Eine Reise zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung
Manchmal schreibt jemand über ein eigenes Buch etwas, das man selbst nicht besser hätte formulieren können.


Vor Kurzem schrieb Sophie Müller über meinen Roman Und sonst nichts:
Dies schreibt Sophie Müller über „Und sonst nichts“
In Und sonst nichts erzählt Irmgard Rosina Bauer die berührende, autofiktionale Geschichte von Rosi, 52 Jahre alt. Drei Jahrzehnte lang hat sie vier Kinder großgezogen und ihrem Mann im Delikatessen-Laden geholfen.
Keine Zeit für die eigenen Bedürfnisse – erst recht nicht in einem narzisstischen Umfeld, das dies nicht zuließ.
Dann der Burnout. Ein Stillstand, der zum Wendepunkt wird: So kann es nicht weitergehen. Aber wie dann?
Rosi wagt den Absprung. Sie erfüllt sich einen alten Traum: allein einen Sommer lang durch die Wildnis Südfrankreichs zu streifen.
Ihre Angst gibt sie an den Gott der Reisenden ab, indem sie ihren Mini-Van, ihren einzigen Begleiter, Merkür tauft. Mit nur 10 Euro pro Tag auszukommen – nach einem Leben voller Luxus – wird zu einer weiteren Herausforderung.
So entsteht diese Reise, die eine innere wird. Was diesen Roman auszeichnet, ist die schonungslose Ehrlichkeit, mit der Rosi, die Reisende, die Schatten der Vergangenheit benennt, ohne in Selbstmitleid zu verfallen.
Gleichzeitig ist jede Seite eine Einladung, den eigenen Mut zu spüren. Sie schreibt nicht über Freiheit – sie lebt sie auf dem Papier. Das knappe Budget, die Begegnungen, die französischen Landschaften, die Stille im Van: All das wird zum Symbol für ein Leben, das endlich wieder einem selbst gehört.
Wenn man das Buch aus der Hand legt, bleibt nicht nur der Wunsch, sofort selbst loszufahren, sondern die leise, aber mächtige Frage:
Was würde ich wagen, wenn ich nur noch mir selbst verpflichtet wäre?
Dieser Reiseroman ordnet still das Bewusstsein des Lesers neu – hin zu der Erkenntnis, dass es nie zu spät ist, das eigene Leben zurückzuerobern. Er vertraut der Intelligenz seines Gegenübers. Diese Art von autobiografisch inspirierter, ehrlicher Reiseliteratur mit Heilungsmomenten erzeugt eine tiefe Loyalität.

Vom Buch zum Hörbuch
Als ich diese Zeilen las, musste ich lächeln.
Denn genau darum ging es mir beim Schreiben: nicht darum, perfekte Antworten zu geben, sondern Fragen zu stellen. Fragen, die viele Frauen irgendwann in ihrem Leben beschäftigen:
- Wer bin ich jenseits meiner Aufgaben?
- Was bleibt von meinen Träumen?
- Wann ist der richtige Zeitpunkt, etwas zu verändern?
- Darf ich mein eigenes Leben wieder in die Hand nehmen?
Heute freue ich mich besonders darüber, dass diese Geschichte nicht mehr nur gelesen, sondern auch gehört werden kann.
Eine Stimme für Rosis Reise
Das Hörbuch wurde von der professionellen Hörbuchsprecherin Fine Thurmond eingesprochen.
Sie hat Rosis Geschichte nicht einfach vorgelesen. Sie hat ihr eine Stimme gegeben.
Beim Hören werden die stillen Momente, die Zweifel, die Sehnsucht nach Freiheit und die kleinen mutigen Schritte auf eine ganz besondere Weise lebendig.
Gerade bei einer so persönlichen Geschichte eröffnet das Hörbuch noch einmal einen anderen Zugang.

Warum diese Geschichte heute aktueller ist denn je
Viele Menschen funktionieren jahrelang.
Sie kümmern sich um Familie, Beruf, Verpflichtungen und Erwartungen.
Und irgendwann taucht die Frage auf:
War das schon alles?
Rosis Reise beginnt mit einem Burnout, führt aber nicht in die Resignation, sondern in die Bewegung.
Nicht spektakulär.
Nicht perfekt.
Sondern Schritt für Schritt.
Vielleicht berührt die Geschichte deshalb so viele Leserinnen und Leser.
Weil sie zeigt, dass Veränderung nicht mit großen Heldentaten beginnt, sondern mit einer Entscheidung.
Hören statt lesen
Vielleicht kennen Sie das:
- beim Spazierengehen,
- im Auto,
- auf Reisen,
- oder abends auf dem Sofa.
Manchmal erreicht uns eine Geschichte über die Stimme noch direkter als über die Augen.
Deshalb freue ich mich sehr, dass Und sonst nichts nun auch als Hörbuch verfügbar ist.

Hörprobe und Hörbuch
Wer neugierig geworden ist, findet hier weitere Informationen und eine Hörprobe:
Eine Frage zum Schluss
Vielleicht stellt sich auch Ihnen beim Hören irgendwann dieselbe Frage wie Rosi:
Was würde ich wagen, wenn ich nur noch mir selbst verpflichtet wäre?
















