Schlagwort: Reimgedicht

  • Wenn Liebe dich unter die Decke zieht

    Wenn Liebe dich unter die Decke zieht

    Ein Valentinstagsgedicht über Halt im Alltag

    Valentinstag jenseits von Rosen und Pralinen

    Valentinstag zeigt sich oft laut: mit Blumen, Herzen, großen Gesten.

    Doch die Liebe, die trägt, lebt meist leiser.

    Sie zeigt sich an Tagen, an denen nichts gelingt. Wenn Mut fehlt. Wenn der Kopf hängt. Wenn man sich am liebsten verkriechen würde.

    Dieses Gedicht erzählt genau davon – von der Liebe, die nicht glänzt, sondern hält.

    📖 Das Gedicht

    Bang – Schopf – Decke
    So manchen Tag wird mir recht bang,
    weil wirklich nichts mir recht gelang.

    Und niemand da, der meinen Kopf
    herauszieht am bekannten Schopf.

    Verkriechen will ich mich, ganz still,
    und mich zurückzieh’n, wie Achill.

    Möcht‘ abhau’n, ohne Plan, spontan –
    wenn’s sein muss nach Rührmichnichtan.

    Zum Glück kommst du dann um die Ecke
    und ziehst mich unter deine Decke.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Auf YouTube kannst du dir das Gedicht von meiner Stimme gesprochen anhören.

    Wenn Liebe Halt gibt

    Vielleicht ist das die stillste Form von Liebe:

    • nicht retten wollen – sondern da sein
    • nicht erklären – sondern wärmen
    • nicht antreiben – sondern schützen

    Manchmal ist die größte Liebeserklärung kein Wort.

    Sondern eine Decke. Und ein Mensch, der sie über dich legt.

    Weiterlesen im Themenraum

    Mehr Texte über gelebte Beziehung findest du in den Themenräumen:
    Poesie & Reime und Bleibendes. Bestehendes. Begleitendes. https://irmgardrosina.de/blog/

    Ein Gedanke zum Valentinstag

    Liebe zeigt sich nicht nur an Feiertagen. Sondern an den Tagen, an denen wir uns selbst gerade nicht halten können.

    Aus solchen Alltagsgedichten entstehen bei mir kleine Lesungen und Audioimpulse – als Begleiter für stille Momente.

    Ich habe das Gedicht bei YouTube eingesprochen, hier kannst du es dir anhören.

  • Der Sparfuchs

    Der Sparfuchs

    Teuer sparen

    Wenn der Herbst kommt, wird’s gemütlich – oder auch nicht. In meinem Gedicht „Der Sparfuchs“ geht es um jene, die mit eiserner Disziplin versuchen, Heizkosten zu sparen, dabei aber gehörig ins Schwitzen (und Husten) geraten. Mit einem Augenzwinkern erzählt dieser Reim vom ewigen Spagat zwischen Vernunft und Wohlbefinden – und davon, dass Sparen manchmal teurer kommt, als man denkt.

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Der Sparfuchs

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wer im Oktober sparen will,
    legt sich in sein Bett ganz still,
    schaltet seine Heizung aus,
    am besten gleich im ganzen Haus.

    Der Husten lässt nicht auf sich warten!
    Noch ist nichts winterfest im Garten,
    noch Astern blüh’n und Dahlien,
    da poltert’s in den Bronchien.

    Die Lutschpastille ätzt die Zunge,
    beim Niesen kratzt es in der Lunge,
    der Husten – er zieht obendrein
    als Hexenschuss ins Kreuzbein ein.

    Nun kriechst du fast auf allen vieren,
    lässt dich auch gern vom Krückstock führen,
    du bist nicht, wie gewohnt, behände –
    verbrühst beim Teeaufguss die Hände.

    Dies nimmst du ohne Klage hin,
    denn schließlich hast du den Gewinn:
    Hast nebenbei, müh’los und smart,
    die Heizungskosten eingespart.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    Wenn du Lust hast, hör dir „Der Sparfuchs“ als Short auf YouTube an:
    Es ist eins von meinen 111 Gedichten auf YouTube.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

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  • Wiesn-Sonntag

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag – und die ganze Stadt München ist im Ausnahmezustand. In diesem frechen Oktoberfest-Gedicht nehme ich dich mit auf die Theresienwiese: zwischen Trachtenzug, Italiener-Gaudi und all dem Krach, der zwei Wochen lang München bestimmt. Hör dir mein Reimgedicht an oder lies es hier weiter unten und schmunzle mit über das bunte Treiben auf der Wiesn.

    Nichts Menschliches ist mir fremd – das teile ich voll Überzeugung mit dem römischen Dichter Terenz.
    Ja mei, täte der Münchner und die Münchnerin dazu sagen. So samma hoit, mia Menschn.

    Hör dir mein Oktoberfest-Gedicht hier an:

    oder lies es hier als Text:

    Wiesn-Sonntag 

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag
    mit Trachtlern, Schützen, Trommelanschlag,
    mit Prachtzug durch die Innenstadt
    und allem, was Rang und Namen hat.

    Drei Monate wurd‘ aufgebaut.
    Die Vorfreude ist angestaut
    für all den Spaß und all den Krach,
    der München hält so lang in Schach,

    bis auch der letzte Italiener
    seinen allerletzten Zehner
    hat aus’geb’n für sein Herzilein
    im Rausch – verzeih, es ist zum Schrei’n!

    Wenn wir dann über ’d Wiesn bummeln,
    schau’n, wie die Menschen sich dort tummeln,
    die meisten sich schon gehenließen,
    verzeih, aber es ist zum Schießen.

    Wie sie dann liegen auf den Wiesen,
    die abgetrampelt von den Füßen
    und vollgereihert schon seit Tagen …
    Pardon! Ich wollt’ den Herrgott fragen,

    ob er uns auch im nächsten Jahr
    den Spaß erlaubt, ganz unstrafbar,
    zwei Wochen lang, stand- und trinkfest
    zu feiern das Oktoberfest?

  • Sommerende

    Ein Sommergedicht von Irmgard Rosina Bauer verspricht neue Freuden – als Reimgedicht.

    Mehr Gedichte von Irmgard Rosinas findest du auf meinem YouTube-Kanal.