Schlagwort: Reimgedicht

  • Frühling und sein blaues Band

    Frühling und sein blaues Band

    Ein humorvolles Frühlingsgedicht über Pollen und Niesanfälle

    Der Frühling wird oft besungen als Zeit des Aufbruchs, der Farben und der Leichtigkeit. Doch nicht für alle fühlt er sich so an. Wenn die Natur erwacht, reagieren manche Körper ganz anders – mit Niesen, tränenden Augen und einer gehörigen Portion Genervtheit.

    Dieses kurze Gedicht nimmt den Frühling liebevoll aufs Korn – und zeigt, dass auch die weniger romantischen Seiten ihren Platz haben dürfen.

    🌿 Das Gedicht

    Frühling und sein blaues Band

    Frühling und sein blaues Band
    kann mir recht gestohlen bleiben.
    Muss mir stets die Augen reiben,
    das raubt mir noch den Verstand.

    Grün und gelb und blau und pink –
    Pollen flattern durch die Lüfte.
    Husten schießt mir in die Hüfte,
    Niesen macht mich zum Schmierfink.

    Alle Pollen sind schon da,
    blaue Lider sprechen Bände!
    Ach, wenn ich das Fläschchen fände
    mit dem Nasenspray – o ja!

    © Irmgard Rosina Bauer

    Fahrräder stehen an einem Holzzaun in einem Garten im Frühling, grüne Wiese und ländliche Atmosphäre passend zum Gedicht „Frühling und sein blaues Band“.

    Auf YouTube kannst du dir „Frühling und sein blaues Band“ von mir eingesprochen hier anhören.

    Oder du siehst dir das Original zu meiner Persiflage hier an: Frühling lässt sein blaues Band von Eduard Mörike.

    Der NDR hat übrigens hier eine schöne Auswahl mit Frühlingsgedichten bekannter deutscher Dichter aufgelistet.



    Zwischen Blüten und Befindlichkeiten

    Nicht jede Jahreszeit fühlt sich für jeden gleich an. Und vielleicht liegt genau darin eine kleine Wahrheit: Das Leben zeigt sich selten nur von einer Seite.

    Manchmal hilft ein Lächeln – selbst dann, wenn die Augen tränen.

    Weiterlesen

    Weitere Texte finden Sie in den Themenräumen: Pause. Punkt. · TOR auf & lachen

    Ein Gedanke zum Weitergehen

    Aus solchen Momenten entstehen bei mir kleine Gedichte, Karten und Sammlungen – zum Schmunzeln, Verschenken oder einfach für zwischendurch.

  • Wenn Liebe dich unter die Decke zieht

    Wenn Liebe dich unter die Decke zieht

    Ein Valentinstagsgedicht über Halt im Alltag

    Valentinstag jenseits von Rosen und Pralinen

    Valentinstag zeigt sich oft laut: mit Blumen, Herzen, großen Gesten.

    Doch die Liebe, die trägt, lebt meist leiser.

    Sie zeigt sich an Tagen, an denen nichts gelingt. Wenn Mut fehlt. Wenn der Kopf hängt. Wenn man sich am liebsten verkriechen würde.

    Dieses Gedicht erzählt genau davon – von der Liebe, die nicht glänzt, sondern hält.

    📖 Das Gedicht

    Bang – Schopf – Decke
    So manchen Tag wird mir recht bang,
    weil wirklich nichts mir recht gelang.

    Und niemand da, der meinen Kopf
    herauszieht am bekannten Schopf.

    Verkriechen will ich mich, ganz still,
    und mich zurückzieh’n, wie Achill.

    Möcht‘ abhau’n, ohne Plan, spontan –
    wenn’s sein muss nach Rührmichnichtan.

    Zum Glück kommst du dann um die Ecke
    und ziehst mich unter deine Decke.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Auf YouTube kannst du dir das Gedicht von meiner Stimme gesprochen anhören.

    Wenn Liebe Halt gibt

    Vielleicht ist das die stillste Form von Liebe:

    • nicht retten wollen – sondern da sein
    • nicht erklären – sondern wärmen
    • nicht antreiben – sondern schützen

    Manchmal ist die größte Liebeserklärung kein Wort.

    Sondern eine Decke. Und ein Mensch, der sie über dich legt.

    Weiterlesen im Themenraum

    Mehr Texte über gelebte Beziehung findest du in den Themenräumen:
    Poesie & Reime und Bleibendes. Bestehendes. Begleitendes. https://irmgardrosina.de/blog/

    Ein Gedanke zum Valentinstag

    Liebe zeigt sich nicht nur an Feiertagen. Sondern an den Tagen, an denen wir uns selbst gerade nicht halten können.

    Aus solchen Alltagsgedichten entstehen bei mir kleine Lesungen und Audioimpulse – als Begleiter für stille Momente.

    Ich habe das Gedicht bei YouTube eingesprochen, hier kannst du es dir anhören.

  • Der Sparfuchs

    Der Sparfuchs

    Teuer sparen

    Wenn der Herbst kommt, wird’s gemütlich – oder auch nicht. In meinem Gedicht „Der Sparfuchs“ geht es um jene, die mit eiserner Disziplin versuchen, Heizkosten zu sparen, dabei aber gehörig ins Schwitzen (und Husten) geraten. Mit einem Augenzwinkern erzählt dieser Reim vom ewigen Spagat zwischen Vernunft und Wohlbefinden – und davon, dass Sparen manchmal teurer kommt, als man denkt.

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Der Sparfuchs

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wer im Oktober sparen will,
    legt sich in sein Bett ganz still,
    schaltet seine Heizung aus,
    am besten gleich im ganzen Haus.

    Der Husten lässt nicht auf sich warten!
    Noch ist nichts winterfest im Garten,
    noch Astern blüh’n und Dahlien,
    da poltert’s in den Bronchien.

    Die Lutschpastille ätzt die Zunge,
    beim Niesen kratzt es in der Lunge,
    der Husten – er zieht obendrein
    als Hexenschuss ins Kreuzbein ein.

    Nun kriechst du fast auf allen vieren,
    lässt dich auch gern vom Krückstock führen,
    du bist nicht, wie gewohnt, behände –
    verbrühst beim Teeaufguss die Hände.

    Dies nimmst du ohne Klage hin,
    denn schließlich hast du den Gewinn:
    Hast nebenbei, müh’los und smart,
    die Heizungskosten eingespart.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    Wenn du Lust hast, hör dir „Der Sparfuchs“ als Short auf YouTube an:
    Es ist eins von meinen 111 Gedichten auf YouTube.

    📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:


    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

    Mut & Motivation in 60 Sekunden:

    Poesie zum Abschalten:

    Sonntags-Poesie:

    Reisen in Reimen:

    Quatsch mit Sinn:

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    Herz & Liebe Gedichte:

    Gedankenfunken & Tiefgang:

  • Wiesn-Sonntag

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag – und die ganze Stadt München ist im Ausnahmezustand. In diesem frechen Oktoberfest-Gedicht nehme ich dich mit auf die Theresienwiese: zwischen Trachtenzug, Italiener-Gaudi und all dem Krach, der zwei Wochen lang München bestimmt. Hör dir mein Reimgedicht an oder lies es hier weiter unten und schmunzle mit über das bunte Treiben auf der Wiesn.

    Nichts Menschliches ist mir fremd – das teile ich voll Überzeugung mit dem römischen Dichter Terenz.
    Ja mei, täte der Münchner und die Münchnerin dazu sagen. So samma hoit, mia Menschn.

    Hör dir mein Oktoberfest-Gedicht hier an:

    oder lies es hier als Text:

    Wiesn-Sonntag 

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag
    mit Trachtlern, Schützen, Trommelanschlag,
    mit Prachtzug durch die Innenstadt
    und allem, was Rang und Namen hat.

    Drei Monate wurd‘ aufgebaut.
    Die Vorfreude ist angestaut
    für all den Spaß und all den Krach,
    der München hält so lang in Schach,

    bis auch der letzte Italiener
    seinen allerletzten Zehner
    hat aus’geb’n für sein Herzilein
    im Rausch – verzeih, es ist zum Schrei’n!

    Wenn wir dann über ’d Wiesn bummeln,
    schau’n, wie die Menschen sich dort tummeln,
    die meisten sich schon gehenließen,
    verzeih, aber es ist zum Schießen.

    Wie sie dann liegen auf den Wiesen,
    die abgetrampelt von den Füßen
    und vollgereihert schon seit Tagen …
    Pardon! Ich wollt’ den Herrgott fragen,

    ob er uns auch im nächsten Jahr
    den Spaß erlaubt, ganz unstrafbar,
    zwei Wochen lang, stand- und trinkfest
    zu feiern das Oktoberfest?

  • Sommerende

    Ein Sommergedicht von Irmgard Rosina Bauer verspricht neue Freuden – als Reimgedicht.

    Mehr Gedichte von Irmgard Rosinas findest du auf meinem YouTube-Kanal.