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  • Im Märzen der Staub fliegt – ein Frühlingsgedicht mit Augenzwinkern

    Im Märzen der Staub fliegt – ein Frühlingsgedicht mit Augenzwinkern

    Poesie & Reime

    Ein humorvolles Frühlingsgedicht über den März, den Staub des Frühjahrs und die kleinen Absurditäten des Alltags.

    Der März hat seine eigene Art, den Frühling anzukündigen. Nicht immer mit Vogelgesang und Blüten – manchmal auch mit Staub, von der Frühlingssonne sichtbar gemacht schmutzigen Fenstern und einer gewissen Unruhe im Alltag.

    Dieses Gedicht spielt mit der bekannten Melodie des alten Kinderliedes „Im Märzen der Bauer“. Es erzählt vom Frühling – aber so, wie wir ihn heute erleben: mit Staub auf der Fensterbank, mit Nachbarn und Rasenmähern, mit guten Vorsätzen und kleinen Versuchungen.

    Ein humorvolles Gedicht über den März, das zeigt: Der Frühling beginnt nicht immer poetisch.

    Schneeglöckchen im März – erste Frühlingsblumen, die den Winter vertreiben.

    📖 Gedicht: „Im Märzen der Staub fliegt“

    (kann auf die Melodie von „Im Märzen der Bauer“ gesungen werden)

    Im Märzen der Staub fliegt

    Im Märzen der Staub fliegt, der Frühling ist da!
    Und mit ihm die Fenster voll Streifen – hurra!
    Der Lappen wird schwingen,
    es ist höchste Zeit:
    Die Motten im Schrank zeigten viel Munterkeit.

    Im Märzen der Bauer den Traktor einspannt.
    Da kracht es auf Feldern sehr im ganzen Land.
    Der Nachbar mäht Rasen.
    Ich sag ihm: „O Mann!
    Ein lautloser Roboter auch mähen kann!“

    Im Märzen der Bauch zeigt auch viel‘ Streifen an.
    Sie gehen nicht weg. Nicht mit viel Marzipan.
    Ich müsst mich mehr rühren, mehr geh‘n, vom Fleck weg.
    Nicht Schokis! Nicht Sahne! Nicht Kuchen! Nicht Speck!

    Im Märzen, der Frühling macht ganz auf entspannt.
    Er winkt noch dem Winter, der kommt angerannt.
    Bringt Schnee noch und Kälte, er wehrt sich und faucht.
    „Was willst? Jetzt bin ich dran!“, der Frühling nur haucht.

    © Irmgard Rosina Bauer

    Gesungen (ja, von mir :-))kannst du dir das auch auf YouTube (Titel: „11 freche Frühlingsgedichte zum Schmunzeln“) anhören: Ein Lied aus und für den Hausgebrauch.

    Gelbe Winterlinge im März zwischen Laub – frühe Frühlingsblumen am Waldboden.

    Warum der März uns immer ein wenig durcheinanderbringt

    Der Frühling beginnt selten ordentlich. Er kommt mit Staub, mit Bewegung und mit kleinen Veränderungen im Alltag.

    Vielleicht liegt genau darin sein Charme: Der März erinnert uns daran, dass Aufbruch nicht perfekt sein muss.

    Manchmal reicht schon ein offenes Fenster, ein Spaziergang – oder ein kleines Gedicht, das den Alltag mit einem Lächeln betrachtet.

    Ein Gedanke zum Mitnehmen

    Der Frühling beginnt selten leise – aber fast immer mit einem kleinen Durcheinander.

    Und manchmal auch mit einem Gedicht.

    Ein weiteres Frühlingsgedicht mit „Aufbruchstimmung“ kannst du, wenn du magst, hier lesen.
    Und unter dem Titel „11 freche Frühlingsgedichte zum Schmunzeln“ kannst du dir meine weiteren Frühlingsgedichte von mir eingesprochen anhören.