Hermannstädter Tore, Zweizeiler und ein zweiter Blick.
Erst lesen. Dann noch einmal hinschauen.
In Hermannstadt/Sibiu habe ich alte Tore fotografiert – prächtige und schlichte, gepflegte und von der Geschichte gezeichnete.
Zu jedem Tor entstand ein Zweizeiler, der eine Form, eine Beschädigung oder eine kleine Besonderheit mit einem Augenzwinkern aufgreift.
Man schaut. Man liest. Man schaut noch einmal – und entdeckt etwas, das man vorher vielleicht übersehen hätte.
Fast 50 Tore. Fast 50 kleine Entdeckungen.
Das Bild liefert den Fund. Der Zweizeiler verschiebt den Blick.
→ Themenprojekt: Zwischen München und Siebenbürgen

Vom Wochenprojekt zu Buch, Kalender und weiteren TORheiten
Begonnen haben die TORheiten als „Tor der Woche“. Mit der Zeit wurde daraus eine Sammlung – und schließlich ein Buch.
„TORheiten aus Hermannstadt“ findest du in meinem Shop. Diese Seite ist der Projekt-Anker: Hier laufen Bilder, Texte und Hintergründe zusammen.


Warum Tore?
Tore trennen und verbinden. Sie schützen, zeigen Status, altern sichtbar. Für mich sind sie ein Spiegel für Lebensphasen: Was einmal stolz war, wird brüchig. Und bleibt doch würdevoll.
TORheiten als Ausstellung
Die TORheiten sind nicht nur zum Blättern gedacht. Die Verbindung aus alten Hermannstädter Toren und kurzen Zweizeilern eignet sich auch als Ausstellung: anschauen, lesen, noch einmal hinschauen – und plötzlich etwas entdecken, das vorher verborgen blieb.
Das Projekt umfasst fast 50 Bild-Text-Paare und kann je nach Raum als kleinere Ausstellung oder umfangreichere Präsentation gezeigt werden.
Interesse an einer Ausstellung oder kulturellen Zusammenarbeit?
Ich freue mich über eine Nachricht.




Warum mich Herkunft überhaupt so beschäftigt, erzähle ich in diesem Beitrag.
