Kategorie: Raus. Weiter. Lebensreisen.

Hier schreibe ich über Unterwegssein – äußerlich und innerlich.
Reisen, Wege, Begegnungen und das, was sich unterwegs im Denken und Fühlen bewegt.
Diese Texte verbinden Lebenserfahrung mit Neugier und erzählen vom Gehen, Bleiben und Weiterziehen.

Diese Texte

  • enthalten, Reise, Weg, Bewegung

  • spielen draußen (real und/oder innerlich)

  • schildern Begegnungen

  • haben Weite

  • Wie ich schreibe

    Wie ich schreibe

    Mein Lieblingsschreibplatz

    Ein Buchenwald, wegen Winter noch ohne Laub, Blick auf die Wipfel.  Mit vielen dunklen Baumstämmen, die vom Nebel in grau-mystische Stimmung getaucht werden.
    Hier schreibe ich mit Blick vom Schreibtisch auf den Bodden, eine Ostseelagune
    Sonnenuntergang. Die güldene Wintersonne spiegelt sich im grauen Wasser der Ostsee.
    Auf Rügen in der Ostsee. Am Jasmunder Bodden in Lietzwow

    Am liebsten habe ich einen solchen Blick wie auf diesem Foto vor mir. Er erzeugt in mir das Gefühl von Weite und Freiheit, da springt meine Fantasie und Intuition und Kreativität an. Diese drei braucht es nicht nur für das Geschichtenschreiben, sondern auch für Konzeptarbeiten, um eine gute Vorgehensweise in Auswahl, Reihenfolge und Inhalt zu bestimmen. So ein Blick gelingt mir natürlich nicht immer. Schließlich lebe ich gerne in München, habe hier ein Zuhause, habe einen lieben Partner und Kinder und Enkel in der Nähe. Also: Manche Arbeiten „muss“ ich in meinem Büro zu Hause durchführen. Das Bild oben ist an der Ostsee entstanden, nicht gerade nahe bei München – aber ein wohltuender Sehnsuchtsort, für immerhin zwei Wochen.

    Diesmal: auf Rügen

    Ja, diesmal habe ich ein Riesenglück mit der Auswahl meines Schreibplatzes. Ich habe zufällig eine wunderbare Workation in Lietzow gefunden, die alles bietet: Einen tollen Blick vom Schreibtisch aus; eine sehr nette Community, mit der man sich in der Gemeinschaftsküche austauscht; die Möglichkeit, nach dem Schreiben auch dem Körper was Gutes zu tun am wildem Ostseestrand direkt vor der Tür; oder in dem herrlichen Alten Buchenwald, der sich ebenfalls direkt neben dem Haus über eine weite Waldfläche erstreckt und sogar zum UNESCO Weltnaturerbe zählt.

    Prora und Ostseebad Binz

    eine Frau spaziert im Wintermantel auf einem Sandstrand am Meer
    Breiter Sandstrand, Wind und Meer. Für mich vor allem im Winter attraktiv.

    Nach einer kalten Dusche und einem heißen Kaffee: Um 9 oder um 10 Uhr beginne ich meine Schreibsession. Da noch Winter ist, muss ich mich am Spätnachmittag beeilen, um noch bei Tageslicht rauszukommen. Gegen 16 Uhr nahm ich mehrfach den kleinen Bummelzug nach Prora mit seinem berühmt-berüchtigten „Koloss“, der mal ein KdF-Bad aus der NS-Zeit und seither lange Zeit Ruine war. An diesen Lost Places entlang, die zum großen Teil zu hochwertigen Wohnungen umgestaltet wurden, läuft man etwa 6 km bis zum Ostseebad Binz. Fotos von dieser Ostseebäder-Kultur sieht man häufig – und nun konnte auch ich voller Staunen die herrlichen villenartigen Hotels aus alter Zeit bewundern. Nach dem langen Spaziergang am breiten Sandstrand bis hinein in fortgeschrittene Dämmerung nahm ich in Binz den Zug zurück nach Lietzow. Manchmal setzte ich mich nach dem Abendessen und einem kleinen Bier nochmal an den Schreibtisch. Manchmal aber ergab sich ein Ratsch – oder ein Schnack oder ein Klönschnack 😉

    Projectbay Lietzow

    Ein Wandtattoo mit der Aufschrift „projectbay Workation“, dem Hostel für Schreibtischtäter

    Hierfür mache ich gerne Werbung! Ein herrlicher Standort mit toller Ausstattung für viele Schreibtisch-Arbeitende. Der Blick aus dem Fenster zur Hälfte auf den Bodden und zur anderen auf den Alten Buchenwald, der den Gedankenfluss auch beim Spaziergang beflügelt, ist unschlagbar. Nette Leute hier, auch Freizeitmöglichkeiten auf dem Wasser im Sommer (konnte ich im Winter nur erahnen). Warum nicht mal nächstes Mal hier wohnen und arbeiten und dann einen Abstecher mit der Fähre von Rostock aus nach Dänemark oder Schweden?

    Und mein eigenes Projekt? Heitere TOR-heiten aus Hermannstadt

    Ein Hoftor, daneben etwa 50 Hoftore als Galerie. Text: TORheiten aus Hermannstadt. Links daneben das Cover einer Siebenbürger Studienarbeit mit Coverfoto einer prachtvoller Frauentracht
    Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.

    Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus werde ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten erstellen. Er soll im Frühjahr 2025 fertig werden, dann erfahrt ihr hier davon und auch, wie ihr ihn erwerben könnt. Anfangsprodukt dieses Projekts zum Lustholen ist bereits ein YouTube-Video. Jetzt ist es fertig! Hier kannst du es anschauen. Viel Spaß! https://youtu.be/eUWgLzM-H7k

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    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.

  • Ich bin viel auf Buchmessen unterwegs

    LEIGA

    Die Saison für Buchmessen startete am 17. Februar 2024 mit der LEIGA in Baden-Württemberg, speziell für Selfpublisher. Dort war ich als Buchautorin und Ausstellerin. Spannende Sache! Die Messe war gut besucht und ich konnte sowohl viele Bücher verkaufen als auch tolle Kontakte knüpfen. Genau das wünsche ich mir auch von den kommenden Buchmessen in diesem Frühjahr.

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    Stuttgarter Buchmesse

    Am 9. März geht es weiter mit der Buchmesse in Stuttgart, wo ich ebenfalls meine bisher sieben Bücher ausstelle, verkaufe und mit anderen Autoren, Verlagen und natürlich vielen Lesern in Kontakt treten kann. Ich freu mich schon!

    Die große Leipziger Buchmesse

    Leipzig ist jedes Jahr ein spannendes Ereignis! Da ist wirklich alles und jeder vertreten, der im weitesten Sinne mit Geschichten und Büchern zu tun hat. Alles! Und wunderbar sind auch die vielen Lesungen, die sowohl auf der Buchmesse als auch in Lokalitäten der ganzen Stadt Leipzig veranstaltet werden. Sehr unterhaltsam sind auch die vielen Cosplayer, die in aufwendigsten Verkleidungen eine ganze Halle füllen und natürlich auch das ganze Messegelände besuchen. Ich werde auf der Buchmesse Leipzig viele Kontakte knüpfen. Am Messesamstag (23. März) führe ich auf der Autor*innenrunde selbst einen Kreativworkshop durch zum Thema „Das Buch – außen vor“, wo ich mit den Teilnehmer*innen Ideen entwickle rund um die Geschichtenvermarktung. Und man findet mich auf dem Stand des Selfpublisher Verbandes zum MEET&GREET-Termin.

    Buchmesse Rosenheim

    Die südlichste Buchmesse Deutschlands ist am 13./14. April in Rosenheim. Auch sie wird sicher ein spannendes Ereignis! Natürlich nehme ich auch da als Ausstellerin teil, zumal sie für mich aus München wirklich leicht und schnell zu erreichen ist. Sprecht mich gerne auf meinem Stand an, wo ihr meine sieben Bücher durchblättern und erwerben könnt, aber auch tolle Spruchkarten, und wo ihr an weiteren Aktionen mitmachen könnt. Willkommen!

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

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  • Das Buch „außen vor“

    Mein Workshop bei den Münchner Schreiberlingen

    Am 6.2.24 habe ich mit mehreren Teilnehmern von den Münchner Schreiberlingen einen Kreativworkshop durchgeführt, Thema: Das Buch „außen vor“. Ideen für den Geschichtenverkauf außerhalb des Buchhandels.

    Grundlage für die Idee zum Workshop ist die zunehmende Anzahl von Büchern auf dem Markt, bei abnehmender Leserschaft. Wie können wir Autoren noch mehr dafür sorgen, dass unsere Geschichten (nicht nur als Bücher) in die Welt kommen?

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    Auch auf der Buchmesse Leipzig 2024

    Übrigens halte ich diesen Workshop nochmal auf der Leipziger Buchmesse, im Rahmen der „Autor*innenrunde“ am Buchmesse-Samstag. Wenn du dort bist, komm zu meinem Tisch – und wir finden neue und frische Ideen, unsere Geschichten zu verbreiten und zu verkaufen.

    Buch, E-Book, Zeitungsartikel – was fällt uns sonst noch ein, um unsere Geschichte auf den Markt zu bringen? Denn der Büchermarkt ist übervoll. Letztlich ist das Buch aber nichts anderes als ein geeignetes Transportmedium für Inhalte. Und natürlich ein etabliertes. Gibt es sonst nichts? Sind Mitbringgeschichten in der Geschenkschachtel und Ähnliches oder ganz Anderes eine Alternative oder wenigstens ein Ad-On? Alle Autoren haben Interesse daran, dass ihre Geschichten nicht in der Schublade verhungern.

    Der Kreativworkshop

    Nachdem ich einige Anregungen mitgebracht und vorgestellt hatte, stiegen die Teilnehmer*innen der Münchner Schreiberlinge gut darauf ein, weitere Ideen zur Verbreitung unserer Geschichten zu finden. Das Ergebnis waren weit mehr als 20 beschriebene Moderationskarten!

    Die Vorankündigung lautet so: Irmgard Rosina Bauer stellt auch in Leipzig einige Ideen des Geschichtenverkaufs außerhalb des Buchhandels vor und moderiert mit den Teilnehmern ein Brainstorming, eine Ideenwerkstatt, die ganz sicher eine Reihe »anderer« Medien hervorbringt. Termin: Messesamstag, 24.03.2024, Leipziger Buchmesse

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

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  • Zurück aus Südfrankreich

    Diesmal: Pflanzungen von Trüffeleichen

    Wir sind bereits seit einer Woche wieder zurück von unserem „Arbeitsausflug“ in unsere Domaine in Südfrankreich. Wir, das ist mein Sohn (42) und ich, zwei Frankophile, die irgendwie gemeinsam ein Grundstück bearbeiten und eine Bergerie renovieren.

    Da der Boden der Gegend geeignet ist, um Trüffeln wachsen lassen, lag es nahe, einen Truffier anzulegen. Viele der vor drei Jahren gepflanzten kleinen Steineichen sind bereits schön angewachsen, 35 weitere haben wir diesmal neu angepflanzt. Kein leichtes Unterfangen in einem steinharten Lehmboden, der von Juni bis Oktober keinen Regen abbekommen hat! 

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    Outdoor- und Wildnisliebe

    Mit dem Wohnmobil bin ich immer fein raus, bin unabhängig, kann darin schlafen – wenn es mir unter freiem Himmel, was ich i m m e r  bevorzugen würde, zu kühl ist. 

    Eine knappe Stunde fahren wir bis zum Meer. Das ist so wie aus München mal schnell zum Ammersee – man sollte es sich viel öfter gönnen. Doch diesmal hatten wir als Priorität die Pflanzaktion. Die Holzhütte reparieren. Und natürlich alle Leute besuchen, hallo sagen und überall mal eine Kiste Müncher Hell vorbeibringen als Danke für die vielen Hilfen, die so gern gegeben werden. Geld will keiner nehmen. Im kleinen Dorfchor (den ihr im Video hört) nahm man uns gerne auf.

    Wein und nochmals Wein

    Obwohl wir bereits einigen Wein von unseren Domaine-Nachbarn ins Auto geladen hatten, wollte sich mein Sohn den Heimweg über das Burgund nicht entgehen lassen. Wir hielten dort bei einem Winzer an der Côte Chalonnaise an und er ergänzte seinen Weinkeller. 

    Natürlich könnten diese Erfahrungen aus den letzten Jahren in meinem geliebten Südfrankreich ganze Bücher füllen – ich bin gerade dabei, sie in ein einziges hineinzupacken. Arbeitstitel: „Nichts außer“  –  passt in die Reihe zu meinem ersten Südfrankreichroman mit dem Titel „Und sonst nichts“. Ja, diese Art von Reduziertleben macht mich glücklich. Aussteigen auf Zeit. Denn München ist auch schön …

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

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