiner poetischen Sichtweise mitnehmen und entdecke, wie schön und vielschichtig diese Jahreszeit sein kann.


    November

    (Irmgard Rosina Bauer)

    November heißt der Monat,
    wo Wärme fehlt und Licht.
    Wo Mütz und Fell man anhat
    jedoch – es wärmet nicht.

    Dem Winter zu entfliehen
    war öfter schon mein Traum.
    Nun ist es mir gelungen,
    ich glaub es kaum.

    Es gibt mich der November
    dem Süden frei, der Sonn’.
    Der Wintermantel bleibt zu Haus,
    ich freu mich sowas von!

    Wenn du Lust hast, hör dir meine 11 Herbstgedichte auf YouTube an. „November“ ist auch dabei.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
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