Kategorie: Pause. Punkt.

Diese Texte entstehen aus Momenten des Innehaltens – mitten im Leben.
Hier geht es nicht um Entschleunigung als Programm, sondern um kurze Unterbrechungen, die gut tun.
Kurzgeschichten, Gedanken, Miniaturen oder auch mal Reimgedichte für Menschen, die zwischendurch kurz ausruhen – oder aussteigen? – möchten, ohne gleich alles ändern zu müssen.

Die Texte sind

  • kurz

  • beobachtend

  • ohne Geschichte

  • ohne Entwicklung

  • eher ein Gedanke als ein Erlebnis

  • Der Schwiegermütter Leid

    Der Schwiegermütter Leid

    Auf dem Schwiegermutterstuhl

    Schwiegermutter zu sein, ist nicht immer leicht – das weiß fast jede Frau, die diese Rolle übernimmt. Erwartungen, Missverständnisse und humorvolle Missgeschicke prägen das Bild der „klassischen Schwiegermutter“. In meinem Schwiegermutter Gedicht nehme ich diese Erfahrungen mit einem Augenzwinkern auf. Zwischen Stachelsesseln, Geschenken, Enkelerziehung und alten Klischees entsteht ein poetischer Text, der zeigt: Auch Schwiegertöchter haben ihr Leid. Für sie muss die Schwiegermutter auf den Kroenleinia grusonii – den Goldkugelkaktus.

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an. Sehr passend auch meine Kurzgeschichte 2/55 auf YouTube: Das Los der Schwiegermütter. Beschrieben aus der Perspektive der Schwiegertochter.

    Titelgrafik zu Rosis 55 Lebensreisegeschichten – Episode 2: Das Los der Schwiegermütter; Frau blickt nachdenklich zur Seite, daneben bunte Reise-Rucksäcke.

    Der Schwiegermütter Leid

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Dies hier ist die Geschichte
    vom Schwiegermutterleid.
    Bist plötzlich nicht mehr dichte.
    Kritik hagelt’s ab heut.

    Man nennt dich nun den Drachen,
    das klingt nicht sehr entspannt!
    Ein Sessel voller Stacheln
    ist gar nach dir benannt!

    Du gibst dir wirklich Mühe,
    du mischst dich auch nicht ein.
    „Koch öfter einmal Brühe!“
    Sollt‘ das Einmischung sein?

    Du machst auch gern Geschenke.
    Auch das ist unbeliebt.
    Deine gesamte Denke
    nur Unmut nach sich zieht.

    Und kommen Enkelkinder,
    vergiss, was du gelernt.
    Was heut’ge Babys brauchten,
    sei weit davon entfernt!

    Im Leben hast du viel geschafft,
    du warst noch nie „die Olle“.
    Nun kostet dich nicht wenig Kraft
    die Schwiegermutterrolle.

    Du willst auch ihr gefallen?
    Dein Ideal noch lebt?
    Bedenk, dass über allem
    Herr Ödipus noch schwebt.
    Porträt von Irmgard Rosina Bauer vor einem großen Kaktus, mit dem Titel ihres Gedichts „Der Schwiegermütter Leid“ aus der Reihe „Rosis freche Reime“.

    Mehr davon?

    Wenn dir „Der Schwiegermütter Leid“ ein Schmunzeln entlockt hat: Solche kleinen Verrücktheiten des Alltags haben inzwischen fünf ganze Bände gefüllt.

    In meinen „Augenzwinkereien“ findest du über 150 Reimgeschichten über Familie, Alltag, Reisen, Natur und das Leben, wie es eben so spielt.

    Zum Selberlesen – oder als ungewöhnliches Geschenk für Menschen, die eigentlich schon alles haben.

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    Oder hör dir „Der Schwiegermütter Leid“ als Short auf YouTube an.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    ✨Best of Rosis Reime

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    ✨ Poesie zum Abschalten:

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    ✨ Reisen in Reimen:

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  • Walter, der Windenschwärmer

    Walter, der Windenschwärmer

    Ein Kellerabenteuer

    Manchmal ist die „Spinne im Keller“ gar keine Spinne. Dieses humorvolle Reimgedicht begegnet Schreck und Spinnenangst mit einem Augenzwinkern: Der ungebetene Gast entpuppt sich als Windenschwärmer – ein Nachtfalter. Zwischen falschem Alarm, Bestimmungsbuch und Wortspiel („Windenfalter – Walter“) entsteht eine leichte, menschliche Szene aus dem Alltag. Lies rein, schmunzle mit und nimm ein bisschen Mut mit für die nächsten Kellerabenteuer.

    Walter, der Windenschwärmer

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Ich bin nicht frei von Angst vor Spinnen,
    ob sie sind draußen oder drinnen.
    Erst recht lass’ ich mich sehr erschrecken,
    wenn sie im Keller sich verstecken.

    Da! Daumenlang saß er am Schloss,
    nicht aufzusperr’n ich mich entschloss!
    Dreispinnengroß, mit Fühlern auch,
    ein Grummeln, laut! spür’ ich im Bauch.
    Ganz seelenruhig, bis zur Nacht
    hat er den Tag am Platz verbracht.

    Kein Bier gibt’s heut vom kühlen Keller,
    kein Räucherspeck kommt auf den Teller.

    Die Nachbarin kommt zu Besuch,
    und zückt gleich das Bestimmungsbuch.
    Es klärt mich auf: Ein Windenschwärmer.

    Das Wort macht mich zum Falterlerner.

    Vielleicht merk ich mir »Windenfalter«,
    darauf würde sich reimen »Walter«?

    Hey Walter, würde ich dann sagen,
    und offen es zu sagen wagen:
    Ich bitte dich, verschwinde hier!
    Denn diese Tür gehört nur mir!

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  • Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann

    Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann

    Tasten, Stolpern, Geräusche, Silentium ade!

    Schlaflos und doch zum Lachen: In diesem lustigen Gedicht über Schlaflosigkeit trifft nächtliche Wirklichkeit auf Reim und Humor. Zwischen Nase (Heizungsluft, Trockenheit, Nasenspray-Suche) und Blase (Mitternachts-Expedition ins Bad) kippt die Ruhe schnell – aber die Pointe sitzt. Die Verse nehmen das Unvermeidliche leicht – und machen aus Schlafproblemen ein Augenzwinkern. Lies rein, schmunzle, teile den Text mit allen, die nachts auch mal unterwegs sind.

    Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann,
    sind diese meistens schuld daran:
    Die Nase und die Blase.

    Die Blase ruft: Leere mich aus!
    Schon steig ich aus dem Bett hinaus,
    Schlafwandelnd tast ich mich voran
    Such die Toilette, setz mich dann,
    bleib sitzen, schlaf dort wieder ein,
    dann kipp ich um, stoß mir das Bein,
    von diesem Krach
    werd ich hellwach.

    Wenn ich des Nachts nicht schlafen kann,
    ist diese meistens schuld daran:
    Die Nase.

    Die Heizungsluft schafft Trockenheit,
    macht mich plötzlich aufbruchsbereit:
    Die Nase lässt die Luft nicht rein,
    und das verursacht mir viel Pein.
    Wie jede Nacht, die Prozedur:
    Das Nasenspray – wo ist es nur?
    Ich tappe auf dem Nachttisch rum
    Und dabei fällt die Lampe um -
    Vorbei ist’s mit Silentium.

    Die Nase und die Blase
    sind schuld, wenn ich nicht schlafe.

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  • Die Wiese – ein Politikum

    Die Wiese – ein Politikum

    Was macht eine Wiese eigentlich aus?

    Ist eine Wiese grün, bunt, kurz oder wild? Wenn ich eine Wiese betrachte, sehe ich darin weit mehr als nur Gras und Blumen. In meinem Gedicht „Die Wiese – ein Politikum“ erzähle ich mit Augenzwinkern, wie schnell aus einer einfachen Beobachtung eine große Diskussion wird.

    Die Wiese – ein Politikum

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    „Eine Wiese, die ist grün“, das sagt der Maxi.
    „Nein, bunt mit Blumen“, sagt die Franzi.

    Ansgar aber weiß genau,
    dass eine Wiese sei sehr grau.

    Das Gras sei lang, meint Henriette.
    „Nein, kurz!“, sagt darauf laut Yvette.

    „Das ist dann Rasen“, ruft der Jan.
    Franzi und Max schließen sich an.

    „Nein, Rasen ist viel mehr gepflegt!
    ‘ne Wiese Wildnis in sich trägt!“

    Das Henriette deutlich meint,
    was sie mit Ansgar gleich vereint.
    „Ich hab genau das Bild vor Augen!
    Das müsst ihr mir ganz einfach glauben!“

    „Na ja“, wirft Franzi dann noch ein,
    „die Jahreszeit spielt auch mit rein.
    Im Winter ist ‘ne Wiese weiß,
    im Sommer braun, wenn’s lange heiß.“

    „Und trotzdem ist ‘ne Wiese grün!“,
    wirft Maxi ein, ganz ungestüm.

    „Wir sollten, bevor wir uns schlagen,
    die Enzyklopädie befragen“,

    sagt Jan noch, dann hört man:
    „Ich zieh jetzt nach Absurdistan!“

    Und Franzi brüllt: „Ich steig hier aus.
    Ihr seid das reinste Affenhaus!“

    „Ein Affenhaus? Verbitt ich mir!
    Die Affen seid doch alle ihr!“

    Überhöht

    Ich mag es, mit meinen Reimen kleine Alltagsfragen humorvoll zu überhöhen – mal frech, mal nachdenklich, immer mit einem Funken Poesie.

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    Affen und Irmgard Rosina Bauer als Symbolbild zum Gedicht „Die Wiese – ein Politikum“.

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  • Kunst an Gurke – ein freches Reimgedicht

    Kunst an Gurke – ein freches Reimgedicht

    Kunst an Gurke – ein freches Reimgedicht

    Streetart ist in Berlin fast Alltag – bunt, schrill und allgegenwärtig. Doch manchmal braucht es etwas völlig Unerwartetes, um ein Lächeln zu entlocken. Dieses kurze Reimgedicht „Kunst an Gurke“ spielt genau damit: Farbe trifft Fantasie, Humor trifft Alltag, und selbst eine Gurke kann zur Leinwand werden.

    Kunst bedeutet nicht immer Ernst – manchmal genügt ein bisschen Quatsch, um den Blick zu weiten. Und genau dafür sind meine frechen Reime gedacht: kleine Momente voller Poesie, die dich zum Schmunzeln bringen.

    Kunst an Gurke

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    ’ne Tür mit Streetart-Malerei
    ist in Berlin fast Einheitsbrei.
    Man hat mit Farben rumgemacht
    und sicher viel dabei gelacht,
    denn Farbe macht bekanntlich froh.
    Doch Saures, sagt man, ebenso.
    Wer also richtig will schockieren,
    soll Kunst mit Gurken ausprobieren.

    Humor als Weg zur Alltagsbewältiung

    Humor ist für mich, Irmgard Rosina, ein Schlüssel, um den Alltag weniger schwer zu nehmen. Ein Lächeln oder ein kleiner Scherz hilft, Abstand zu Problemen zu gewinnen und neue Perspektiven zu finden. Wer lachen kann, stärkt nicht nur seine eigene Resilienz, sondern steckt oft auch andere mit guter Laune an. Siehst du das auch so?

    Hör dir das Gedicht auf YouTube an

    Porträtfoto von Irmgard Rosina Bauer auf buntgestreiftem Hintergrund

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  • Sonntagsfahrt

    Sonntagsfahrt

    Eine Sonntagsfahrt hat ihren eigenen Zauber: freie Straßen, das Gefühl von Aufbruch und ein kleines Stück Freiheit im Alltag.
    Doch schon die ersten Kilometer zeigen, dass die Leichtigkeit nicht ohne Nachklang bleibt.
    Zwischen Fernweh, Reisefieber und den großen Themen unserer Zeit entfaltet sich mein kurzes Gedicht – mit einem überraschenden Wendepunkt.

    Sonntagsfahrt

    Sonntagsfahrt

    Am Sonntag gilt das Fahrverbot
    für LKWs und so,

    mein Auto treib ich schneller an,
    als ob mich juckt’ der Floh!

    In ’n Urlaub geht’s! Nur schnell dahin!
    Dem Regen ich entfloh,

    Europas Süden aber brennt
    indessen lichterloh.

    Das ist es, was als Eindruck bleibt,
    ’s macht mich nicht wirklich froh,

    den Reiz verliert die Sonntagsfahrt
    ohn’ LKW & Co.

    Hör dir das Gedicht auf YouTube an

    Ein Foto von Irmgard Rosina Bauer, im Hintergrund blauer Himmel, düstere Wolken freie Straßen mit nur einem Auto.

    Dieses ist eins von meinen 111 Gedichten auf YouTube.

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  • Natur im Wandel – ein poetischer Blick auf Wald, Tiere und Jahreszeiten“

    Natur im Wandel – ein poetischer Blick auf Wald, Tiere und Jahreszeiten“

    Die Natur verändert sich. In meinem Gedicht „Natur im Wandel“ begegnen uns Wolken, Blätter, Schmetterlinge und Raupen. Doch auch die Frage: Wie sicher fühlen wir uns noch inmitten der Wälder? Wie sieht’s mit Bär und Wolf aus? Dieses Gedicht verbindet poetische Leichtigkeit mit einem augenzwinkernden Blick auf die Wildnis.

    Innige Verbindung zwischen Mensch und Natur

    Das Gedicht „Natur im Wandel“ führt uns mitten hinein in eine Szene, die viele kennen: das Wohlgefühl auf einer Lichtung, die Sicherheit im Wald, die lebendige Bewegung von Blättern und Schmetterlingen. Es beschreibt die innige Verbindung zwischen Mensch und Natur – und zugleich die Veränderungen, die uns herausfordern mit der Rückkehr von Bär und Wolf. Zwischen Wohlgefühl und Unsicherheit schwingt ein feiner Humor, der den Text besonders macht.

    Natur im Wandel

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wenn über mir die Wolken ziehn,
    ich in der Lieblingslage bin,
    wenn links und rechts sich Blätter regen,
    ich mein Wohlgefühl kann pflegen,
    wenn Sicherheit der Wald mir gibt,
    ich weiß, dass die Natur mich liebt,
    wenn Schmetterlinge sich verstehn,
    ich kann gedankenlos hier gehn,

    wenn meine Brotzeit ich kann essen,
    während Raupen Blätter fressen,
    dann denk ich lieber nicht daran,
    dass Bär und Wolf immer mehr nah'n!

    Hör dir das Gedicht auf YouTube an

    Ein Porträtfoto von Irmgard Rosina Bauer vor Baumblättern. Darüber Text zum Gedicht "Natur im Wandel", wie im Beitragstext.

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  • Sommerlaunen – ein heiteres Gedicht

    Sommerlaunen – ein heiteres Gedicht

    Manchmal reicht ein Reim, um die Stimmung der Jahreszeit einzufangen.
    Dieses Sommergedicht schenkt dir ein Schmunzeln – und ein Stück Leichtigkeit zwischen Sonnenbrand, Badesee und lauen Abenden.

    Warum Sommerlaunen uns bewegen

    Der Sommer ist widersprüchlich: Erst bangt man nach Wärme, dann ächzt man unter der Hitze. Wir sehnen uns nach langen Tagen am Wasser – und fürchten doch Mücken, Wespen oder Sonnenstich.
    Gerade diese Gegensätze machen den Sommer so lebendig: Er erinnert uns daran, dass Freude und kleine Ärgernisse oft Hand in Hand gehen.

    Sommerlaunen

    (von Irmgard Rosina Bauer)
    
    Verregnet hat er angefangen.
    Ich musste lang um Hitze bangen. 
    Die Hoffnung wirkte wunderlich: 
    Jetzt fürcht‘ ich mich vor Sonnenstich. 
    
    Am Baggersee und auch am Meer
    schwimm ich den Fischen hinterher.
    Danach sorg‘ ich mich, ungechillt,
    dass sie der Chefkoch hat gegrillt. 
    
    Die Sonne lacht – das Herz wird weit,
    der See spiegelt Sorglosigkeit.
    Der Sonnenbrand kommt ungeladen,
    und bringt erheblich-sachlichen Schaden. 
    
    Am Abend ist es lange hell,
    das hebt die Stimmung, generell. 
    Doch morgens früh scheint schon die Sonne – 
    das bringt nicht Wohlgefühl, nicht Wonne!
    
    Sternschnuppen wecken manchen Traum
    und geben neuen Wünschen Raum. 
    Zweie davon: Weg mit der Wespe!
    Und des Nachts keinesfalls Mückenfeste!
    
    Kaum kommt der Herbst, und es wird kühl,
    sag ich: Ach wär es nochmal schwül!
    
    

    So kannst du dieses Gedicht für dich nutzen

    Lies die Zeilen und lass dich in deine eigenen Sommererinnerungen tragen. Vielleicht spürst du den warmen Abendwind, hörst das Summen der Insekten oder denkst an dein letztes Bad im See.
    Das Gedicht lädt dich ein, die heiteren wie auch die hitzigen Momente zu genießen – und mit einem Augenzwinkern hinzunehmen, was der Sommer so mitbringt.

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  • Der Sommer geht.

    Der Sommer geht.

    Die Tage werden kürzer, die Sandalen verschwinden langsam im Schrank – und irgendwo zwischen Wehmut, Wespen und Zwetschgendatschi kündigt sich schon der Herbst an.

    Ich mag diese Übergangszeit. Ein bisschen Abschied steckt darin, aber eben auch die Aussicht auf das, was danach kommt. Und manchmal hilft dabei nur eins: ein Augenzwinkern.

    Sommerende – ein Gedicht zum Abschied vom Sommer

    Mit Traurigkeit füllt sich mein Herz,
    beim Sommerabschied fühl ich Schmerz.

    Die Sonnenblume ist verblüht,
    das Sommerend’ sie nach sich zieht.

    Der Zwetschgendatschi folgt sodann,
    doch der zieht auch die Wespen an.

    Das Entenküken wuchs heran;
    nichts Niedliches ist nun mehr dran.

    Der Tag wird kurz, weniger schwül –
    zum Schwimmen wird der See zu kühl.

    Sandalen war’n im Sommer dran,
    jetzt zieh’n mich woll’ne Hausschuh’ an.

    Das Blätterwerk vom Baum fällt ab
    und baut ein weiches Sommergrab.

    Doch schenkt man aus den neuen Wein –
    schon fällt nix Negativ’s mir ein.

    Irmgard Rosina Bauer

    Sommerende – humorvolles Gedicht von Irmgard Rosina Bauer aus Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag
    „Sommerende“ in Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag

    Aus den „Augenzwinkereien“

    „Sommerende“ stammt aus meinem Band „Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag“. Dort treffen kleine Alltagsbeobachtungen auf Reime und meine eigenen Fotografien – manchmal passend, manchmal herrlich unpassend passend.

    Wenn du Lust auf mehr solcher kleinen Lebensbeobachtungen hast, findest du hier meine ganze Reihe:

    → Die Augenzwinkereien entdecken

    Lieber zuhören?

    Viele meiner Gedichte und Geschichten lese ich auch selbst vor. Du findest sie auf meinem YouTube-Kanal:

    → Zu Irmgard Rosinas Lebensreisen auf YouTube

    Mehr Gedichte von Irmgard Rosinas findest du auf meinem YouTube-Kanal.

  • Im Fluss – Ein Gedicht über Lebenswege und Vertrauen

    Manchmal erinnert uns die Natur an unsere eigene Lebensreise. Dieses Gedicht über Flüsse zeigt, wie klar und unbeirrbar ihr Weg ins Meer führt – trotz Hindernissen, trotz Wehren. Und vielleicht steckt darin ein Schlüssel für uns Menschen: Vertrauen, dass wir im Fluss bleiben können.

    Im Fluss

    Die Donau fließt, der Rhein fließt auch, die Loire, die Rhône, der Po.
    Und andre Flüsse ebenso, sie fließen, einfah so!
    
    Ihr Ziel ist klar: Ins große Meer! In mehreren Etappen
    durch Kies, durch Schlamm, mal durch ein Wehr. Ihr Credo: ‘s wird schon klappen!
    
    Ein Wehr – noch eins – werd ich wohl überstehen.
    Dann, spür ich, bin auch ich im Fluss. Dann werden wir schon sehen!
    

    Gedanken zum Gedicht

    Flüsse kennen ihren Weg. Sie suchen sich Bahnen durch Steine, Strudel, Wehre – und erreichen doch zuverlässig das Meer.

    Dieses Bild können wir auf unser eigenes Leben übertragen:

    • Hindernisse sind Teil des Weges.
    • Mit Vertrauen und Geduld gelangen wir trotzdem ans Ziel.
    • „Im Fluss sein“ bedeutet, sich nicht gegen jede Biegung und jedes Hindernis zu stemmen, sondern den Weg des Lebens mitzugehen.

    Impuls für den Alltag

    Was bedeutet es für dich, „im Fluss“ zu sein?

    • Vielleicht, dass du dich weniger hetzen lässt.
    • Vielleicht, dass du deinem Weg vertraust, auch wenn er Umwege nimmt.
    • Vielleicht, dass du die Hindernisse als Übergänge betrachtest – und nicht als Endstation.

    Heute lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten und dich zu fragen: Wo in meinem Leben darf ich mehr Vertrauen haben, dass es „schon klappen wird“?

    Ein Gedanke darf manchmal weiterfließen

    Wenn du solche kleinen Gedankenanstöße magst, könnten dir auch meine „Gedankenfunken“ gefallen.

    Es sind kurze Impulse zum Innehalten, Weiterdenken und Andersdraufschauen – als PDF zum Lesen und als Audio zum Anhören. Keine großen Lebensweisheiten. Eher kleine Funken, von denen vielleicht einer genau im richtigen Moment hängen bleibt.

    → Gedankenfunken als PDF & Audio entdecken

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