Pause. Punkt. · TOR auf & lachen
Wenn Worte bleiben dürfen
Der Welttag der Poesie am 21. März erinnert daran, wie kraftvoll Sprache sein kann – leise, verspielt, persönlich und manchmal überraschend ehrlich.
Vielleicht kennst du das: Ein Satz, ein Reim, ein alter Eintrag – und plötzlich ist etwas wieder da. Ein Gefühl. Eine Erinnerung. Ein Stück Leben.
Gedichte müssen dabei nicht groß oder bedeutungsschwer sein. Oft sind es gerade die kleinen, spontanen Zeilen, die bleiben – weil sie mitten aus dem Alltag kommen.
Warum Poesie heute wieder näher rückt
In einer schnellen, digitalen Welt wächst die Sehnsucht nach kurzen, echten Momenten. Poesie erfüllt genau das: Sie verdichtet Gedanken, bringt Humor und Ernst zusammen und lässt Raum für eigene Bilder.
Gerade deshalb entdecken viele Menschen Gedichte neu – nicht als Schulstoff, sondern als Begleiter im Alltag.
📖 Das Gedicht zum Welttag der Poesie
Das Poesiealbum
Wenn »Welttag« ist »der Poesie«,
und ich nicht weiß gerade, wie
ein Gedicht zu schreiben wär,
damit ich auffing’ dieses Flair –
hol das Poesiealbum ich raus,
von dem ich weiß, ’s ist noch im Haus
und zeugt von längst vergang’nen Zeiten
mit bunten, doch vergilbten Seiten.
Es wird Von Eichendorff zitiert,
und auch Herr Goethe sich nicht ziert.
Doch reißt mich mit, wie ’ne Lawine,
der Eintrag von der Schmidt Sabine:
So viele Flöhe unser Hund,
So viele Jahre bleib gesund!
Solltest du mich mal vergessen,
Soll dich gleich der Wauwau fressen!
© Irmgard Rosina Bauer
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Ein Gedanke zum Mitnehmen
Und auf YouTube habe ich „Poesie als Volkskunst“ als Video eingesprochen, hör es dir an, wenn du magst.
Aus solchen Texten entstehen bei mir kleine Sammlungen, Gedichtkarten und Audioimpulse – für stille Momente oder zum Schmunzeln zwischendurch.


























