Über Grundeinkommen für Mütter

Ich bin bedingungslos für Gleichberechtigung, aber nicht für Gleichmacherei.

Frauen sind anders. Einfach die männliche Rolle annehmen ist keine Lösung. Ich finde, die Frau sollte mit klingender Münze dafür bezahlt werden, dass es sie gibt. Natürlich hat sie eine gute Ausbildung genossen, hat vielseitige Interessen und kann diese wortgewandt vertreten. Doch sollte sie sich nicht länger am Manne messen und mit den bisherigen patriarchalischen Meinungen kämpfen müssen und damit ihre Energie verbrauchen. Sie hat ein Recht auf ihre Freuden, ohne dass diese mitleidig belächelt werden: Die Frau als solche geht nun mal gerne shoppen, verwendet viel Zeit für hübsches Aussehen und richtet sich gern ein schönes Zuhause ein. Sie kann beflissen über Gefühle reden, die Kinder liegen ihr am Herzen und sie ist diejenige, die Beziehungspflege für die Familie betreibt. Dabei denkt sie nicht in erster Linie an Geldverdienen, nein, sie tut es einfach. Ein Klischee?

Ich finde, ich habe soeben ein Loblied auf die Frau gesungen. Ihre Fähigkeiten sind für die Wirtschaft so wichtig, dass man ihr allein dafür, dass es sie gibt, ein nicht unerhebliches bedingungsloses Grundeinkommen bezahlen sollte, weil es ihr nun mal immer noch schwerfällt, das Geld zu verlangen, das sie wert ist. Dieses Grundeinkommen unterscheidet sich zur Haushaltskasse oder zum gemeinsamen Familienkonto oder zur Unterhaltszahlung darin, dass es nicht nur an sie, sondern für sie als Frau überwiesen wird.

Geld gibt Macht. Ein Klischee?

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