Naturerlebnisse in Anatolien – Zwischen Taurusgebirge und Pamukkale

    Wenn Landschaft nicht nur Kulisse ist

    Anatolien ist eine Region voller beeindruckender Naturwunder und vielfältiger Landschaften. Diese Reise durch die Türkei führte mich durch Berge, Steinwüsten und Wasserlandschaften – und immer wieder auch zu mir selbst.

    Unterwegs durch das Taurusgebirge

    Unsere Fahrt begann in Antalya und führte uns über eine Passstraße durch das Taurusgebirge. Die Sandsteinfelsen sind hier stark zerklüftet – weich, brüchig, vom Wind geformt. Wälder halten die Hänge zusammen, schützen vor Erdrutschen und Steinschlag.

    Ich war überwältigt von der wilden, unberührten Natur, die an mir vorbeizog. Nicht spektakulär im Sinne von Postkarten. Sondern still, weit und kraftvoll.

    Nomaden, Berge und Übergänge

    Wir passierten Termessos, eine antike Zollstadt auf über tausend Metern Höhe – ein Adlernest aus Stein. Anfang Mai kehren hier die Störche aus Afrika zurück. Nomaden ziehen mit ihren Ziegen in die kühlen Höhenlagen und bleiben bis zum Spätsommer.

    Die Landschaft wechselte zwischen Apfelplantagen, kleinen Siedlungen und karger Bergwüste. Weiche Hügel wirkten wie Sanddünen, daneben Steinflächen mit unzähligen Schafen – Bewegung ohne Ziel, und doch voller Ordnung.

    Pamukkale – Wasser, Kalk und Zeit

    Schließlich erreichten wir Pamukkale. Die weißen Kalksinterterrassen, entstanden durch Ablagerungen heißer Quellen, wirkten fast unwirklich. Barfuß ließ ich das warme Wasser über meine Füße fließen, spürte den glatten Kalk unter meinen Sohlen.

    Ein Ort, der nicht laut ist. Und gerade deshalb lange bleibt.

    Was bleibt

    Diese Reise war der Anfang zu vielen Reisen – allein als Frau unterwegs, oder mit Begleitung meiner erwachsenen Kinder. Eine spannende Zeit begann.

    Manche Wege öffnen nicht nur neue Landschaften, sondern auch neue innere Räume.

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