Kategorie: Raus. Weiter. Lebensreisen.

Hier schreibe ich über Unterwegssein – äußerlich und innerlich.
Reisen, Wege, Begegnungen und das, was sich unterwegs im Denken und Fühlen bewegt.
Diese Texte verbinden Lebenserfahrung mit Neugier und erzählen vom Gehen, Bleiben und Weiterziehen.

Diese Texte

  • enthalten, Reise, Weg, Bewegung

  • spielen draußen (real und/oder innerlich)

  • schildern Begegnungen

  • haben Weite

  • Auf der Brecherspitz

    Auf der Brecherspitz

    Ausflug in die nahen Alpen

    Ein Herbsttag auf der Brecherspitz – klar, mild und voller Leben. Zwischen lieben Münchner Bergfreunden, goldener Sonne und sanfter Kühle entsteht ein kleines Gipfelgedicht über das Miteinander am Berg. Leicht, augenzwinkernd und mit Blick auf das, was bleibt: die stille Schönheit der Natur, wenn der Trubel gegangen ist.

    Felsiger Grat der Brecherspitz, links und rechts bewaldet, blauer Himmel mit einigen Wolken

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    Brecherspitze

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wie schön wars auf der Brecherspitze!
    Mit lieben Leut’ und ohne Hitze.

    Wir waren nicht alleine dort –
    man schob sich fast an diesem Ort.

    Ganz München war heut auf den Beinen,
    um sich am Berg hier zu vereinen.

    Am Abend sind die Menschen weg –
    der Berg blieb steh’n am selben Fleck.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
    Best of Rosis Reime

    Freche Reime für gute Laune:

    Mut & Motivation in 60 Sekunden:

    Poesie zum Abschalten:

    Sonntags-Poesie:

    Reisen in Reimen:

    Quatsch mit Sinn:

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    Herz & Liebe Gedichte:

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  • Münchens Dos und Don’ts

    Münchens Dos und Don’ts

    Gut zu wissen für Zuag’roaste und Touristen

    München hat seine ganz eigenen Regeln – charmant, witzig und manchmal streng. In meinem Gedicht „Münchens Dos und Don’ts“ nehme ich dich mit auf eine poetische Reise durch die bayerische Hauptstadt. Von der Weißwurst über das Glockenbachviertel bis zum Viktualienmarkt – hier erfährst du augenzwinkernd, was man als „Zuag’roasta“ in München unbedingt wissen sollte. Und womit man sich auch als Tourist befassen darf.

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    Münchens Dos und Don’ts

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Willst du mal nach München kommen,
    ist dies Verhalten nicht willkommen:

    Frag nicht nach Ketchup zur Weißwurst,
    nimm aber Weißbier gegen den Durst!

    Sag Brezel nie zu einer Brezen.
    Auch Pretzel nicht – das wär’s gewesen!

    Sympathisch bist, wenn Bier du trinkst,
    am Wiesn-Rand dann niedersinkst.

    Nicht Maß – die Mass, mit Doppel-S.
    Denk dran, sonst kriegst du Stress!

    Das Glockenbachviertel ist nicht das rechte,
    wenn du suchst Blasmusik, die echte.

    Da geh ins Hofbräuhaus. Doch dort sei nicht
    auf intelligente Gespräche erpicht.

    Mi‘m Radl: Tu bloß nicht langsam ras‘n
    auf der Nymphenburger Straß’n!

    Wenn aus dem Süden her weht der Föhn,
    mach einfach mit beim Wehgestön!

    Wenn Föhn die Luft der Stadt macht klar,
    werd auch, wie alle, sonderbar!

    Suchst du die Stadt nach Bergen ab?
    Sei nicht enttäuscht! Die Stadt ist flach.

    Auf’d Hütt’n gehn – ja, des is g’scheit!
    Doch „in die Hütte“ – das vermeid!

    Beim Essen kannst du viel einsparen,
    wenn du dich einlässt auf Teigwaren.

    Nicht Pasta mein ich, sondern Strudel,
    sowie die Schmalz- und die Dampfnudel.

    Zur Brotzeit „Veschper“ sag nicht laut!
    Sonst hast du dir die Gunst versaut.

    Im Biergarten Brotzeit mitbringen?
    ’s ist eins von den besond’ren Dingen.

    Doch droht dir ein Preis-Herz-Infarkt
    auf dem Viktualienmarkt.

    München ist ein Millionendorf.
    sehr vielfältig und polymorph.

    Willst du mal nach München kommen?
    Bring Geld mit, und sei uns willkommen!

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  • München (nicht) ganz mobil

    München (nicht) ganz mobil

    Was München fehlt

    Zug, Flugzeug, Auto, Rad, zu Fuß – was noch? Wie mobil ist die bayerische Landeshauptstadt wirklich? In meinem Gedicht „München (nicht) ganz mobil“ nehme ich mit einem Augenzwinkern die Wege aus der Stadt unter die Lupe: von schnellen Autobahnen bis zu gemütlichen Radwegen, von Alpenblick bis Italiensehnsucht. Nur eines fehlt – lies hier meinen poetischen Blick auf die Mobilität Münchens.

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    München (nicht) ganz mobil

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Vom Bahnhof aus geh‘n viele Züge,
    vom Flughafen auch reichlich Flüge.

    Zu Fuß selbst kommt man irgendwann
    über den Alpen drüben an.

    Die Autobahn führt schnell nach Süden,
    wo wir Italien so sehr lieben.

    Hinaus aus diesem schönen Ort
    Fahr’n viele auch per Motorsport.

    Auch mit dem Radl kommt man weit
    zu jeder Tages- und Nachtzeit.

    Dies eine aber fehlt der Stadt,
    wo’s so viel‘ schöne Flecken hat:
    Die Isar nämlich reicht nicht aus,
    per Schiff zu nehmen den Reißaus.

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  • Es war an a’m Sunntog in Minga

    Es war an a’m Sunntog in Minga

    Im Augustiner Biergarten

    München lebt von seiner Bierkultur – ob beim Oktoberfest oder an einem gemütlichen Sonntag im Biergarten. In meinem Gedicht „An a’m Sunntog in Minga“ nehme ich die Leser mit in die bayerische Hauptstadt: von der Landsbergerstraße über das Augustiner-Bier bis hin zum Hendl im Biergarten. Humorvoll, im Münchner Dialekt und mit viel Lebensfreude erzählt, knüpft dieses Gedicht direkt an die Stimmung des „Wiesn-Sonntag“ an.

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    Es war an a’m Sunntog in Minga

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Es war an a’m Sunntog in Minga,
    do sagt mein Gast, es daat stinga
    in der Landsbergerstrass’,
    von dem ganz großen Fass,
    von der Braupfann’ vom Augustiner.

    Auf d’Nacht is er mit zum Bier-Gart’n,
    do hot er net lang brauch’n wart’n –
    frisch ob’zapft vom Fass,
    in der Arnulfstrass’ –
    auf sei’ Maß, voll Bier, a’m ganz zarten.

    Er b’stellt sich a Hendl, a halber’s.
    Für a zwoate Maß macht er glei aa Platz.
    Schnell ’nei hat er’s ’trunga,
    des wos so hat g’stunga –
    der Schaum tropft eam ’obi am Latz.

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  • Wiesn-Sonntag

    Wiesn-Sonntag

    Oktoberfest-Freuden

    Der erste Wiesn-Sonntag ist ein Fest für die Sinne: Trachten, Blasmusik, Schützen und der große Umzug durch die Münchner Innenstadt. In meinem Gedicht „Wiesn-Sonntag“ blicke ich mit einem Augenzwinkern auf den Zauber, die Vorfreude – und die manchmal allzu menschlichen Seiten des Oktoberfests. Zwischen Tradition und Rausch, Pracht und Kater, bleibt die Frage: Dürfen wir nächstes Jahr wieder feiern, als gäbe es kein Morgen?

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    Wiesn-Sonntag

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag
    mit Trachtlern, Schützen, Trommelanschlag,
    mit Prachtzug durch die Innenstadt
    und allem, was Rang und Namen hat.

    Drei Monate wurd‘ aufgebaut.
    Die Vorfreude ist angestaut
    für all den Spaß und all den Krach,
    der München hält so lang in Schach,

    bis auch der letzte Italiener
    seinen allerletzten Zehner
    hat aus’geb’n für sein Herzilein
    im Rausch – verzeih, es ist zum Schrei’n!

    Wenn wir dann über ’d Wiesn bummeln,
    schau’n, wie die Menschen sich dort tummeln,
    die meisten sich schon gehenließen,
    verzeih, aber es ist zum Schießen.

    Wie sie dann liegen auf den Wiesen,
    die abgetrampelt von den Füßen
    und vollgereihert schon seit Tagen …
    Pardon! Ich wollt’ den Herrgott fragen,

    ob er uns auch im nächsten Jahr
    den Spaß erlaubt, ganz unstrafbar,
    zwei Wochen lang, stand- und trinkfest
    zu feiern das Oktoberfest?

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  • Herbstanfang

    Herbstanfang

    Noch kurz ein Abstecher ans Mittelmeer

    Der Herbstanfang bringt frischen Wind – nicht nur im Kalender, sondern auch im Herzen. Wenn die Strände leer werden und die Urlaubssaison an der Adria oder am Mittelmeer langsam endet, zeigt sich eine andere Seite der Reisezeit. In meinem Gedicht „Herbstanfang“ nehme ich diese Stimmung mit Humor und Poesie auf und schicke ein Augenzwinkern zurück, als Gruß an Oleander, Palmen, Pinien.

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    Herbstanfang

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Der Herbst kommt! Nicht nur im Kalender!
    Das macht mich schnell noch zum Verschwender:

    Ich fahr nochmal ans Mittelmeer.
    Da sind schon alle Strände leer.

    Doch freu ich mich am Miteinander
    mit Pinie, Palme und Oleander.

    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    👉 Wenn du Lust hast, hör dir „Herbstanfang“ an, gesprochen von Kaisa Rückert.
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  • Adriatischer Herbst

    Adriatischer Herbst

    mit Aussicht auf Juli

    Auch am Meer verändert der Herbst das Gesicht der Landschaft. Wo im Sommer noch Sonnenschirme, Liegestühle und volle Strände dominierten, kehrt jetzt Ruhe ein. Der „Adriatische Herbst“ lädt ein zum Innehalten: eine Zeit der Stille, aber auch voller Wehmut nach den warmen Tagen. Mein Gedicht fängt diese besondere Stimmung ein – mit einem Augenzwinkern und einem Blick auf die andere Seite der Urlaubssaison.

    Wenn dir diese poetische Auszeit gefällt, lies auch meine weiteren Texte im Blog oder hör dir meine vertonten Gedichte auf YouTube an.

    Adriatischer Herbst

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Adriatischer Herbst
    Der Herbst – nun ist er wirklich da,
    bei uns und an der Adria.

    Dort spritzt man ab die Liegestühle,
    vorbei ist längst die Sommerschwüle.

    Auch Sonnenschirme – weggeklappt.
    Genug hat der Tourist berappt.

    Am Meer sind nur noch wenig’ Leute.
    Ciao, nächsten Sommer neue Beute!

    Erholen kann sich nun die Haut;
    mir erst mal vor dem Winter graut.

    Ich weiß: Im Juli bin ich froh
    um Liege, Sonnenschirm und Co.


    Entdecke mehr humorvolle Alltagsgedichte als Text auf meinem Blog oder als Video auf YouTube.

    Wenn du Lust hast, hör dir „Adriatischer Herbst“ an, gesprochen von Kira Dechant.
    Weitere 111 Gedichten meiner Gedichte findest du als Video auf YouTube.

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  • Budapest

    Budapest

    Zwischen Buda und Pest

    Budapest – Stadt der Donau, voller Geschichte, Kultur und lebendiger Kontraste.
    In meinem Reisegedicht über Budapest fange ich die Eindrücke dieser einzigartigen Metropole poetisch ein. Zwischen majestätischen Bauwerken, royalen Erinnerungen und pulsierendem Leben zeigt sich, dass es manchmal gar nicht Worte der Gelehrten braucht – sondern ein poetischer Blick. Dieses Gedicht ist eine literarische Momentaufnahme meiner Reise, die dich mitnimmt ans Ufer von Buda und Pest.

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    Budapest

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    So reichlich steht hier so viel rum,
    Kultur und Offizielles!
    Wie spannend! Sieh, da noch ein Trumm!
    Royales und Aktuelles.

    Unmöglich, alles zu erfassen!
    Unmöglich kann ich werten.
    I c h werd‘ Erzählen unterlassen.
    Wend‘ dich an die Gelehrten!

    Dies eine aber stellt‘ ich fest,
    und so bestände ich den Test:

    Links ist Buda,
    rechts liegt Pest.
    Mitten durch die Donau fläßt.

    Mehr davon?

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  • Wiesn-Sonntag

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag – und die ganze Stadt München ist im Ausnahmezustand. In diesem frechen Oktoberfest-Gedicht nehme ich dich mit auf die Theresienwiese: zwischen Trachtenzug, Italiener-Gaudi und all dem Krach, der zwei Wochen lang München bestimmt. Hör dir mein Reimgedicht an oder lies es hier weiter unten und schmunzle mit über das bunte Treiben auf der Wiesn.

    Nichts Menschliches ist mir fremd – das teile ich voll Überzeugung mit dem römischen Dichter Terenz.
    Ja mei, täte der Münchner und die Münchnerin dazu sagen. So samma hoit, mia Menschn.

    Hör dir mein Oktoberfest-Gedicht hier an:

    oder lies es hier als Text:

    Wiesn-Sonntag 

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag
    mit Trachtlern, Schützen, Trommelanschlag,
    mit Prachtzug durch die Innenstadt
    und allem, was Rang und Namen hat.

    Drei Monate wurd‘ aufgebaut.
    Die Vorfreude ist angestaut
    für all den Spaß und all den Krach,
    der München hält so lang in Schach,

    bis auch der letzte Italiener
    seinen allerletzten Zehner
    hat aus’geb’n für sein Herzilein
    im Rausch – verzeih, es ist zum Schrei’n!

    Wenn wir dann über ’d Wiesn bummeln,
    schau’n, wie die Menschen sich dort tummeln,
    die meisten sich schon gehenließen,
    verzeih, aber es ist zum Schießen.

    Wie sie dann liegen auf den Wiesen,
    die abgetrampelt von den Füßen
    und vollgereihert schon seit Tagen …
    Pardon! Ich wollt’ den Herrgott fragen,

    ob er uns auch im nächsten Jahr
    den Spaß erlaubt, ganz unstrafbar,
    zwei Wochen lang, stand- und trinkfest
    zu feiern das Oktoberfest?

  • Liebst du Abenteuer? Liebst du Freiheit?

    Liebst du Abenteuer? Liebst du Freiheit?

    Ein Plädoyer für das spontane Reisen


    Ich liebe Spontanität. Nicht nur ein bisschen – sondern so richtig. Ich habe sie lebenslänglich trainiert. Mit vier Kindern, einem Ladengeschäft und unzähligen Alltags-Überraschungen war mein Leben selten planbar. Da mussten Entscheidungen oft schnell getroffen werden – ohne Netz und doppelten Boden, ohne „nochmal drüber schlafen“.

    Vieles aus meinem damaligen Leben habe ich in meinem Buch „Das Leben könnte so schwer sein“ verarbeitet.

    Was mich damals oft stresste, erkenne ich heute als mein Kapital: Ich habe gelernt, mit wenig Sicherheitsbedürfnis zu leben. Stattdessen habe ich mir Kreativität, Fantasie – und Humor als Überlebensstrategie zugelegt. Das gibt mir heute etwas ungeheuer Wertvolles: ein tiefes Gefühl von Freiheit.

    Freiheit fühlt sich an wie: einfach losfahren

    Für mich heißt Freiheit, spontane Ideen direkt umsetzen zu dürfen.

    Diese Energie springt oft über – auf Freunde, Familie oder Menschen, denen ich zufällig begegne. Manchmal werden daraus witzige kleine Abenteuer. Aber ich habe auch gelernt: Diese plötzliche Energie ist nicht jedermanns Sache. Planvollere Persönlichkeiten reagieren irritiert – nicht selten entstehen Konflikte.

    Um mir dieses Freiheitsgefühl trotzdem zu erhalten, nehme ich in Kauf, manches Mal allein unterwegs zu sein. Und es sogar zu genießen. Denn: Spontan und unvorbereitet zu reisen ist in unserer durchorganisierten Welt und bis in die letzten Winkel erforschten Erde eines der letzten echten Abenteuer. Das gönne ich mir.

    Es brauchte viel Mut: Zum ersten Mal brach ich mit 52 auf, um überhaupt erst zu entdecken, was mir so viel bedeutete: Einfach drauflosfahren und mal sehen, was kommt. Ich darf das. Das lernte ich damals auf meinem VierzigTage-VierzigNächte-Tripp nach Südfrankreich. Allein mit Merkür, meinem selbst ausgebauten Auto. In meinem Buch „Und sonst nichts“ habe ich die Ängste und Freuden solchen Reisens beschrieben, und das Ergebnis: Selbsterkenntnis, Selbstwirksamkeit und ungeheure Freiheit.

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    Neulich zum Beispiel …

    Ich hatte Lust auf eine kleine Auszeit – also: Deutschlandticket, Fahrrad, los. Der Zug nach Kochel war voll – keine Fahrräder mehr erlaubt. Also stieg ich in Weilheim aus. Dort entdeckte ich ein Schild: „Polling“. Polling? Da war doch was … Ja! Der berühmte Bibliothekssaal im Kloster, den ich längst mal sehen wollte.

    Also radelte ich los – und wurde belohnt: mit einem idyllischen oberbayerischen Ort und einem Stück Literaturgeschichte. Denn: Thomas Mann war oft hier. In seinem Roman Doktor Faustus machte er aus Polling das fiktive „Pfeiffering“. Ein Wanderweg mit 13 Stationen gibt Einblick in seine Gedankenwelt. Einfach so entdeckt – ohne Plan. Das liebe ich.

    Aber da ist immer diese Bremse …

    Kennst du das? Eine Stimme im Kopf, die mich ausbremsen möchte, die sagt: „So spontan darfst du nicht sein!“ – „Immer schön vorbereitet sein auf Schlimmes!“ – „Immer Bescheid sagen!“ Alte Glaubenssätze, die uns kleinhalten wollen. Ich kenne sie gut. Und jedes Mal, wenn ich mich trotzdem traue, bin ich hinterher überglücklich.

    Wie ist das bei dir? Kennst du solche inneren Bremsen? Schreib es mir gern als Kommentar – ich bin neugierig!

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.