Der Sommer geht.

Sonnenblumenfeld im Spätsommer mit vielen gelben Blüten – Beitragsbild zum Gedicht „Sommerende“ von Irmgard Rosina Bauer

Die Tage werden kürzer, die Sandalen verschwinden langsam im Schrank – und irgendwo zwischen Wehmut, Wespen und Zwetschgendatschi kündigt sich schon der Herbst an.

Ich mag diese Übergangszeit. Ein bisschen Abschied steckt darin, aber eben auch die Aussicht auf das, was danach kommt. Und manchmal hilft dabei nur eins: ein Augenzwinkern.

Sommerende – ein Gedicht zum Abschied vom Sommer

Mit Traurigkeit füllt sich mein Herz,
beim Sommerabschied fühl ich Schmerz.

Die Sonnenblume ist verblüht,
das Sommerend’ sie nach sich zieht.

Der Zwetschgendatschi folgt sodann,
doch der zieht auch die Wespen an.

Das Entenküken wuchs heran;
nichts Niedliches ist nun mehr dran.

Der Tag wird kurz, weniger schwül –
zum Schwimmen wird der See zu kühl.

Sandalen war’n im Sommer dran,
jetzt zieh’n mich woll’ne Hausschuh’ an.

Das Blätterwerk vom Baum fällt ab
und baut ein weiches Sommergrab.

Doch schenkt man aus den neuen Wein –
schon fällt nix Negativ’s mir ein.

Irmgard Rosina Bauer

Sommerende – humorvolles Gedicht von Irmgard Rosina Bauer aus Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag
„Sommerende“ in Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag

Aus den „Augenzwinkereien“

„Sommerende“ stammt aus meinem Band Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag. Dort treffen kleine Alltagsbeobachtungen auf Reime und meine eigenen Fotografien – manchmal passend, manchmal herrlich unpassend passend.

Wenn du Lust auf mehr solcher kleinen Lebensbeobachtungen hast, findest du hier meine ganze Reihe:

→ Die Augenzwinkereien entdecken

Lieber zuhören?

Viele meiner Gedichte und Geschichten lese ich auch selbst vor. Du findest sie auf meinem YouTube-Kanal:

→ Zu Irmgard Rosinas Lebensreisen auf YouTube

Mehr Gedichte von Irmgard Rosinas findest du auf meinem YouTube-Kanal.

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