Schlagwort: Reimgeschichten

  • Im August schon Weihnachten? Der letzte Schrei!

    Im August schon Weihnachten? Der letzte Schrei!

    Eine August-Reimgeschichte mit vorweihnachtlichen Nebenwirkungen

    Es ist Ende August. Die Sonne scheint noch, die Sandalen stehen noch im Flur – und irgendwo sagt garantiert schon jemand:

    „Wir müssten langsam mal Weihnachten planen.“

    Wirklich?

    Vier Monate vorher?

    Offenbar ja. Denn Weihnachten ist nicht nur Weihnachten. Weihnachten ist ein Projekt.

    Wer kommt? Wo feiern wir? Wer schenkt wem etwas? Schenken wir überhaupt noch etwas? Wer spielt Flöte? Wer wäre besser beraten, nicht Flöte zu spielen?

    Und dann sind da noch Weihnachtsfeier, Kirchenchor, Sportverein, Kindergarten, Schule, Familie …

    Kein Wunder, dass vier Monate kaum reichen.


    Der letzte Schrei

    (Irmgard Rosina Bauer)

    Im August, sieh an, sieh an,
    fängt schon die Weihnachtsplanung an.

    Wo man sich trifft, wie man’s gestaltet,
    ob Altkonzepte sind veraltet?

    Ob man was schenkt oder ob nicht,
    wie man bewahrt ein gut’s Gesicht.

    Man überlegt, was man mag üben,
    um nicht mit Flötenton zu trüben,

    was Weihnachtsfreude werden soll,
    und ob man Dur spielt oder Moll.

    Die Weihnachtsfeier im Büro,
    im Kirchenchor und ebenso

    im Sportverein, im Kindergarten,
    in Schulen gleich auf mehr’re Arten –

    vier Monate genügen kaum,
    zu planen unsern Weihnachtstraum.

    Erlösung naht! Der Dernier cri
    wird Planung sein von der KI.

    Nur soll sie bitte nicht vergessen,

    dass wir nichts Digitales essen!


    Großes silbernes Blasinstrument als Gartenskulptur zwischen grünen Bäumen
    Ob dieser Flötenton die Weihnachtsfreude trüben würde?

    Und nun?

    Tatsächlich muss nur eines weiterhin analog erledigt werden:

    Weihnachten.

    Essen, zusammensitzen, lachen, streiten, sich wieder vertragen, zu viel Plätzchen essen, schiefe Flötentöne ertragen und irgendwann feststellen, dass es trotz aller Planung wieder ganz anders gekommen ist.

    Vielleicht ist genau das das Schöne daran.

    Und bis dahin?

    Ist noch August.

    Also genieße ich erst einmal den Sommer.


    Noch mehr Augenzwinkern?

    „Der letzte Schrei“ gehört zu meinen „Augenzwinkereien zwischen Jahr und Tag“ – Reimgeschichten über die kleinen und größeren Absurditäten unseres Alltags.

    Dort begegnen sich Reisen, Natur, Alltag, Wein, Sonntage und all die Dinge, bei denen das Leben offenbar beschlossen hat, sich nicht ganz ernst zu nehmen.

    → Hier geht es zu meinen Augenzwinkereien

    Und Weihnachten?

    Das kommt noch früh genug.

    Wann beginnt bei dir die Weihnachtsplanung: im August, im November – oder am 23. Dezember?

  • Abenteuer gesucht. Gefunden. Verreimt.

    Abenteuer gesucht. Gefunden. Verreimt.

    Ein Gedanke für heute

    Manche Menschen sammeln Briefmarken, andere Kühlschrankmagnete.

    Ich sammle Abenteuer. Gerne die ganz großen, aber auch die kleinen, über die man sich erst später wundert.

    Die Geschichte

    Ja, ich bin eine Rumtreiberin. Und eine Diebin. Ja, ich bin gerne unterwegs und stehle mit den Augen.

    Doch dann gebe ich mein Diebinnengut auch wieder her – umgewandelt in Reimgeschichten, in Augenzwinkereien über Wein und Rauschen, über Koffer und Kompass, über Wald und Wunder, über Jahr und Tag, über Sonntage und was auch immer da noch kommen wird, worüber ich neue Reimgeschichten schreiben kann.

    Unterwegs interessieren mich keine Fünf-Sterne-Hotels, außer, es passiert darin das, was mich fasziniert und verwundert: Die Natur als solche (die fehlt mir dort) und die Natur im Menschlichen.

    Mich interessiert der Mann, der seinen Hund spazieren führt, obwohl der Hund offensichtlich lieber zu Hause geblieben wäre.

    Mich interessiert die Gans, die glaubt, sie habe Vorfahrt.

    Oder das Gartentor, das aussieht, als hätte es heute schlechte Laune.

    Manchmal bleibe ich da zum Fotografieren stehen, manchmal zum Schmunzeln – und irgendwann reimt sich plötzlich alles.

    Blaues Straßenschild mit japanischer und lateinischer Beschriftung in Japan. Das Foto symbolisiert Orientierung, Fremde und den Beginn eines neuen Reiseabenteuers.
    Manche Reimgeschichten beginnen mit einem Straßenschild, das man nicht einmal aussprechen kann.

    Mein Gedanke

    Meine Abenteuer enden oft in einer gereimten Form, in einem Foto, in einem Buch, auch als gesprochene Worte in einer YouTube-Playlist. Da nehme ich euch mit.

    Denn ich habe festgestellt: Die Welt ist voller Geschichten.

    Man muss sie nicht erfinden., man muss sie nur entdecken.

    Passend zu diesem Gedanken

    Genau so entstehen meine Reimgeschichten.

    Aus schrägen Begegnungen, aus kleinen Missgeschicken der Natur, der Menschen und in Momenten, die man übersehen könnte.

    „Ach, da gibt es doch noch ein unpassend-passendes Foto“, assoziiere ich dann – und so werden aus poetischen Spaziergängen kleine Bücher: Augenzwinkereien.

    Und jetzt bist du dran

    Wann hast du zuletzt über etwas gelacht, das eigentlich völlig alltäglich war?

    Vielleicht wartet dort schon meine-deine nächste Geschichte. So wie diese:

    Ja richtig, dies ist eine augenzwinkernde Einladung, meinen Shop zu besuchen.

    Komm doch mal rein!

    🌿 Und diese Reise könnte dir auch gefallen:

    📖 Reimgeschichten entdecken

    🎧 Hörbuch Und sonst nichts

    💭 Gedankenfunken

    🧭 Mein Lebenskompass