Raus. Weiter. Lebensreisen
Manchmal sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die bleiben – sondern die kleinen Sätze, die unterwegs entstehen.
Unterwegs entstehen die besten Zeilen
Reisen verändert den Blick. Nicht unbedingt durch das, was man sich vornimmt zu sehen – sondern durch das, was plötzlich auftaucht.
Vielleicht kennen Sie das: Ein Ort, ein Detail, eine Szene – und daraus entsteht ein Gedanke, der sich fast von selbst in Worte formt.
In Japan sind solche Momente überall. Zwischen Natur, Alltagskultur und spirituellen Orten entstehen kleine Beobachtungen – mal leicht, mal staunend, mal mit einem Augenzwinkern.
Drei Miniaturen aus Japan
1
Heute bleibt die Küche kalt –
wir treffen uns im Bambuswald.

2
Als Kunsthandwerk gilt in Japan,
was Harz mit Essen formen kann.

3
Ob Tempel oder Shinto-Schrein:
Man fühlt sich demütig und klein.

Warum solche kleinen Texte bleiben
Diese kurzen Zeilen sind keine Reisebeschreibung. Sie erklären nichts, führen nicht durch Orte und geben keine Tipps.
Und gerade deshalb bleiben sie.
Weil sie einen Moment festhalten, ohne ihn zu überladen. Weil sie Raum lassen für eigene Bilder. Und weil sie zeigen, dass Reisen manchmal nicht im Außen stattfindet – sondern im Inneren.
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Aus solchen Momenten entstehen bei mir kleine Serien, Gedichte und Reise-Miniaturen – für unterwegs oder zum späteren Wiederfinden.

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