Kategorie: Raus. Weiter. Lebensreisen.

Hier schreibe ich über Unterwegssein – äußerlich und innerlich.
Reisen, Wege, Begegnungen und das, was sich unterwegs im Denken und Fühlen bewegt.
Diese Texte verbinden Lebenserfahrung mit Neugier und erzählen vom Gehen, Bleiben und Weiterziehen.

Diese Texte

  • enthalten, Reise, Weg, Bewegung

  • spielen draußen (real und/oder innerlich)

  • schildern Begegnungen

  • haben Weite

  • Naturerlebnisse in Anatolien – Zwischen Taurusgebirge und Pamukkale

    Als Erlebnisfrau auf dem Lernpfad

    Die Kinder sind groß

    Zum ersten Mal allein auf Reisen. Gewonnen in einem Gewinnspiel! Doch wie geht Reisen, so ganz ohne Kinder?

    Anatolien ist eine Region voller beeindruckender Naturwunder und vielfältiger Landschaften. Diese Reise durch die Türkei führte mich durch Berge, Steinwüsten und Wasserlandschaften – und immer wieder auch zu mir selbst.

    Alleinreisende Frau in Anatolien unterwegs im Taurusgebirge

    Unterwegs durch das Taurusgebirge

    Unsere Fahrt begann in Antalya und führte uns über eine Passstraße durch das Taurusgebirge. Die Sandsteinfelsen sind hier stark zerklüftet – weich, brüchig, vom Wind geformt. Wälder halten die Hänge zusammen, schützen vor Erdrutschen und Steinschlag.

    Ich war überwältigt von der wilden, unberührten Natur, die an mir vorbeizog. Nicht spektakulär im Sinne von Postkarten. Sondern still, weit und kraftvoll.

    Nomaden, Berge und Übergänge

    Wir passierten Termessos, eine antike Zollstadt auf über tausend Metern Höhe – ein Adlernest aus Stein. Anfang Mai kehren hier die Störche aus Afrika zurück. Nomaden ziehen mit ihren Ziegen in die kühlen Höhenlagen und bleiben bis zum Spätsommer.

    Die Landschaft wechselte zwischen Apfelplantagen, kleinen Siedlungen und karger Bergwüste. Weiche Hügel wirkten wie Sanddünen, daneben Steinflächen mit unzähligen Schafen – Bewegung ohne Ziel, und doch voller Ordnung.

    Pamukkale – Wasser, Kalk und Zeit

    Schließlich erreichten wir Pamukkale. Die weißen Kalksinterterrassen, entstanden durch Ablagerungen heißer Quellen, wirkten fast unwirklich. Barfuß ließ ich das warme Wasser über meine Füße fließen, spürte den glatten Kalk unter meinen Sohlen.

    Ein Ort, der nicht laut ist. Und gerade deshalb lange bleibt.

    Was bleibt

    Diese Reise zeigte mir: Ja, es geht auch mit wenig Geld! Sie war der Anfang zu vielen Reisen ohne Luxus, aber mit viel Erlebnis – allein als Frau unterwegs, oft mit Begleitung meiner erwachsenen Kinder. Eine spannende Zeit begann.

    Manche Wege öffnen nicht nur neue Landschaften, sondern auch neue innere Räume.

  • Platzsuche – eine Lebensreise beginnt

    Buchcover „Und sonst nichts“ von Irmgard Rosina Bauer – illustrierte Camping- und Reiseszene mit Auto, Zelt und Figuren in der Natur
    Reiseführer „Frankreich / France“ von Marco Polo – Spiralbindung, Titelbild mit Küstenlandschaft und Meer

    Die Erlebnisfrau – Leben, Arbeit und Sinn in Bewegung

    YouTube-Folge 17 von 55 · Originaltext aus dem Reiseroman „Und sonst nichts“

    Wenn Aufbruch nicht nach Freiheit klingt

    Dieser Aufbruch endet in der Nacht – mit Müdigkeit, Unsicherheit und einer leisen Frage: Wo ist hier eigentlich Platz für mich?

    Die Kurzgeschichte „Platzsuche“ ist der Anfang meines Reiseromans Und sonst nichts. Nicht als Panorama von Landschaft. Sondern als innerer Moment – unterwegs, allein, wach.

    Der Text gehört zur Kategorie Lebensreisen und ist Teil einer Serie von 55 Kurzgeschichten. Das Buch wird aktuell als Hörbuch eingesprochen.

    Worum es in dieser Geschichte nicht geht

    Diese Geschichte ist keine Reisebeschreibung. Oder doch? Kein Campingratgeber. Kein Abenteuertext. Oder doch? Das Abenteuer heißt: Sich selbst kennenlernen. Oh!

    Nicht jede Enge ist sichtbar. Und nicht jede Angst ist neu.

    🎧 Die Geschichte als Video & Lesung

    „Platzsuche“ ist auch als Lesung auf YouTube erschienen. Du kannst den Text dort in meiner Stimme hören – in dem Tempo, in dem er entstanden ist.

    Hinweis: Der folgende Text ist eine literarische Erzählung. Nimm dir Zeit. Lies langsam. Oder höre ihn dir im Video an.

    „Platzsuche“

    Originaltext aus dem Reiseroman „Und sonst nichts“

    Platzsuche

    Ich nehme mit Merkür die erste Ausfahrt von Mulhouse und lande voll im Lande Peugeot: Eine usine an der anderen, eine garage löst die nächste ab, LKW-Parkplätze en masse, kein Mensch mehr unterwegs um diese Uhrzeit, also mal lieber weiterfahren, bisschen aus der Stadt hinaus vielleicht, aber wie geht’s bloß aus der Stadt raus, die Sonne ist weg, Himmelsrichtungen kann ich nicht erkennen, hoppla, mein Gefühl wollte ich auf dieser Reise sprechen lassen, was sagt mir nun mein Gefühl, nichts, es hat keine Ahnung. Eine Stunde lang. Inzwischen ist es ein Uhr.

    Meine Konzentration ist nach der langen Fahrt am Ende. Meine Augendeckel wollen schon längst nicht mehr. Ich teste in Gedanken verschiedene Plätze, ob da mein lieber Merkür stehen bleiben und parken möchte. Er möchte nicht.

    An vielen Plätzen möchte er nicht. Nicht im Industrieviertel (wer weiß, wieviele LKW-Fahrer da aus ihren LKWs zu mir ins Auto steigen könnten!), nicht im Stadtzentrum an einer unbeleuchteten Straße (wer weiß, welche Jugendlichen da randalieren!), nicht in der Villengegend (wer weiß, wie sehr ihre Besitzer mich am Morgen schief anschauen werden!). Bis wir beide irgendwie dann doch den Stadtrand gefunden haben. Schüchtern umrunden wir mehrfach ein großflächig angelegtes Hotel. Ob wir uns dort auf den Parkplatz stellen? Werden wir vom Nachtpförtner vertrieben, weil wir kein Hotelgast sind? Meine Müdigkeit erleichtert mir die Entscheidung, und wir postieren uns etwas abseits am Rand des Parkplatzes, an den eine weitläufige Wiese angrenzt. Verstohlen schleiche ich mich von der Fahrertür an der Rasenseite zur Heckklappe und nehme die mein Chaos wunderbar verhüllende gelb-blau gestreifte Ikea-Tagesdecke ab – nein, Schlafanzug ist nicht nötig – halt, noch ein leichter Klogang in die Wiese –

    Rücklings steige ich auf das Trittbrett. Wenn ich mich ducke, kann ich den Kopf nach hinten nehmen und meinen Körper ihm nachziehen, bis ich liege.

    Ganz schön eng hier oben! Beim ersten Mal, als ich vor einiger Zeit schon einmal mein Brettbett ausgetestet habe, war die Liegefläche leer gewesen, so dass ich mich darauf seitlich in der Waagerechten drehen konnte, doch jetzt: Die blaue Kühltasche teilt sich mit mir das Bett, die schwere Bücherkiste, einige Kleidungsstücke, der Waschbeutel, das alles habe ich hier oben abgelegt, weil da so viel Platz war, wohingegen alle Kisten unterhalb meines Brettbettes überquellen vor Dingen, die ich in den nächsten Wochen vielleicht brauchen könnte.

    Nein, es geht so nicht.

    Unter starken Verrenkungen bekomme ich den Hecktürengriff in die Hand, drücke ihn nach unten, ziehe mich hinaus, komme auf der Wiese in den Stand, räume die Bettplatte frei. Die Kühltasche bringe ich, immer leise, dass mich keiner hört, nach vorne auf den Beifahrersitz. Die Bücherkiste stelle ich auf den Beifahrerboden, Klamotten und Waschbeutel oben drauf. Ich gehe nach hinten, krieche rücklings wieder nach oben und komme zum Liegen, drücke den Türverriegelungsknopf.

    Nein, auch nicht gut, jeder kann mir am Morgen ins Gesicht schauen, da ich direkt auf Fensterhöhe schlafe.

    Habe ich plötzlich ein Problem?

    Ich krabble hinaus und krame in Merkürs Innerem nach den bunten Vorhangstoffen, die ich auf die Schnelle von daheim mitgenommen hatte, mit unklarem Plan – irgendwie würde ich sie dann schon befestigen können. Dabei bin ich so müde! Da sie das Klebeband nicht gehalten hat und sie immer wieder heruntergefallen sind, klemme ich sie in den Autotüren und -fenstern ein. Dass das nur vom Hotel keiner hört! Immer fein sachte die Türen zugedrückt! Gar nicht so leicht, die Hecktüren von innen zu schließen, schon gar nicht so leise, weil sich der Griff dafür, an dem ich ziehen kann, ausgerechnet in Schlafbretthöhe befindet. Ich muss noch rechtzeitig vor dem Klack meine Hand wegziehen, um sie nicht einzuquetschen.

    Da liege ich wieder. Neben mir das Lachgasspray. Und das Pfefferspray gegen Tiere.

    Aber das kannst du doch nicht im Auto verwenden, wenn dich jemand belästigt – das trifft dich doch selber!, schießt es mir durch den Kopf. Ich brauch wenigstens ein Messer! Noch einmal drehe ich mich in der Waagerechten, um mit dem Kopf zur Kofferraumtür zu liegen zu kommen, fiesele am Griff der Hecktüre, um sie zu öffnen – kaum, dass ich sie aufkriege – und suche mit der Taschenlampe aus einer Kiste mein Wildnismesser hervor, auf das ich so stolz bin, spitz, kurz und hart, der Griff aus feinstem Olivenholz.
    Bevor ich es neben meinem Kopfkissen ablege, halte ich kurz inne, öffne den Druckknopf der ledernen Scheide. In welchem Fall würde ich es anwenden? Vielleicht jemandem damit auf die Hand piken? Wann wäre die Gefahr bedrohlich genug, um zuzustechen? Oder würde ich in Panik geraten und zu früh loslegen?

    Endlich spüre ich meine Anspannung abklingen, die Stille ringsumher umfängt mich.

    Und plötzlich, uff, ist sie da, die Panik.

    Altes Zeug

    Panik! Nein! Nicht doch wieder! Panik! Wie damals! Hilfe! Luft! –

    Diese Enge, genau wie damals, ich bin imstande, alles kaputtzudrücken, ich brauche Platz!

    Impulsiv möchte ich nach oben aufschnellen, den Oberkörper aufrichten, doch das Autodach! Aufstehen und dann gleich aussteigen geht nicht. Hilfe! Plötzlich schnürt sich mir die Kehle zu, ich kriege keine Luft mehr, ich weiß ganz genau,        gleich ersticke ich! Ich krieg keine Luft!      Ich ersticke!       Luft!        Durch den Mund geht keine Luft mehr durch, zu trocken ist er. Schreien möchte ich, doch kommt es nicht.        Die Autodecke wölbt sich unter meinem Armdrücken – ich muss hier raus! Luft!      Ich sterbe, wenn ich hier nicht rauskomme!        Mein Herz schlägt laut.

    Bleib ruhig! Du musst, du musst dich zusammenreißen, das hier geht nur mit klarem Verstand! Du hast dir Platz gemacht, kannst dich seitlich wegdrehen.

    Mit aufeinandergepressten Lippen unter kurzen Atemstößen gelingt es mir, mich auf den Bauch zu drehen, ohne an dem bedrohlich nahen Autodach anzustoßen, den Oberkörper über die breite Bettbrettmatratze in der Waagerechten zu drehen, sodass der übrige Körper nachziehen kann, die Beine nun in Fahrtrichtung, Kopf und Hände zum Türgriff – der Griff, wo ist der verdammte Griff? Gleich zerreiße ich alles, ich ersticke! Ich zerspringe! Ich muss ersticken! Ich zersprenge die Autotür!

    Bleib ruhig, das hier geht nur mit Vernunft, sonst erstickst du, du musst Vernunft haben, hast es bis hierher geschafft, bleib ruhig, da ist doch der Griff.

    Ich ersticke! Rauf- oder runterdrücken? Ich ersticke! Ich muss jetzt sofort den Griff rausreißen, sonst komm ich hier nie raus, Hilfe!

    Du schaffst es, hast es doch damals auch geschafft. Gleich schaffst du’s. Nach unten drücken. Noch fester, du schaffst das, gleich hast du’s! Noch fester! Klack – klack rechts genauso –

    Mit einem kräftigen Stoß die eine Hälfte der Hecktüre, noch ein Stoß für die zweite – frei, ich kann atmen, auf dem Bauch, hebe den Kopf, die ganze freie Wiese vor meinen Augen, frei! Es duftet nach frischem Gras. Mein Herz höre ich bummern.

    Dass das nochmal kommen konnte!

    Dabei hatte ich sie doch überwunden gehabt, die Platzangst? Die Erinnerung an die Millenniumsnacht auf der Münchner Feiermeile zwischen Odeonsplatz und Siegestor. Dass das nie mehr kommen könne, hatte ich gemeint.

    Pah, wie stellt die sich an, dachte ich noch über eine Frau, die mir in der Enge der Menge entgegenstürmte. „Durchlassen!“, rief sie schrill, ihre Augen waren geweitet und angstvoll auf mich gerichtet, ihre Arme fuchtelten wild durch die Menschen. „Durchlassen! Mir ist zu eng!“ Mein Lächeln muss verächtlich gewesen sein, ich sehe mich noch verständnislos und borniert den Kopf schütteln.

    Es war keine Minute vergangen, bis dann plötzlich ich mich in der Menschenmenge eingedrückt fühlte. Links befand sich die Häuserwand, rechts begrenzte die Betonmauer zur U-Bahnstation den Engpass, den anscheinend alle Feierwilligen auf einmal in diesem Augenblick zu passieren gedachten. Die, die von der Ludwigstraße zurückkamen und die, die von der U-Bahn hochkamen und hin zur Ludwigstraße wollten.

     Die einen schoben mich von hinten nach vorn, wo auch ich hinwollte, doch die anderen kamen mir von vorn entgegen und drückten mich zurück, drückten, und plötzlich hatte ich keine freie Wahl mehr, war keine Handbreit mehr dazwischen, nicht vorne und nicht hinten und nicht zur Seite, immer noch mehr pressten sie mich ein, da war kein Platz mehr, gar kein Platz mehr zum Ausweichen – ich krieg keine Luft mehr, schoss es mir plötzlich ganz nüchtern durch den Kopf. Dann war es vorbei mit dem Denken. Ich krieg keine Luft mehr, schrei ich raus. Mein Kopf platzt gleich, spür ich. Keine Luft mehr! Nur noch schreien will ich, die Jacke reiße ich mir vorne auf, möchte nach vorne stieben. Eine unbändige Kraft spür ich, ich möcht sie alle weg boxen, nur noch frei atmen will ich, Luft haben, über sie drübersteigen möcht ich, auf ihre Schultern, schon hebe ich an – Lasst mich durch! Immer noch mehr Menschen wollen zu mir her, alle zu mir her, ich krieg keine Luft mehr, ich schreie, „Ich krieg keine Luft!“ und sehe in verständnislose Gesichter. Gleich wird mein Kopf platzen, spür ich, mein Brustkorb ist am Zerbersten, der BH engt meine Brust ein, ich muss den BH öffnen, ich krieg keine Luft, nur noch über die Leute drüber hechten möchte ich. „Ich krieg keine Luft!“, den BH kann ich nicht öffnen, hab die Sektflasche in der Hand, die muss weg, fallenlassen, egal, ich höre es zischen. Spüre Rieseln und knirschende Scherben unter meinen Füßen, habe nun beide Hände frei, um den BH zu öffnen, ist etwas besser, doch „Ich krieg keine Luft!“, immer wieder schreie ich in bornierte Gesichter. „Weg da, ich will raus!“

    Da höre ich neben mir eine ruhige männliche Stimme:

    „Schauen Sie nach oben! Nur nach oben. Sehen Sie, dort oben am Himmel ist so viel Platz für Sie! Sehen Sie die Sterne? – Immer nur nach oben schauen! – ja, kommen Sie – ich gehe voraus.“

    Wie ein Engel führte mich ein fremder Mann mit ruhigen Worten aus der Enge hinaus, nur ein paar Meter weiter, wo es wieder luftiger wurde.

    Acht Jahre hatte es dann gedauert, bis ich mich wieder in Menschenmassen begeben, mich zu Stoßzeiten in eine volle U-Bahn quetschen oder wieder aufs Oktoberfest gehen konnte.

    In irgendeiner Gehirnregion hatte sich die Erinnerung daran wohl unauslöschlich eingenistet.

    „Ich muss heut Nacht die Türen hinten offenlassen!“, schießt es mir aus dieser Gehirnregion durch den Kopf.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Zur Serie „Und sonst nichts“

    „Platzsuche“ ist der Auftakt einer literarischen Lebensreise. Weitere Folgen aus Und sonst nichts werden hier im Blog und auf YouTube folgen. 

    Die Texte stehen für:

    • Neuanfang ohne Pathos
    • Selbstreflexion ohne Erklärung
    • Reduktion statt Selbstoptimierung
    • eine leise Liebeserklärung an Südfrankreich

     

    Ich freu mich, wenn du auch nächstes Mal wieder dabei bist.

    Deine Irmgard Rosina Bauer

  • Weihnachten kann auch anders – und mein Booklet zeigt es

    Weihnachten kann auch anders – und mein Booklet zeigt es

    Genug von Zuckerguss? Dann wird’s jetzt ehrlich.

    Alle Jahre wieder geraten wir in dieselbe Spirale aus Erwartungen, Konsum und „Mach’s schön!“. Doch nicht jede Kerze brennt romantisch – manche brennen uns aus. Genau darüber schreibe ich in meinen Frechen Weihnachtsgedichten: ehrlich, bissig und manchmal so wahr, dass man lachen muss.

    Weihnachtsstress trifft Wortwitz

    Die Texte sind kleine Miniaturen über die absurden Seiten der Feiertage: Plätzchen, die schon im September auftauchen. Nikolaus, der immer früher anklopft. Geschenklisten, die länger werden als der Tannenbaum hoch ist. Alles verpackt in Reimen, die zwinkern, statt zu belehren.

    Kurz lesen, tief wirken lassen

    Das Booklet ist kompakt und schnell zu lesen – perfekt für die Kaffeepause oder das Sofa zwischendurch. Und weil es als PDF optimiert ist, passt es überall hin: Handy, Tablet, Laptop. Kleine Texte, große Wirkung – gerade in einer Zeit, die oft zu viel von uns will. Klicke hier, um es dir zu holen!

    Gedichtseite ‚Kerze Zwei‘ aus dem Weihnachts-Booklet von Irmgard Rosina Bauer mit Text über den zweiten Advent und einer Illustration eines Geschenksacks.
    Illustrative Gedichtseite ‚Ein Christbaum‘ von Irmgard Rosina Bauer mit stilisiertem Tannenbaum und typografisch angeordnetem Text über die frühe Weihnachtsverführung im Oktober.

    Hol dir hier ALLE JAHRE WIEDER. Bedenkliche Weihnachtszeit.

    Und ein weiteres Herzensprojekt zum Jahresende? Heitere TORheiten aus Hermannstadt in einem Kalender 2026

    Ein Hoftor, daneben etwa 50 Hoftore als Galerie. Text: TORheiten aus Hermannstadt. Links daneben das Cover einer Siebenbürger Studienarbeit mit Coverfoto einer prachtvoller Frauentracht
    Viele Hoftor-Fotos ergeben zusammen mit meinen Zweizeilern heitere TORheiten.

    Meine Reise ins Land meiner Vorfahren, nach Siebenbürgen und Hermannstadt im Jahr 2024, hat mich zu einem humorvollen Projekt inspiriert: Ich fotografierte über 50 Hoftore in der Stadt und dachte mir dazu witzige Zweizeiler aus. Daraus erstellte ich einen Jahreskalender 2026 mit 53 Wochenseiten. Und als Kompaktversion auch einen Monatskalender mit 13 Seiten. Du kannst ihn hier anschauen und bestellen: TORheiten-Kalender

    Mit TORheiten versorg dein Leben!
    Dann lernen Sorgen wegzuschweben.

    Hole dir als neuer Leser eine gratis Kurzgeschichte als Geschenk zum Download.

    Wer schreibt hier?

    Irmgard Rosina Bauer ist Autorin von Lebens-Reisebüchern und Reiseerzählungen. In ihre Bücher verwebt sie ihre eigenen Lebens- und Reisegeschichten. Sie möchte Frauen Mut im Leben und zum Reisen machen.

    Mehr zu ihren Büchern gibt es hier.

  • TORheiten aus Hermannstadt 2026 – Ein Kalender, der lächeln lässt

    TORheiten aus Hermannstadt 2026 – Ein Kalender, der lächeln lässt

    Ein Kalender für Menschen, die Wärme, Humor und Heimatgefühl suchen

    Mit meinem Kalender „TORheiten aus Hermannstadt 2026“ möchte ich etwas schenken, das wir alle im Alltag brauchen:
    ein Lächeln, einen Moment der Ruhe und ein Gefühl von Verbundenheit.

    Die Hoftore der Hermannstädter Altstadt haben mich sofort berührt. Jedes erzählt eine eigene Geschichte – und genau dieses Gefühl wollte ich einfangen.

    Warum dieser Kalender gut tut

    Ich habe jedes Tor fotografiert und ihm mit einem poetischen, humorvollen Zweizeiler eine Stimme gegeben.
    Dadurch entsteht ein Kalender, der:

    • jeden Wochen- oder Monatsbeginn leichter macht
    • Humor und Herzenswärme in stressige Tage bringt
    • Heimatgefühle stärkt, besonders für Siebenbürger*innen weltweit
    • Trost spendet, wenn man ein Stück Vertrautheit sucht
    • Inspiration schenkt, wenn man gerade Halt oder Mut braucht
    • ein liebevolles Geschenk für Menschen ist, die „einfach mal wieder etwas Schönes“ benötigen

    Ich habe oft gehört: „Endlich ein Kalender, der die Seele streichelt.“
    Genau das war mein Ziel.

    Wie er entstanden ist

    Während meines Aufenthalts in Hermannstadt habe ich über 50 Hoftore fotografiert – jedes anders, jedes voller Charakter.
    Aus den Bildern und Zweizeilern entstand erst ein YouTube-Video, dann der Wunsch, etwas Dauerhaftes daraus zu machen.

    So wurden die TORheiten zu einem Jahresbegleiter, der Humor und Poesie miteinander verbindet.

    Zwei Formate – für jeden Bedarf etwas dabei

    Du kannst wählen zwischen:

    Digitale Versionen zum Selbstausdruck – ideal für individuelle Gestaltung oder zum Sofort-Verschenken

    DIN-A4-Wochenkalender (58 Seiten, jede Woche eine TORheit an der Wand)

    Kompakter Monatskalender (13 Seiten, perfekt für Wand & Arbeitsplatz)

    Dabei war mir das Kalendarium zweitrangig. Mir ging es darum, allein durch die wechselnden Sprüche und Tore Abwechslung und Leichtigkeit in Büro oder Wohnung zu bringen.

    Wenn du dir oder anderen etwas Gutes tun möchtest

    Ich freue mich, wenn meine TORheiten auch dein 2026 bereichern:

    👉 www.irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Eine kleine Vorschau findest du auf meinem YouTube-Kanal:
    👉 www.youtube.com/@irmgardrosina-lebensreisen


    Danke übrigens an die Siebenbürgische Zeitung für einen freundlichen Artikel zu meinen Kalendern! Hier kannst du ihn in der Online-Ausgabe vom 17. Oktober 2025 nachlesen:
    TORheiten-Kalender 2026 von Irmgard Rosina Bauer mit humorvollen Hoftoren aus Hermannstadt – Titelblatt und Januar-Seite mit Zweizeiler „Mein Zweizeiler soll’s Hoftor ehren – der Sinn braucht dich nicht immer scheren.“

    Ein ideales Weihnachtsgeschenk: der Monatskalender (€13,90) oder/und der Wochenkalender (€ 20,90)

    Warum Humor im Alltag so wichtig ist

    Unsere TORheiten sind kleine Kunstwerke, die dein Zuhause verschönern und dabei Kopfschmerzen durch ein Lächeln vertreiben. Sie erinnern dich daran, das Leben manchmal mit einem Augenzwinkern zu sehen – und das macht vieles leichter. Dadurch sind sie auch ein ideales Geschenk!

    Jetzt den TORheiten-Kalender entdecken und Freude ins Zuhause holen!

    53 Fotos mit Versen als Kalender

    Wir haben die Fotos nachbearbeitet, die Verse zugeordnet, und im Lauf eines Jahres ist ein Kalender entstanden, voller witziger TORheiten, die die besondere Geschichte der Siebenbürger Sachsen in der Hoftor-Metapher transportiert. Manchmal möchten sie weinen. Und dann aber doch lieber lachen.




    Hier kannst du diese 50 Tore als Poster erhalten.


    Die TORheiten hören

    TORheiten auf YouTube

    Wer mag, kann mir beim Sprechen meiner TORheiten zuhören.
    🎧 In diesem YouTube-Video mit 11 Tagessprüchen und
    🎥in der längeren Version mit 33 TORheiten nehme ich euch mit auf eine kleine literarische Reise.

    Zum Kalender

    TORheiten aus Hermannstadt

    Der Kalender „TORheiten aus Hermannstadt“ ist für alle, die gern schmunzeln, nachdenken und sich ein Stück poetischen Alltags an die Wand holen möchten.
    Es gibt ihn als Print-Version mit Spiralbindung – und für alle Digitalfreunde als PDF.

    Hier geht’s zur Kalendershow mit vier Variationen zur Auswahl: https://irmgardrosina.de/siebenbuergen-kalender-2026/

    Und hier siehst du einfach mal drei Kalenderblätter als Beispiele.

    Vielleicht gehst du nächstes Mal mit einem Schmunzeln durch die Stadt und findest deine eigenen TORheiten?

    Ich wünsche dir ein Jahr voller offener Türen und heiterer TORheiten.

    💌 Lass mir gern einen Kommentar da, welche deine LieblingsTORheit ist?

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  • Auf der Brecherspitz

    Auf der Brecherspitz

    Ausflug in die nahen Alpen

    Ein Herbsttag auf der Brecherspitz – klar, mild und voller Leben. Zwischen lieben Münchner Bergfreunden, goldener Sonne und sanfter Kühle entsteht ein kleines Gipfelgedicht über das Miteinander am Berg. Leicht, augenzwinkernd und mit Blick auf das, was bleibt: die stille Schönheit der Natur, wenn der Trubel gegangen ist.

    Felsiger Grat der Brecherspitz, links und rechts bewaldet, blauer Himmel mit einigen Wolken

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    Brecherspitze

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Wie schön wars auf der Brecherspitze!
    Mit lieben Leut’ und ohne Hitze.

    Wir waren nicht alleine dort –
    man schob sich fast an diesem Ort.

    Ganz München war heut auf den Beinen,
    um sich am Berg hier zu vereinen.

    Am Abend sind die Menschen weg –
    der Berg blieb steh’n am selben Fleck.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
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  • Münchens Dos und Don’ts

    Münchens Dos und Don’ts

    Gut zu wissen für Zuag’roaste und Touristen

    München hat seine ganz eigenen Regeln – charmant, witzig und manchmal streng. In meinem Gedicht „Münchens Dos und Don’ts“ nehme ich dich mit auf eine poetische Reise durch die bayerische Hauptstadt. Von der Weißwurst über das Glockenbachviertel bis zum Viktualienmarkt – hier erfährst du augenzwinkernd, was man als „Zuag’roasta“ in München unbedingt wissen sollte. Und womit man sich auch als Tourist befassen darf.

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    Münchens Dos und Don’ts

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Willst du mal nach München kommen,
    ist dies Verhalten nicht willkommen:

    Frag nicht nach Ketchup zur Weißwurst,
    nimm aber Weißbier gegen den Durst!

    Sag Brezel nie zu einer Brezen.
    Auch Pretzel nicht – das wär’s gewesen!

    Sympathisch bist, wenn Bier du trinkst,
    am Wiesn-Rand dann niedersinkst.

    Nicht Maß – die Mass, mit Doppel-S.
    Denk dran, sonst kriegst du Stress!

    Das Glockenbachviertel ist nicht das rechte,
    wenn du suchst Blasmusik, die echte.

    Da geh ins Hofbräuhaus. Doch dort sei nicht
    auf intelligente Gespräche erpicht.

    Mi‘m Radl: Tu bloß nicht langsam ras‘n
    auf der Nymphenburger Straß’n!

    Wenn aus dem Süden her weht der Föhn,
    mach einfach mit beim Wehgestön!

    Wenn Föhn die Luft der Stadt macht klar,
    werd auch, wie alle, sonderbar!

    Suchst du die Stadt nach Bergen ab?
    Sei nicht enttäuscht! Die Stadt ist flach.

    Auf’d Hütt’n gehn – ja, des is g’scheit!
    Doch „in die Hütte“ – das vermeid!

    Beim Essen kannst du viel einsparen,
    wenn du dich einlässt auf Teigwaren.

    Nicht Pasta mein ich, sondern Strudel,
    sowie die Schmalz- und die Dampfnudel.

    Zur Brotzeit „Veschper“ sag nicht laut!
    Sonst hast du dir die Gunst versaut.

    Im Biergarten Brotzeit mitbringen?
    ’s ist eins von den besond’ren Dingen.

    Doch droht dir ein Preis-Herz-Infarkt
    auf dem Viktualienmarkt.

    München ist ein Millionendorf.
    sehr vielfältig und polymorph.

    Willst du mal nach München kommen?
    Bring Geld mit, und sei uns willkommen!

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  • München (nicht) ganz mobil

    München (nicht) ganz mobil

    Was München fehlt

    Zug, Flugzeug, Auto, Rad, zu Fuß – was noch? Wie mobil ist die bayerische Landeshauptstadt wirklich? In meinem Gedicht „München (nicht) ganz mobil“ nehme ich mit einem Augenzwinkern die Wege aus der Stadt unter die Lupe: von schnellen Autobahnen bis zu gemütlichen Radwegen, von Alpenblick bis Italiensehnsucht. Nur eines fehlt – lies hier meinen poetischen Blick auf die Mobilität Münchens.

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    München (nicht) ganz mobil

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Vom Bahnhof aus geh‘n viele Züge,
    vom Flughafen auch reichlich Flüge.

    Zu Fuß selbst kommt man irgendwann
    über den Alpen drüben an.

    Die Autobahn führt schnell nach Süden,
    wo wir Italien so sehr lieben.

    Hinaus aus diesem schönen Ort
    Fahr’n viele auch per Motorsport.

    Auch mit dem Radl kommt man weit
    zu jeder Tages- und Nachtzeit.

    Dies eine aber fehlt der Stadt,
    wo’s so viel‘ schöne Flecken hat:
    Die Isar nämlich reicht nicht aus,
    per Schiff zu nehmen den Reißaus.

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  • Es war an a’m Sunntog in Minga

    Es war an a’m Sunntog in Minga

    Im Augustiner Biergarten

    München lebt von seiner Bierkultur – ob beim Oktoberfest oder an einem gemütlichen Sonntag im Biergarten. In meinem Gedicht „An a’m Sunntog in Minga“ nehme ich die Leser mit in die bayerische Hauptstadt: von der Landsbergerstraße über das Augustiner-Bier bis hin zum Hendl im Biergarten. Humorvoll, im Münchner Dialekt und mit viel Lebensfreude erzählt, knüpft dieses Gedicht direkt an die Stimmung des „Wiesn-Sonntag“ an.

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    Es war an a’m Sunntog in Minga

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Es war an a’m Sunntog in Minga,
    do sagt mein Gast, es daat stinga
    in der Landsbergerstrass’,
    von dem ganz großen Fass,
    von der Braupfann’ vom Augustiner.

    Auf d’Nacht is er mit zum Bier-Gart’n,
    do hot er net lang brauch’n wart’n –
    frisch ob’zapft vom Fass,
    in der Arnulfstrass’ –
    auf sei’ Maß, voll Bier, a’m ganz zarten.

    Er b’stellt sich a Hendl, a halber’s.
    Für a zwoate Maß macht er glei aa Platz.
    Schnell ’nei hat er’s ’trunga,
    des wos so hat g’stunga –
    der Schaum tropft eam ’obi am Latz.

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    111 humorvolle, kurze Gedichte von Irmgard Rosina für zwischendurch. Freche Reime, die zum Schmunzeln, Lächeln und Weiterdenken einladen – Poesie mit Augenzwinkern.
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  • Wiesn-Sonntag

    Wiesn-Sonntag

    Oktoberfest-Freuden

    Der erste Wiesn-Sonntag ist ein Fest für die Sinne: Trachten, Blasmusik, Schützen und der große Umzug durch die Münchner Innenstadt. In meinem Gedicht „Wiesn-Sonntag“ blicke ich mit einem Augenzwinkern auf den Zauber, die Vorfreude – und die manchmal allzu menschlichen Seiten des Oktoberfests. Zwischen Tradition und Rausch, Pracht und Kater, bleibt die Frage: Dürfen wir nächstes Jahr wieder feiern, als gäbe es kein Morgen?

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    Wiesn-Sonntag

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Heut ist der erste Wiesn-Sonntag
    mit Trachtlern, Schützen, Trommelanschlag,
    mit Prachtzug durch die Innenstadt
    und allem, was Rang und Namen hat.

    Drei Monate wurd‘ aufgebaut.
    Die Vorfreude ist angestaut
    für all den Spaß und all den Krach,
    der München hält so lang in Schach,

    bis auch der letzte Italiener
    seinen allerletzten Zehner
    hat aus’geb’n für sein Herzilein
    im Rausch – verzeih, es ist zum Schrei’n!

    Wenn wir dann über ’d Wiesn bummeln,
    schau’n, wie die Menschen sich dort tummeln,
    die meisten sich schon gehenließen,
    verzeih, aber es ist zum Schießen.

    Wie sie dann liegen auf den Wiesen,
    die abgetrampelt von den Füßen
    und vollgereihert schon seit Tagen …
    Pardon! Ich wollt’ den Herrgott fragen,

    ob er uns auch im nächsten Jahr
    den Spaß erlaubt, ganz unstrafbar,
    zwei Wochen lang, stand- und trinkfest
    zu feiern das Oktoberfest?

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  • Herbstanfang

    Herbstanfang

    Noch kurz ein Abstecher ans Mittelmeer

    Der Herbstanfang bringt frischen Wind – nicht nur im Kalender, sondern auch im Herzen. Wenn die Strände leer werden und die Urlaubssaison an der Adria oder am Mittelmeer langsam endet, zeigt sich eine andere Seite der Reisezeit. In meinem Gedicht „Herbstanfang“ nehme ich diese Stimmung mit Humor und Poesie auf und schicke ein Augenzwinkern zurück, als Gruß an Oleander, Palmen, Pinien.

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    Herbstanfang

    (von Irmgard Rosina Bauer)

    Der Herbst kommt! Nicht nur im Kalender!
    Das macht mich schnell noch zum Verschwender:

    Ich fahr nochmal ans Mittelmeer.
    Da sind schon alle Strände leer.

    Doch freu ich mich am Miteinander
    mit Pinie, Palme und Oleander.

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    👉 Wenn du Lust hast, hör dir „Herbstanfang“ an, gesprochen von Kaisa Rückert.
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