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  • Wenn Erschöpfung nicht mehr zu überhören ist: Die Geschichte von Susanne in „Blue Hawaii“

    Wenn Erschöpfung nicht mehr zu überhören ist: Die Geschichte von Susanne in „Blue Hawaii“

    Die Erlebnisfrau – Leben, Arbeit und Sinn in Bewegung

    Manchmal kippt ein Leben nicht mit großem Knall. Sondern fast unauffällig. Erst schleichen sich kleine Fehler ein. Dann Müdigkeit. Dann dieses Gefühl, nur noch irgendwie zu funktionieren. Und irgendwann sagt der Körper etwas, das sich mit Willenskraft nicht mehr wegdiskutieren lässt.

    Diese Kurzgeschichte ist mir dazu wieder eingefallen – gerade an Tagen wie dem Weltgesundheitstag. Nicht als moralischer Zeigefinger. Sondern als Erinnerung daran, wie leise Überforderung beginnen kann. Und wie radikal ehrlich ein Satz werden kann: Ich kann nicht.

    Blue Hawaii: Susannes Geschichte

    Wenn Erholung immer dringlicher wird


    Die Abstände, in denen Susanne Erholung suchte, wurden immer kürzer. Immer öfter unterliefen ihr Fehler in der Planung im Geschäft. Sie vergaß Termine, zu denen kalte Buffets bestellt waren – wie peinlich. Wie ärgerlich für die Kunden. Oder sie plante nicht genügend Personal ein, so dass großer Stress im Laden entstand.

    Sie traf falsche Entscheidungen bei Warenbestellungen, so dass viele Artikel zu früh ausgingen oder wegen Übermenge verdarben. An der Kasse ertappte sie sich sehr oft, wie sie Wechselgeld falsch zurückgab – schlimmer noch: Meistens entdeckten es die Kunden, bevor sie es bemerkte. Ihre Handschrift konnte sie kaum selber noch lesen, so krakelig, fahrig, unsauber schrieb sie ihre Notizen.

    „Mama, was hab ich gesagt? Du hast schon wieder nicht zugehört!“, tadelten die Kinder.

    Sie war müde. Immer müde. Nicht nur physisch. Sie konnte sich kaum noch aufraffen zu ihren Aufgaben.

    Wenn das Leben weiterläuft und innerlich schon etwas kippt

    Die vielen Einladungen, die für Gernhardt Lebenselixier waren, wurden ihr lästig, obwohl auch sie immer gerne Gäste gehabt hatte. Keine Ruhe, keinerlei Absprachen. Jeder entschied nur für sich selbst. Immer hinterherlaufen den Terminen, alles nur mit Mühe zu schaffen.

    Die Kinder meuterten, wenn es um die Erledigung der Aufgaben im Haus ging, sie machten ihre Hausaufgaben nicht mehr sorgfältig, die Lehrer riefen bei Susanne an, nicht bei Gernhardt. Sie spürte schon lange: Auch ihre Kinder brauchten mehr Aufmerksamkeit, jedes einzelne. Ruhe. Reden. Spielen. Auch mal mit ihnen, den Eltern, nicht sie immer nur wegschicken zu Freunden.

    Sollte das die nächsten zwanzig, dreißig Jahre so weitergehen? Kam da nichts Schöneres mehr? War das das Leben?

    Mehrfach kamen solche Fragen in ihr auf. Gerne hätte sie sich damit mehr befasst, doch mit wem sprechen? Alles drängte nur, immer schnell, keine Zeit zum Wünschen, einfach seine Arbeit tun, basta.

    Wenn sie Gernhardt dann doch einmal darauf ansprach, war seine Antwort: Natürlich liebe ich meine Kinder. Aber sie werden groß und brauchen uns dann nicht mehr. Ich aber brauche dich. Wir beide müssen für unser Fortkommen sorgen, denn wir haben dann nur noch uns beide.

    Grüne Agave mit spitzen Blättern in trockener, sonniger Landschaft

    Der Tag, an dem Susanne nicht mehr aufstehen konnte

    Am 11. November war das große Martinsgans-Essen im Haus angesetzt. Eltern, Geschwister und deren Familien würden zu Besuch kommen, so wie jedes Jahr.

    Susanne grauste. Sie sah einen Berg Arbeit auf sich zukommen, dabei war sie so erschöpft. So unendlich müde war sie. Sie wollte absagen.

    „Das kannst du mir doch nicht antun!“, reagierte Gernhardt auf ihren Wunsch. „So eine schöne Tradition ist das. So ein herrliches Fest ist das immer gewesen!“

    „Komm, hilf mir in der Küche!“, rief Gernhardt dann am St.-Martins-Tag hoch ins Schlafzimmer, wo Susanne sich hingelegt hatte, weil sie sich so ausgebrannt fühlte wie nie zuvor.

    Da lag sie. Wollte aufstehen.

    Na klar helfe ich. Gleich kommen sie alle. Ich muss helfen.

    Wollte aufstehen.

    Was war denn plötzlich los?

    Wie festgeklebt lag sie da.

    „Ich kann nicht“, flüsterte sie.

    „Komm endlich runter, ich brauch dich!“

    „Ich kann nicht.“ Mit aller Kraft versuchte sie, lauter zu antworten, noch einmal, so dass er sie hörte.

    „Ich kann nicht! Ich kann nicht.“

    „Wie, du kannst nicht! Soll ich etwa alles alleine machen, oder wie? Weil du dich wie eine alte Oma schonen willst?“

    „Ich kann nicht!“

    Wenn der Körper stoppt und der Wille nichts mehr ausrichtet

    Susanne lag da, lag einfach da. Sie wollte aufstehen. Sie wollte ihm zur Hand gehen, wie immer. Sie wollte –

    Sie konnte sich nicht bewegen.

    Sie lag auf ihrem Bett. Befahl sich aufzustehen. Doch ihre Beine hoben sich nicht. Keinen Millimeter. Wie von einem starken Magneten nach unten auf die Matratze gezogen. Ihre Arme – nichts. Nichts konnte sie bewegen. Nicht einmal die Finger rührten sich noch.

    Sie wünschte sich aufzustehen. Natürlich wollte sie aufstehen und mithelfen. Doch sie konnte nur hauchen: „Ich kann nicht.“

    Gernhardt war hochgekommen und stand an ihrem Bett.

    „Du willst nicht!“, schrie er sie wütend an, warf die Arme hoch, rollte mit den Augen. In kurzen Bewegungen schüttelte er ungeduldig den Kopf. „Du kannst doch nicht einfach liegen bleiben!“

    In seinen Augen stand empörtes Entsetzen. Gleich kämen die Gäste. In der Küche noch Drunter und Drüber, der Tisch noch nicht gedeckt, die Garderobe im Eingangsbereich noch übervoll mit Kinderjacken und vielen Schuhen, da konnte keiner durch.

    Ja, das wusste sie. Immer hatte Susanne das Haus aufgeräumt. Das wünschte Gernhardt so, wenn Gäste angemeldet waren.

    „So kann man doch keine Gäste empfangen, wie es bei uns aussieht!“, schrie er sie an. „Und du liegst im Bett und willst Madam spielen!“

    Susanne lag da und rührte sich nicht.

    „Jetzt reiß dich endlich zusammen und steh endlich auf!“

    „Ich kann mich nicht bewegen.“

    Wenn niemand versteht, was mit einer Frau gerade geschieht

    Mit den Händen ringend, den Kopf heftig schüttelnd und laut schimpfend ging Gernhardt in die Kinderzimmer. Hielt die Kinder an, mitzuhelfen beim Aufräumen und Herrichten. Sie gehorchten auf der Stelle seinem scharfen Tonfall.

    Susanne hörte das Geschirr klappern, die Gläser auf dem Tisch klirren, das Rascheln von Tüten, in die die Schuhe gestopft wurden, um sie im Keller verschwinden zu lassen mit all den herumliegenden Spielsachen. Die Düfte der Gans und der Enten aus der Küche wallten zu ihr hoch.

    Ja, sie wollte helfen, wollte ihn gar nicht allein lassen mit all dem, sie wollte doch ihren Part erfüllen, so wie immer eben, sie konnte ihn doch jetzt nicht allein lassen.

    Ein wildes Durcheinander in ihrem Kopf. Doch ihr Körper lag unbewegt da. Sie strengte all ihre Fantasie an und überlegte verzweifelt, wie sie sich unaufwändiger und schneller als geplant anziehen könnte, ob sie wirklich noch die Haare richten müsste.

    Erneut versuchte sie, die Beine von der Matratze zu lösen und aus dem Bett zu heben.

    Als sie ein heftiges Weinen überfiel. Sie weinte, weinte, weinte, schluchzte laut, immer lauter. Jetzt fängt sie auch noch zu heulen an, hörte sie Gernhardt von unten stöhnen, und da läutete auch schon die Türglocke.

    Laut schluchzte sie. Die Kinder kamen abwechselnd zu ihr hinein, Lisa, Raffael, Dominik, Markus, sie fragten verstört, was denn los sei mit Mama, doch sie konnte nichts anderes hervorbringen als ein mattes: „Ich kann nicht aufstehen.“

    Auch als ihre jüngere Schwester an ihr Bett trat, konnte sie nicht mehr sagen als das.

    „Jetzt stell dich doch nicht so an!“, stieß auch sie aus und stapfte mit dem Fuß auf, bevor sie das Schlafzimmer verließ.

    „Ihr ist nicht wohl“, hörte sie Gernhardt der Familie erklären, „lasst sie in Ruhe heute. Sie kann nicht runterkommen.“

    Die Wochen danach: funktionieren mit halber Kraft

    Tatsächlich ließ man sie schließlich ungestört liegen. Ihre Anspannung wechselte sich ab mit kraftloser Atemlosigkeit, erneutem Schluchzen und innerer Leere. Als über längere Zeit niemand in ihr Schlafzimmer gestürzt kam, empfand sie endlich tiefe Ruhe. Sie spürte ihre Glieder noch schwerer in das Bett hineinsinken. Dann konnte sie endlich einschlafen; sie schlief und schlief. Die anderen ließen sie bis zum nächsten Nachmittag einfach nur schlafen.

    Die folgenden Tage und Wochen im Vorweihnachtsgeschäft konnte Susanne nur mit halber Kraft arbeiten. Sie tat ihre Pflicht, so gut sie konnte, doch der Schwung blieb aus, den Kunden und Freunde und Gernhardt so an ihr schätzten: die sportliche Schnelligkeit, das fixe Erledigen, die schnellen Entscheidungen, das fröhliche Lachen, die „mitreißende Lebensfreude“, die sie ihr häufig attestiert hatten.

    Gernhardt, der viele Tätigkeiten von Susanne zusätzlich übernehmen musste, wurde zunehmend aggressiver. Er schaffte einfach nicht alles, und seine Frau hielt sich in ihrem Engagement vornehm zurück, warf er ihr lautstark vor.

    „Dass du mich so hängen lässt! Im Weihnachtsgeschäft! Wo wir fast die Hälfte unseres Jahresumsatzes erwirtschaften! Darüber machst du dir wohl nie Gedanken, wie wir weiter leben sollen, was?“

    „Aber Geld ist ja nicht so wichtig für dich!“, höhnte er.

    Susanne war sehr bedrückt von ihrer Schwäche. Sie war doch sonst immer die Powerfrau gewesen. Als Übertyp bezeichneten sie manche Kunden. Sie wollte ihre Energie wieder haben. Laufen, rennen, powern, ja, sie wollte doch arbeiten.

    Keine Chance. Susanne blieb schwach.

    Mehrere Wochen. Bis in den Januar hinein.

    Wenn aus Erschöpfung Verzweiflung wird

    Gernhardt blieb vorwurfsvoll.

    „Du ziehst dich aus unserer gemeinsamen Verantwortung zurück!“

    „Du lässt mich allein mit dem Laden, wo ich doch auch noch den Weingroßhandel habe!“

    „Du weißt genau, dass ich es allein nicht schaffe!“

    Und: „Im Januar, da wollte ich doch mit dir wieder nach Hawaii fliegen!“

    Susanne war aufgeschreckt, weil sie nicht mehr konnte. Die Diagnose „Depression“ – sie hatte schon mal gehört, dass es so etwas gab – hätte ihr keine Erleichterung gebracht. Das war ein geächteter Zustand, über den man nur hinter vorgehaltener Hand und bei geschlossenen Türen sprach.

    Am liebsten wollte sie nur noch liegenbleiben und sterben. Dann müsste sie sich um nichts mehr kümmern, sich niemandem gegenüber mehr rechtfertigen. Sich einfach hinlegen.

    Die Kinder, nur die Kinder, nicht Gernhardt, gingen ihr durch den Sinn. Nein, die konnte sie nicht auf diese Weise zurücklassen. Für sie wollte sie doch eigentlich mehr da sein. Sterben, nein, damit würde sie ihnen nicht weiter helfen, im Gegenteil, sie würde sie schon wieder allein lassen.

    Doch wo ansetzen, wie anfangen, etwas zu ändern – und was überhaupt? Wie kam sie jemals aus diesem eingefahrenen Leben hinaus? Gernhardt, der Lebensunterhalt, das Geschäft, der Weingroßhandel, das Haus, die gemeinsamen Freunde. Es war alles ineinander verstrickt, ihre Wege waren verschlungen, wie ein harter, harter gordischer Knoten.

    Doch wie ihn auseinanderschlagen? Mit welchem Schwert, an welchem Punkt?

    Ein Kindersatz, der plötzlich den Weg zeigt

    Vielleicht stellte sie sich ja tatsächlich an. Anderen ging es auch schlecht. Karin zum Beispiel hatte sie geschockt mit der Nachricht, dass sie Brustkrebs habe und operiert werden müsse. Im Gegensatz dazu ging es ihr, Susanne, doch gut?

    „Mama, musst du auch repariert werden?“, fragte sie der kleine Raffael eines Abends, als sie ihn zu Bett brachte.

    Verdutzt schaute sie ihn an, dann brach sie in ein erleichtertes Lachen aus.

    Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme und drückte ihn zärtlich an sich.

    „Nein, Mama muss nicht operiert werden“, sagte sie lächelnd.

    Der kleine Schatz wusste genau Bescheid. Natürlich. Ja, sie musste zur Reparatur gehen. Sie musste es sich eingestehen. Sie war krank. Nicht wirklich. Doch in Wirklichkeit war sie krank.

    Sie musste dort hingehen, zu der psychologischen Beratungsstelle. In der Münchner Straße hatte sie das Schild gesehen. Wofür gab es die denn sonst? Jawohl, auch für sie gab es die. Und für Raffael. Die würden seine Mama dort reparieren. Und für Lisa und Dominik und Markus würde sie den Schritt wagen.

    Ja, sie würde sich einen Termin geben lassen. Ja, sie wollte ihr Leben wieder leben, in Kraft, mit Power, sie wollte für ihre Kinder wieder zum Übertyp werden.

    Gernhardt? Er würde ihr nicht dabei helfen können. Nein, er nicht. Für ihn nicht. Für sich selbst würde sie jetzt ihre ganze Kraft brauchen.

    Handgeschriebene Notizen mit gelb markierten Zeilen in einem karierten Notizbuch
    Nahaufnahme eines karierten Notizbuchs mit handschriftlichen Gedanken, einzelne Zeilen sind gelb markiert. Das Bild vermittelt einen persönlichen, reflektierenden Moment und inneren Dialog.

    Der erste eigene Wunsch: nicht Hawaii, sondern Nordsee

    Vor ein paar Tagen hatte sie eine Kundin im Laden, die wortwörtlich sagte: „Ich liebe mein Leben.“ Was musste passieren, dass auch sie, Susanne, so einen Satz sagen konnte?

    Ich liebe mein Leben.

    Ihr kleiner Raffael hatte ihr die Antwort beigebracht. Sie musste sich reparieren lassen. Ihr Räderwerk wurde durch zu viel Reibung gebremst. Vielleicht fehlte nur ein wenig Öl?

    Schon am nächsten Tag erhielt sie einen Termin bei ihrer Ansprechpartnerin.

    „Wir beantragen als Erstes eine Kur für Sie, am besten eine Mütterkur.“

    „Eine Kur?“

    Susanne erschrak. Schon wieder irgendwohin wegfahren. „Wo denn?“

    „Wo möchten Sie denn am liebsten hin?“

    Unsicher schaute Susanne das freundliche Gesicht hinter dem Schreibtisch an. Durfte sie hier wirklich Wünsche äußern?

    Die Frau sah sie erwartungsvoll an.

    War das möglich? Ein einziges Rattern in Susannes Kopf. Wieder sah sie die Frau an.

    So gerne wäre Susanne mal an die Nordsee gefahren. Dort musste es unwahrscheinlich schön sein. Doch Gernhardt hatte immer nur in den Süden gewollt, Italien, Südfrankreich, wo er seine Weine für sein Geschäft probieren und kaufen konnte. Oder nach Hawaii …

    Dann belebte sich Susannes Gesichtsausdruck. Mit fester Stimme sagte sie:

    „An die Nordsee. Ich möchte an die Nordsee.“

    Die Dame nickte.

    „Mit Raffael, meinem Jüngsten.“

    Wieder nickte die Dame. War es wirklich so einfach?

    Susanne lehnte sich auf ihrem Stuhl zurück.

    „Ja, an die Nordsee.“

    „… zur Reparatur“, fügte sie lächelnd hinzu.

    Warum diese Geschichte unter das Dach von „Die Erlebnisfrau“ gehört

    Diese Geschichte gehört für mich genau hierher. Denn Lebensreisen beginnen nicht immer mit einem gepackten Koffer. Manchmal beginnen sie in einem Schlafzimmer, in dem jemand nicht mehr aufstehen kann. Manchmal beginnt der Aufbruch nicht auf einer Landkarte, sondern in dem Moment, in dem eine Frau zum ersten Mal einen eigenen Wunsch ausspricht.

    Bei Susanne ist dieser Wunsch klein und gewaltig zugleich: An die Nordsee. Ich möchte an die Nordsee.

    Darin steckt schon alles: Erschöpfung. Sehnsucht. Rettung. Richtung.

    Und genau solche Momente interessieren mich. Nicht nur das schöne Reisen. Sondern die inneren Bewegungen, aus denen äußere Wege entstehen.

    Wie aus diesem Moment später „Und sonst nichts“ wurde

    Die Geschichte stammt aus meinem Kurzgeschichtenband Das Leben könnte so schwer sein“. Gleichzeitig liegt in ihr bereits der Keim eines späteren Aufbruchs. Denn genau solche Erfahrungen wurden zum inneren Anlass für meinen Reiseroman „Und sonst nichts“, den es nun auch als Hörbuch gibt: „Und sonst nichts“: Allein nach Südfrankreich und zu mir selbst

    Auch dort geht es um Ballast, um Erschöpfung, um die Frage, wie ein anderes Leben beginnen kann – und was geschieht, wenn eine Frau sich endlich selbst ernst nimmt. Mehr dazu findest du hier auf meiner Website: zum Reiseroman „Und sonst nichts“.

    Und ja: Diese Lebensreise ist inzwischen auch als Hörbuch hörbar geworden – für alle, die sich solchen Geschichten lieber mit dem Ohr nähern. Hörproben gibt es auf meinem YouTube-Kanal, zum Beispiel „Karl Huberts Frankreich“.

    Vielleicht beginnt Gesundheit mit einem ehrlichen Satz

    Vielleicht ist das eine der stillsten Wahrheiten überhaupt: Gesundheit beginnt nicht immer mit Stärke. Manchmal beginnt sie mit dem Satz: Ich kann nicht.

    Und manchmal ist genau dieser Satz kein Scheitern, sondern der erste ehrliche Schritt zurück ins eigene Leben.