Schlagwort: Poesie

  • Märzgedicht: Wenn der Winter geht – und etwas Neues beginnt

    Märzgedicht: Wenn der Winter geht – und etwas Neues beginnt

    Es gibt diesen Moment im Jahr, der sich kaum ankündigt – und doch alles verändert. Die Luft wird milder, das Licht heller, und etwas in uns beginnt sich zu lösen. Der März ist kein lauter Monat. Aber einer, der Entscheidungen trifft. Manchmal auch radikale.

    Und manchmal geschieht genau das – mit einem leisen, humorvollen Gedanken.

    Ein Gedicht

    Killermonat März

    „Im Monat März bin auch ich für das Töten.“
    Ich trau mich und denk dies ganz ohne Erröten,
    ganz ohne erschröckliches „Wehe! Wehe!
    Wenn ich jedoch auf sein Ende sehe!“

    Auf dieses Ende sehe ich gerne.
    Ich sehn es herbei, schon lange, von ferne.
    Ich trau mich und sage: „Hau ihn in die Tonne!“
    Ich bin nicht schuld, denn der Täter heißt Sonne:

    In einer kurzen lauen Nacht
    hat sie den Winter umgebracht.

    Warum uns der März innerlich bewegt

    Der Winter ist nicht nur draußen. Er ist auch in uns. In Gedanken, die schwer geworden sind. In Gewohnheiten, die längst nicht mehr tragen. In einem Alltag, der sich vielleicht zu lange gleich angefühlt hat.

    Und dann kommt der März. Nicht als Sturm, sondern als Verschiebung. Als ein kaum merkliches „So geht es nicht weiter“ – und gleichzeitig als leise Einladung.

    Es ist kein dramatischer Aufbruch. Eher ein inneres Aufräumen. Ein Weglassen. Ein Loslassen.

    Loslassen ohne Drama – einfach, weil es Zeit ist

    Vielleicht ist es genau das, was dieses kleine Gedicht ausdrückt: Dass Veränderung nicht immer schwer sein muss. Dass man manchmal sogar darüber schmunzeln darf.

    Der Winter geht nicht, weil wir ihn vertreiben. Sondern weil etwas anderes stärker wird. Licht. Wärme. Bewegung.

    Und vielleicht auch der Mut, Dinge zu beenden, die längst vorbei sind. Es lädt ein zum Aufräumen.

    Ein stiller Übergang

    Ich mag diesen Moment im Jahr. Dieses Dazwischen. Noch nicht Frühling – aber auch nicht mehr Winter.

    Ich weiß nicht, was sich verändert.

    Aber ich spüre: Es ist Zeit.

    Und vielleicht reicht genau das.

    Mehr Gedanken zum Unterwegssein und zu leisen Veränderungen findest du hier: https://irmgardrosina.de/category/veraenderungen-im-leben/

    Viele dieser stillen Übergänge begleiten auch meinen Reiseroman „Und sonst nichts“ – das Hörbuch entsteht gerade.


    Externe Einordnung

    Der Übergang vom Winter zum Frühling wird häufig als Phase innerer Neuorientierung beschrieben. Der März steht dabei für Wandel, Loslassen und einen leisen Neubeginn – oft unbemerkt, aber spürbar.



  • Welttag der Poesie – ein Blick ins Poesiealbum

    Welttag der Poesie – ein Blick ins Poesiealbum

    Pause. Punkt. · TOR auf & lachen

    Wenn Worte bleiben dürfen

    Der Welttag der Poesie am 21. März erinnert daran, wie kraftvoll Sprache sein kann – leise, verspielt, persönlich und manchmal überraschend ehrlich.

    Vielleicht kennst du das: Ein Satz, ein Reim, ein alter Eintrag – und plötzlich ist etwas wieder da. Ein Gefühl. Eine Erinnerung. Ein Stück Leben.

    Gedichte müssen dabei nicht groß oder bedeutungsschwer sein. Oft sind es gerade die kleinen, spontanen Zeilen, die bleiben – weil sie mitten aus dem Alltag kommen.

    Warum Poesie heute wieder näher rückt

    In einer schnellen, digitalen Welt wächst die Sehnsucht nach kurzen, echten Momenten. Poesie erfüllt genau das: Sie verdichtet Gedanken, bringt Humor und Ernst zusammen und lässt Raum für eigene Bilder.

    Gerade deshalb entdecken viele Menschen Gedichte neu – nicht als Schulstoff, sondern als Begleiter im Alltag.

    📖 Das Gedicht zum Welttag der Poesie

    Das Poesiealbum

    Wenn »Welttag« ist »der Poesie«, 
    und ich nicht weiß gerade, wie
    ein Gedicht zu schreiben wär,
    damit ich auffing’ dieses Flair –

    hol das Poesiealbum ich raus,
    von dem ich weiß, ’s ist noch im Haus
    und zeugt von längst vergang’nen Zeiten
    mit bunten, doch vergilbten Seiten.

    Es wird Von Eichendorff zitiert,
    und auch Herr Goethe sich nicht ziert.
    Doch reißt mich mit, wie ’ne Lawine,
    der Eintrag von der Schmidt Sabine:

    So viele Flöhe unser Hund,
    So viele Jahre bleib gesund!
    Solltest du mich mal vergessen,
    Soll dich gleich der Wauwau fressen!

    © Irmgard Rosina Bauer

    Weiterlesen

    Weitere Texte findest du in den Themenräumen: Pause. Punkt. · TOR auf & lachen

    Ein Gedanke zum Mitnehmen

    Und auf YouTube habe ich „Poesie als Volkskunst“ als Video eingesprochen, hör es dir an, wenn du magst.

    Aus solchen Texten entstehen bei mir kleine Sammlungen, Gedichtkarten und Audioimpulse – für stille Momente oder zum Schmunzeln zwischendurch.

  • Gedicht zum 70. Geburtstag – eine Hommage an die Lebensreise

    Winterliche Szene mit Menschen auf einem zugefrorenen See vor der Münchner Blutenburg bei Sonnenuntergang

    Vorgestern bin ich siebzig geworden.
    Eine Zahl, die nicht laut daherkommt, sondern Gewicht hat.
    Nicht als Last – eher als Dichte. Als Sammlung von Jahren, Erfahrungen, Umwegen und Einsichten.

    Über viele Jahre hinweg habe ich im Freundeskreis Gedichte zu runden Geburtstagen geschrieben.
    Sie waren gedacht als kleine Wegmarken: humorvoll, ehrlich, manchmal auch ein wenig tröstend.
    Und plötzlich passt es auch für mich!

    Es ist gut. Vieles muss man nicht mehr erklären. Vieles aber hat sich inzwischen erklärt und sogar ge-klärt.


    Siebzig werden – ein Innehalten zwischen Rückblick, aber auch Weitblick

    Wenn jemand siebzig wird, dann hat sich Leben angesammelt.
    Jahre voller Tatendrang, Jahre voller Fragen, Jahre, die getragen haben – und solche, die schwer waren. Ja, auch bei mir war alles da. Viel Schönes, viel Schwieriges, manche Brüche. Und dann: Anlass zu viel Dankbarkeit.

    Und meine wichtigste Erkenntnis:

    Wenn ich so alt werde, wie meine Eltern, dann lebe ich noch 25 Jahre. Oh, da hätte ich noch Pläne! Ich freu mich drauf.


    Gedicht zum 70. Geburtstag

    Dieses Gedicht habe ich für runde Geburtstage im Freundeskreis geschrieben.
    Heute stelle ich es hier ein – unverändert.
    Zum Anhören steht es auch auf YouTube.

    Passt es auch für deine Freunde? Eltern, Onkel, Tante?

    Hommage an die Lebensreise

    Wenn von uns eine*r siebzig wird,
    dann hat man was erlebt.
    So manches aus manchem Jahrzehnt
    uns noch im Hirne klebt.

    So manches Jahr war Freude pur:
    Erfolg, Karriere, Geld.
    Ein Partner und ein Kind dazu,
    man fühlte sich als Held.

    So manches Jahr war g’scheit was los!
    Viel Hektik und Geschrei!
    Routine hätt man sich gewünscht –
    aber: null Chance dem Einheitsbrei.

    So manches Jahr vergessen macht’,
    dass Leben schön sein kann.
    Da hing man in der Hoffnung fest:
    ’s wird wieder, irgendwann.

    Nach manchem Jahr man erst versteht,
    wenn’s tiefer nimmer geht,
    dass Glück doch dann erst kommen kann,
    wenn man kräftig dran dreht.

    So vieles bleibt, was unklar ist,
    Weshalb, wieso, warum?
    Erst wenn man schließlich siebzig ist,
    Kümm-ert man sich darum.

    Wer bin ich, fragt sich jeder Mensch,
    kaum einer findt’s heraus.
    Bei manchem aber spürt man schon:
    Mit achtzig hat er ’s raus!

    Irmgard Rosina Bauer

    Hör es dir auch auf YouTube an oder gratuliere damit auch deinen 70-jährigen Eltern, Onkels, Tanten, Freunden.


    Was sich mit siebzig verändert

    Siebzig ist kein Abschluss.
    Es ist ein Punkt, an dem man innehält und sagt:
    So war mein Weg – und so gehe ich weiter.

    Autorin Irmgard Rosina Bauer im Winter – Porträt zum Gedicht zum 70. Geburtstag

    Und so vieles will ich immer noch machen, tun, erreichen – ja, das Leben ist längst nicht zu Ende!


    Gedanken, die bleiben dürfen

    Manche Texte begleiten länger.
    Sie tauchen wieder auf – beim Lesen, beim Vorlesen, beim Wiedererkennen.

    Aus solchen Gedichten entstehen bei mir später Audios oder kleine Sammlungen –
    für ruhige Momente, für unterwegs, für Menschen, die gern mit Worten gehen.

    (Mehr dazu findest du in der Rubrik „Poesie & Reime“.)

  • Neujahrsgedicht: Mutig ins neue Jahr starten

    Zeit für Poesie

    Das neue Jahr ist für viele von uns ein besonderer Wendepunkt – Zeit für neue Pläne, für kleine und große Veränderungen, für einen neuen Blick auf die eigene Lebensreise, eine Phase der Selbstreflexion, des Loslassens und der mutigen Aufbrüche.

    Mit meinem Neujahrsgedicht möchte ich dich inspirieren, diesen Neubeginn mit Zuversicht, Leichtigkeit und einem Lächeln zu begrüßen.

    Vitamine zum Neuen Jahr
    (Irmgard Rosina Bauer)

    Das Jahr war kurz, lang war das Jahr –
    mal schrecklich und mal wunderbar.

    So mag es wohl auch weitergehn.
    Mal sehn, was wir können dran drehn?

    Viel Schwung beim Drehn am Rad der Zeit,
    wünsch ich uns, dabei Heiterkeit,

    viel Frohmut auch, denn auf der Erde
    gäb’s Anlass für manche Beschwerde!

    Mit dem Gemeinsam-Vitamin
    krieg’n wir’s auch diesmal wieder hin!

    Vielleicht spürst du beim Lesen, wie viel Kraft in einem kleinen Reim steckt – und wie sehr Worte uns ermutigen können, den nächsten Schritt zu wagen. Das Gedicht ist Teil meiner Reihe „Lebensreisen in Reimen“, in der ich Erlebtes, Gefühle und neue Perspektiven in poetische Worte fasse.

    📖 Hör das Gedicht auch als YouTube-Shorts:
    https://youtube.com/shorts/6ire_AaMdko?feature=share

    Neujahrsgedicht „Vitamine zum Neuen Jahr“ von Irmgard Rosina Bauer – inspirierende Reime für einen optimistischen Start ins neue Jahr, mit persönlichem Foto der Autorin in der Natur.

    Neugierig auf mehr?
    Auf meinem Blog findest du weitere Gedichte, Geschichten und Inspirationen rund um Mut, Neuanfang und Lebensfreude. Schau dich gern um – oder abonniere meinen Newsletter, um keine Reime und Lebensreisen mehr zu verpassen!

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:


    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

    Mut & Motivation in 60 Sekunden:

    Poesie zum Abschalten:

    Sonntags-Poesie:

    Reisen in Reimen:

    Quatsch mit Sinn:

    Alltagsgeschichten in Reimen:

    Herz & Liebe Gedichte:

    Gedankenfunken & Tiefgang:

  • Der Adventskalender darf jetzt schlafen gehen 🎄➡️📅

    Der Adventskalender darf jetzt schlafen gehen 🎄➡️📅

    Der 27. Dezember ist so ein stiller Übergangstag.
    Die Kerzen brennen runter, die Plätzchen sind gezählt – und der Adventskalender?
    Der hat bravourös seine Pflicht erfüllt.

    24 Türchen voller Erwartung liegen hinter uns.

    Vom Adventskalender zum Jahresbegleiter

    Wie geht es jetzt weiter?

    Als Jahresbegleiter für das Jahr 2026 schlage ich dir vor:
    Jede Woche ein neues Hoftor
    mal schief, mit Patina,
    mal stolz,
    mal verschlossen,
    mal einladend.

    Dazu ein kurzer Vers, pointiert, augenzwinkernd,
    manchmal mit Tiefgang,
    manchmal einfach nur zum Schmunzeln.

    Deckblatt TOR-heiten Kalender 2026 – 13-Seiten-Ausgabe mit Hoftor-Collage aus Hermannstadt und humorvollen Reimen

    Statt täglicher Türchen nun jede Woche ein Tor

    Woche für Woche öffnet sich kein Türchen, sondern ein Hoftor aus Hermannstadt. Kein Zählen. Kein Abhaken. Sondern weitergehen. 

    „TORheiten aus Hermannstadt“ – ein Kalender, der begleitet

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ hat jetzt seinen Auftritt – für alle, die das Jahr lieber mit Worten und Bildern als mit Terminen beginnen.

    Inspiration aus historischen Hoftoren

    Hier kannst du dich inspirieren lassen – von historischen Hoftoren, die oft die Funktion eines Trutztores hatten.

    Ich öffne sie für dich mit ganz und gar unfeindlichen Versen.

    👉 Schau gern hinein und lass dich begleiten.

    👉 www.irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/


    Danke übrigens an die Siebenbürgische Zeitung für einen freundlichen Artikel zu diesen Kalendern! Hier kannst du ihn in der Online-Ausgabe nachlesen:

    Warum Humor im Alltag so wichtig ist

    Unsere TORheiten sind kleine Kunstwerke, die dein Zuhause verschönern und dabei Kopfschmerzen durch ein Lächeln vertreiben. Sie erinnern dich daran, das Leben manchmal mit einem Augenzwinkern zu sehen – und das macht vieles leichter.

    Jetzt den TORheiten-Kalender entdecken und Freude ins Zuhause holen!

    53 Fotos mit Versen als Kalender

    Wir haben die Fotos nachbearbeitet, die Verse zugeordnet, und im Lauf eines Jahres ist ein Kalender entstanden, voller witziger TORheiten, die die besondere Geschichte der Siebenbürger Sachsen in der Hoftor-Metapher transportiert. Manchmal möchten sie weinen. Und dann aber doch lieber lachen.




    Hier kannst du diese 50 Tore als Poster erhalten.


    Die TORheiten hören

    TORheiten auf YouTube

    Wer mag, kann mir beim Sprechen meiner TORheiten zuhören.
    🎧 In diesem YouTube-Video mit 11 Tagessprüchen und
    🎥in der längeren Version mit 33 TORheiten nehme ich euch mit auf eine kleine literarische Reise.

    Zum Kalender

    TORheiten aus Hermannstadt

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ ist für alle, die gern schmunzeln, nachdenken und sich ein Stück poetischen Alltags an die Wand holen möchten.
    Es gibt ihn als Print-Version mit Spiralbindung – und für alle Digitalfreunde als PDF.

    Hier geht’s zur Kalendershow mit vier Variationen zur Auswahl: https://irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Und hier siehst du einfach mal drei Kalenderblätter als Beispiele.

    Vielleicht gehst du nächstes Mal mit einem Schmunzeln durch die Stadt und findest deine eigenen TORheiten?

    Ich wünsche dir ein Jahr 2026 voller offener Türen und heiterer TORheiten.

    💌 Lass mir gern einen Kommentar da, welche deine LieblingsTORheit ist?

    Hole dir als neuer Leser eine gratis Kurzgeschichte als Geschenk zum Download.

  • TORheiten aus Hermannstadt 2026 – Ein Kalender, der lächeln lässt

    TORheiten aus Hermannstadt 2026 – Ein Kalender, der lächeln lässt

    Ein Kalender für Menschen, die Wärme, Humor und Heimatgefühl suchen

    Mit meinem Kalender „TORheiten aus Hermannstadt 2026“ möchte ich etwas schenken, das wir alle im Alltag brauchen:
    ein Lächeln, einen Moment der Ruhe und ein Gefühl von Verbundenheit.

    Die Hoftore der Hermannstädter Altstadt haben mich sofort berührt. Jedes erzählt eine eigene Geschichte – und genau dieses Gefühl wollte ich einfangen.

    Warum dieser Kalender gut tut

    Ich habe jedes Tor fotografiert und ihm mit einem poetischen, humorvollen Zweizeiler eine Stimme gegeben.
    Dadurch entsteht ein Kalender, der:

    • jeden Wochen- oder Monatsbeginn leichter macht
    • Humor und Herzenswärme in stressige Tage bringt
    • Heimatgefühle stärkt, besonders für Siebenbürger*innen weltweit
    • Trost spendet, wenn man ein Stück Vertrautheit sucht
    • Inspiration schenkt, wenn man gerade Halt oder Mut braucht
    • ein liebevolles Geschenk für Menschen ist, die „einfach mal wieder etwas Schönes“ benötigen

    Ich habe oft gehört: „Endlich ein Kalender, der die Seele streichelt.“
    Genau das war mein Ziel.

    Wie er entstanden ist

    Während meines Aufenthalts in Hermannstadt habe ich über 50 Hoftore fotografiert – jedes anders, jedes voller Charakter.
    Aus den Bildern und Zweizeilern entstand erst ein YouTube-Video, dann der Wunsch, etwas Dauerhaftes daraus zu machen.

    So wurden die TORheiten zu einem Jahresbegleiter, der Humor und Poesie miteinander verbindet.

    Zwei Formate – für jeden Bedarf etwas dabei

    Du kannst wählen zwischen:

    Digitale Versionen zum Selbstausdruck – ideal für individuelle Gestaltung oder zum Sofort-Verschenken

    DIN-A4-Wochenkalender (58 Seiten, jede Woche eine TORheit an der Wand)

    Kompakter Monatskalender (13 Seiten, perfekt für Wand & Arbeitsplatz)

    Dabei war mir das Kalendarium zweitrangig. Mir ging es darum, allein durch die wechselnden Sprüche und Tore Abwechslung und Leichtigkeit in Büro oder Wohnung zu bringen.

    Wenn du dir oder anderen etwas Gutes tun möchtest

    Ich freue mich, wenn meine TORheiten auch dein 2026 bereichern:

    👉 www.irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Eine kleine Vorschau findest du auf meinem YouTube-Kanal:
    👉 www.youtube.com/@irmgardrosina-lebensreisen


    Danke übrigens an die Siebenbürgische Zeitung für einen freundlichen Artikel zu meinen Kalendern! Hier kannst du ihn in der Online-Ausgabe vom 17. Oktober 2025 nachlesen:
    TORheiten-Kalender 2026 von Irmgard Rosina Bauer mit humorvollen Hoftoren aus Hermannstadt – Titelblatt und Januar-Seite mit Zweizeiler „Mein Zweizeiler soll’s Hoftor ehren – der Sinn braucht dich nicht immer scheren.“

    Ein ideales Weihnachtsgeschenk: der Monatskalender (€13,90) oder/und der Wochenkalender (€ 20,90)

    Warum Humor im Alltag so wichtig ist

    Unsere TORheiten sind kleine Kunstwerke, die dein Zuhause verschönern und dabei Kopfschmerzen durch ein Lächeln vertreiben. Sie erinnern dich daran, das Leben manchmal mit einem Augenzwinkern zu sehen – und das macht vieles leichter. Dadurch sind sie auch ein ideales Geschenk!

    Jetzt den TORheiten-Kalender entdecken und Freude ins Zuhause holen!

    53 Fotos mit Versen als Kalender

    Wir haben die Fotos nachbearbeitet, die Verse zugeordnet, und im Lauf eines Jahres ist ein Kalender entstanden, voller witziger TORheiten, die die besondere Geschichte der Siebenbürger Sachsen in der Hoftor-Metapher transportiert. Manchmal möchten sie weinen. Und dann aber doch lieber lachen.




    Hier kannst du diese 50 Tore als Poster erhalten.


    Die TORheiten hören

    TORheiten auf YouTube

    Wer mag, kann mir beim Sprechen meiner TORheiten zuhören.
    🎧 In diesem YouTube-Video mit 11 Tagessprüchen und
    🎥in der längeren Version mit 33 TORheiten nehme ich euch mit auf eine kleine literarische Reise.

    Zum Kalender

    TORheiten aus Hermannstadt

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ ist für alle, die gern schmunzeln, nachdenken und sich ein Stück poetischen Alltags an die Wand holen möchten.
    Es gibt ihn als Print-Version mit Spiralbindung – und für alle Digitalfreunde als PDF.

    Hier geht’s zur Kalendershow mit vier Variationen zur Auswahl: https://irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Und hier siehst du einfach mal drei Kalenderblätter als Beispiele.

    Vielleicht gehst du nächstes Mal mit einem Schmunzeln durch die Stadt und findest deine eigenen TORheiten?

    Ich wünsche dir ein Jahr voller offener Türen und heiterer TORheiten.

    💌 Lass mir gern einen Kommentar da, welche deine LieblingsTORheit ist?

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  • Humor als Lebenskunst – und was alte Hermannstädter Hoftore uns lehren

    Humor als Lebenskunst – und was alte Hermannstädter Hoftore uns lehren

    Heitere Gelassenheit in einer unvollkommenen Welt

    Humor – so beschreibt es Wikipedia – ist die „Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“

    Diese Haltung begleitete mich, als ich durch die verwinkelten Gassen der Hermannstädter Altstadt ging. Viele der Hoftore tragen sichtbare Spuren aus sozialistischer Zeit: abgeblätterte Farbe, verzogene Holzrahmen, Beulen, Risse, manchmal fast trotzig verschlossen.

    Und doch sind sie voller Persönlichkeit.

    Warum Humor unsere Sicht auf alte Türen verändert

    Wenn wir mit Humor schauen, verändert sich die Perspektive:

    • Das Schiefe wirkt plötzlich charmant.
    • Das Zerkratzte erzählt Geschichte.
    • Das Beschädigte bekommt Würde.

    Statt Mangel sehe ich Charakter. Statt Verfall sehe ich Ausdruck.
    Aus genau dieser Haltung entstanden meine TORheiten-Zweizeiler – kurze, humorvolle Gedichte, die jedem Tor eine Stimme geben.

    Manchmal sind sie frech, manchmal nachdenklich, manchmal liebevoll verschmitzt.
    Aber immer zeigen sie das Gleiche:

    👉 Humor lässt uns die Spuren der Vergangenheit mit Herz anschauen – nicht mit Strenge.

    Das ist der Kern meiner TORheiten-Kalender 2026:
    eine Mischung aus Originalfotografie, Heimatgefühl und poetischem Augenzwinkern.

    Humor und Leichtigkeit für jeden Tag – im TORheiten-Kalender

    Mit TORheiten versorg dein Leben!
    Dann lernen Sorgen wegzuschweben.

    Danke an die Siebenbürgische Zeitung für diesen freundlichen Artikel zu meinen Kalendern! Hier kannst du ihn in der Online-Ausgabe vom 17. Oktober 2025 nachlesen:
    TORheiten-Kalender 2026 von Irmgard Rosina Bauer mit humorvollen Hoftoren aus Hermannstadt – Titelblatt und Januar-Seite mit Zweizeiler „Mein Zweizeiler soll’s Hoftor ehren – der Sinn braucht dich nicht immer scheren.“

    Ein ideales Weihnachtsgeschenk: der Monatskalender (€13,90) oder/und der Wochenkalender (€ 20,90)

    Warum Humor im Alltag so wichtig ist

    Unsere TORheiten sind kleine Kunstwerke, die dein Zuhause verschönern und dabei Kopfschmerzen durch ein Lächeln vertreiben. Sie erinnern dich daran, das Leben manchmal mit einem Augenzwinkern zu sehen – und das macht vieles leichter. Dadurch sind sie auch ein ideales Geschenk!

    Jetzt den TORheiten-Kalender entdecken und Freude ins Zuhause holen!

    53 Fotos mit Versen als Kalender

    Wir haben die Fotos nachbearbeitet, die Verse zugeordnet, und im Lauf eines Jahres ist ein Kalender entstanden, voller witziger TORheiten, die die besondere Geschichte der Siebenbürger Sachsen in der Hoftor-Metapher transportiert. Manchmal möchten sie weinen. Und dann aber doch lieber lachen.




    Hier kannst du diese 50 Tore als Poster erhalten.


    Die TORheiten hören

    TORheiten auf YouTube

    Wer mag, kann mir beim Sprechen meiner TORheiten zuhören.
    🎧 In diesem YouTube-Video mit 11 Tagessprüchen und
    🎥in der längeren Version mit 33 TORheiten nehme ich euch mit auf eine kleine literarische Reise.

    Zum Kalender

    TORheiten aus Hermannstadt

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ ist für alle, die gern schmunzeln, nachdenken und sich ein Stück poetischen Alltags an die Wand holen möchten.
    Es gibt ihn als Print-Version mit Spiralbindung – und für alle Digitalfreunde als PDF.

    Hier geht’s zur Kalendershow mit vier Variationen zur Auswahl: https://irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Und hier siehst du einfach mal drei Kalenderblätter als Beispiele.

    Vielleicht gehst du nächstes Mal mit einem Schmunzeln durch die Stadt und findest deine eigenen TORheiten?

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  • Herbstgedichte – 11 Reime zwischen Abschied und Ankunft

    Zeit für Poesie

    Wenn die letzten Blätter fallen, fängt etwas Neues an –
    Zeit für Poesie, die den Herbst verabschiedet und die Winterzeit begrüßt.

    In diesem 11-teiligen Gedicht haben unterschiedliche Stimmen meine herbstlichen Reime eingelesen – mal sanft, mal sarkastisch, mal zum Schmunzeln.
    Ein poetischer Rückblick auf den Herbst – und ein leiser Vorgeschmack auf das, was kommt.

    📖 „Herbstgedichte – 11 × Herbst in feinen Reimen“
    Jetzt anhören und eintauchen: https://youtu.be/3MNa2RbL0V4

    Thumbnail zum YouTube-Video „Herbstgedichte – 11× Herbst in feinen Reimen“ mit herbstlichen Farben, Blättern und Fotos von Menschen, Landschaften und Büchern

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    📌 Alle meine Playlists auf YouTube kannst du hier entdecken:


    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

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  • November – Zwischen Kälte und Sehnsucht nach Sonne

    November – Zwischen Kälte und Sehnsucht nach Sonne

    Oder Zeit zum Aufbruch?

    Der November ist ein Monat voller Widersprüche. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, und die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Oft empfinden wir den November als trist und grau, als einen stillen Übergang in die kalte Jahreszeit, in der Wärme und Licht Mangelware sind. Doch gerade in dieser Jahreszeit steckt eine ganz eigene Magie – die Sehnsucht nach Licht und Leben erwacht besonders intensiv.

    Mein November Gedicht

    Mein November-Gedicht nimmt dich mit auf eine Reise durch diese Stimmung. Es erzählt von der unverkennbaren Kälte, die man spürt, wenn Mütze und Fellpelz nicht mehr richtig wärmen. Von der Sehnsucht, dem frostigen Alltag zu entfliehen und das Herz vom grauen November zu befreien. Dieser Monat fordert uns heraus, die Dunkelheit auszuhalten und zugleich nach Licht und Wärme zu suchen – sei es im Außen oder im Inneren.

    Zeit zum Aufbruch

    Für mich wurde der November zum Aufbruch. Es ist der Moment, in dem ich der Kälte den Rücken kehre und mich in den Süden aufmache, wo Sonne und Wärme auf mich warten. Dieser Schritt bedeutet mehr als nur einen Ortswechsel – er ist ein Symbol für Hoffnung und Neubeginn, für das Loslassen und die Freude auf das, was kommt. Im Süden bleibt der Wintermantel im Schrank, und das Herz schlägt leichter.

    Zeit zum Innehalten

    Der November lädt uns ein, innezuhalten, zu spüren und vielleicht auch eigene Wege zu finden, wie wir durch diese anspruchsvolle Jahreszeit gehen. Manchmal ist es die kleine Flucht in warme Gedanken oder der Traum von fernen Orten, die uns Kraft schenken. Und manchmal sind es Worte, Poesie, die uns Trost und Inspiration geben.

    Ob du den November als rauen Monat empfindest oder als inspirierende Zeit des Übergangs – er ist einzigartig. Lass dich von meiner poetischen Sichtweise mitnehmen und entdecke, wie schön und vielschichtig diese Jahreszeit sein kann.


    November

    (Irmgard Rosina Bauer)

    November heißt der Monat,
    wo Wärme fehlt und Licht.
    Wo Mütz und Fell man anhat
    jedoch – es wärmet nicht.

    Dem Winter zu entfliehen
    war öfter schon mein Traum.
    Nun ist es mir gelungen,
    ich glaub es kaum.

    Es gibt mich der November
    dem Süden frei, der Sonn’.
    Der Wintermantel bleibt zu Haus,
    ich freu mich sowas von!

    Wenn du Lust hast, hör dir meine 11 Herbstgedichte auf YouTube an. „November“ ist auch dabei.

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  • Zwischen Verfall und Leichtigkeit: Die Hoftore von Hermannstadt und ihre unerwartete Poesie

    Zwischen Verfall und Leichtigkeit: Die Hoftore von Hermannstadt und ihre unerwartete Poesie

    TORheiten und ihre Geschichte

    Beim Fotografieren der Hoftore in Hermannstadt fiel mir sofort etwas auf: Viele sind stark beschädigt, Spuren von 40 Jahren Sozialismus hinterlassen tiefe Spuren. Risse, abgeplatzter Putz, verblasste Farben – all das erzählt von einer Geschichte, die nicht immer nur schön war. Bei genauerem Hinsehen berührte mich dieser sichtbare Verfall, eine Mischung aus Melancholie und Resignation.

    Poesie gegen den Verfall – und dann ein Kalender

    Doch genau hier setzte meine Idee an: Statt den Verfall nur traurig zu betrachten, wollte ich der Geschichte eine andere Stimme geben. Meine Verse sind deshalb meist leicht, manchmal mit einem ironischen, fast nihilistischen Unterton. Sie nehmen die Alterserscheinungen und Verfallserscheinungen mit einer Prise Humor und Leichtigkeit. So wird etwas Schweres plötzlich leichter, etwas Zerfallenes gerade dadurch lebendig.

    grün-verblichenes Hoftor mit starken Beschädigungen, weiße Schilder tragen Texte
    3 Frauen gehen in Altstadt eine steinerne Treppe hoch
    weinrotes Hoftor in Hermannstadt an stark beschädigter Hauswand

    Spuren der jüngeren Geschichte, aufgezeigt an Hoftoren

    Diese Herangehensweise lädt ein, nicht nur das Offensichtliche wahrzunehmen, sondern auch das Verborgene – die Schönheit im Unperfekten, den Mut hinter den Rissen. Die Hoftore sind wie alte Freunde, die Geschichten erzählen, aber auch dazu einladen, das Leben nicht immer zu ernst zu nehmen.

    Mit Poesie aufgemischt

    Für mich sind diese Verse eine kleine Antwort auf den Verfall: spielerisch, wortgewandt und mit einem Augenzwinkern. Sie zeigen, dass auch das scheinbar Sinnlose Platz hat – und manchmal gerade das befreit und inspiriert.

    53 Fotos mit Versen als Kalender

    Wir haben also die Fotos nachbearbeitet, die Verse zugeordnet, und im Lauf eines Jahres ist ein Kalender entstanden, voller witziger TORheiten, die die besondere Geschichte der Siebenbürger Sachsen in der Hoftor-Metapher transportiert. Manchmal möchten sie weinen. Und dann aber doch lieber lachen.




    Hier kannst du diese 50 Tore als Poster erhalten.


    Die TORheiten hören

    TORheiten auf YouTube

    Wer mag, kann mir beim Sprechen meiner TORheiten zuhören.
    🎧 In diesem YouTube-Video mit 11 Tagessprüchen und
    🎥in der längeren Version mit 33 TORheiten nehme ich euch mit auf eine kleine literarische Reise.

    Zum Kalender

    TORheiten aus Hermannstadt

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ ist für alle, die gern schmunzeln, nachdenken und sich ein Stück poetischen Alltags an die Wand holen möchten.
    Es gibt ihn als Print-Version mit Spiralbindung – und für alle Digitalfreunde als PDF.

    Hier geht’s zur Kalendershow mit vier Variationen zur Auswahl: https://irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Und hier siehst du einfach mal drei Kalenderblätter als Beispiele.

    Vielleicht gehst du nächstes Mal mit einem Schmunzeln durch die Stadt und findest deine eigenen TORheiten?

    Ich wünsche dir ein Jahr voller offener Türen und heiterer TORheiten.

    💌 Lass mir gern einen Kommentar da, welche deine LieblingsTORheit ist?

    Hole dir als neuer Leser eine gratis Kurzgeschichte als Geschenk zum Download.